Vergangene Veranstaltungen
Hier finden Sie eine Übersicht unserer vergangenen Veranstaltungen:
Liebe Italienfreunde,
satzungsgemäß möchte ich Sie zu unserer diesjährigen
Mitgliederversammlung
einladen.
Sie findet statt am Donnerstag, 11. November 2021, um 19.00 Uhr, im Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Bericht des Schatzmeisters
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Vorstandes
7. Wahl der Kassenprüfer
8. Entscheidung über eingereichte Anträge. Diese müssen mindestens 8 Tage vor der Mitglieder versammlung schriftlich an den Vorstand gestellt werden.
9. Verschiedenes
Ich würde mich freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.
Cordiali saluti
Ihr
Christian Vogel
Wegen der aktuellen Situation müssen die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Berücksichtigung der 3G Regeln: Genesen, Geimpft oder Getestet sowie Abstand, Hygiene, Maske bis zum Platz
Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.
Dazu bitten wir um Benachrichtigung unter der Telefonnummer 05121-877844 (Anrufbeantworter), per E-Mail an chr.vogel@dig-hildesheim.de, per Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular der Website dig-hildesheim.de
Falls das versäumt wurde, ist auch noch eine Anmeldung am Saaleingang möglich.
In Kooperation mit der VHS
Vortrag mit Lichtbildern
Richard Konstantin Blasy, München
In Kooperation mit der VHS
Raffael wurde 1483 in Urbino geboren: hier erhielt er den ersten Malunterricht bei seinem Vater Giovanni Sanzio und kam schon früh mit dem Geistesklima in Berührung, das vom Musenhof der Montefeltre ausging. Nach der Lehrzeit beim „berühmtesten m<aller Italiens“, Perugino in Perugia zog ich dann das 2Arno-Athen“ Florenz in seinen Bann.
Die Florentiner Zeit von 1504 bis 1508 wurde für Raffael – nach Auseis seiner erhaltenen Studienskizzen – zu eine wichtigen Phase, denn die Auseinandersetzungen mit Leonardos Bilderfindungen und mit Michelangelos Skulpturen veränderte seine Malweise allmählich vom Anmutigen zum Heroischen und Heroisierbaren und bereitete dabei den monumentalen Bildstil seiner römischen Schaffenskraft vor. In den Portrais kam nun eine betontere menschliche Note zur Geltung und in seinen Madonnenbildern – durch das innigere Verhältnis zwischen Mutter und Kind – ein neues , humanistisches Verständnis des Heiligen.
Wohl auf Donato Bramantes Vermittlung hin, weilte Raffael seit 1509 in Rom und erreichte hier den Zenith seiner Karriere: In den Stanzen des Vatikan gelang ihm mit den Bildern der „Schule von Athen“, der „Disputa“, des „Parnass“ die Erfüllung aller Ideen der Hochrenaissance, wogegen „Die Austreibung des Tempelräubers Heliodor“ und die „Begegnung Leo I. mit Attila“ schon das moderne Historienbild vorwegnahm.
Raffaels Schaffen gehörte in seinen letzten Lebensjahre stärker der Architektur als der Malerei: Nach Bramantes Ableben 1514 war er von 1515 bis zu seinem eigenen Tode 1520 erster Architekt der neuen Peterskirche und Präfekt der römischen Altertümer.
Neben Kapellen und Palästen entstand das Projekt der Villa Madama als früheste Renaissancevilla Roms und einer der bedeutendsten ihrer Zeit: In der Nachfolge von Kaiser Neros „Goldenem Haus“ stehend, erweis sie den Maler und Architekten Raffael als einen außergewöhnlichen Kenner der römischen Antike.
Wegen der aktuellen Situation müssen die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.
Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.
Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer 05121-877844 (Anrufbeantworter) oder auf der Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder
Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular auf der Website dig-hildesheim.de
Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.
In Kooperation mit der VHS
Renzo Brizzi, Redakteur a.D. Radio Colonia WDR Köln
Preisträger des Premio Culturale 2014 der VDIG Vereinigung Deutsch-Italienischer Kulturgesellschaften
Ermutigende Signale aus der Wirtschaft, größere internationale Achtung, sogar Erfolge im Sport und in der Musik.
Nach den langen dunklen Monaten der Pandemie hat Italien eine Glückssträhne.
Man mag diese erfreuliche Wende auf den Effetto-Draghi zurückführen, auf das Werk des ehemaligen EZB-Chef, der seit Februar das Ruder in Italien übernommen hat.
Die europäischen Gelder des Next Generation EU Wiederaufbaufonds bieten Italien eine eimalige Gelegenheit sich zu modernisieren und Reformen durchzuführen und mit Mario Draghi scheint alles auf Hochtouren zu laufen. Trotzdem könnten bald wieder dunkle Wolken an Italiens Horizont ziehen.
In vier Monaten wird ein neues Staatsoberhaupt gewählt werden.
Sowohl in Italien als auch in Europa stellt sich die spannende Frage, ob Mario Draghi die Nachfolge von Staatspräsident Mattarella antreten wird oder nicht.
Genau diese Frage spaltet in diesem Moment die italienische Politik in zwei Fronten: zwischen denen, die hoffen, dass Draghi im Februar 2022 nicht neuer Staatspräsident wird, und denen, die hoffen, dass er es doch wird. Diejenigen, die dies hoffen, sind hauptsächlich im rechten Spektrum zu finden. Der erste ist der Chef der Lega Matteo Salvini. Falls Draghi der neue Staatspräsidenten sein wird, ist für viele Beobachter eine Regierungskrise unvermeidbar. Es könnte zu vorgezogenen Neuwahlen kommen, und die Rechtsparteien waren sich bis vor kurzem ihres Sieges sicher. Die Demokratische Partei, die italienischen Sozialdemokraten, die bei den Kommunalwahlen Anfang Oktober diesen Jahres den Vormarsch der Rechten doch gestoppt zu haben scheinen, hoffen stattdessen, dass Draghi bis zu den nächsten Parlamentswahlen im Jahr 2023 an der Spitze der Regierung bleiben wird. Aber auch in vielen europäischen Hauptstädten wünscht sich, in dieser Zeit der Ungewissheit in Deutschland und in Frankreich, dass Mario Draghi als römischer Premier noch ein Paar Jahre im Sattel bleibt. Sind auch andere Szenarien möglich? Diese Themen werden Anhand von Bildern und Graphiken im Lauf des Abends erläutert.
Wegen der aktuellen Situation müssen die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.
Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.
Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer 05121-877844 (Anrufbeantworter) oder auf der Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder
Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular auf der Website dig-hildesheim.de
Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.
„How will we live together?“
Und auf den Spuren von Palladio
mit Standort Treviso
In Zusammenarbeit mit DET Reisen (kleine Busse) findet vom 24. bis 31.10.2021 eine Reise ins Veneto statt.
Wir wohnen in Treviso (Stadtführung) in einem familien-geführten Hotel.
Auf der Hin- und Rückreise gibt es eine Zwischen-übernachtung in Sterzing.
Die Möglichkeit, die Biennale (oder nur Venedig) zu besuchen, ist eingeplant. Informationen über die Biennale finden sich im Internet unter der Adresse: https://universes.art/de/biennale-venedig/2021-architecture
Vicenza – die Stadt des großen Baumeisters Palladio – steht ebenso auf dem Programm wie eine Fahrt nach Padua, selbstverständlich mit Stadtführung.
Ebenfalls ist ein Ausflug in das Soligo-Tal und das Prosecco-gebiet „Valdobbiadene – Conegliano“ vorgesehen.
Es wird 2 x Halbpension (bei den Zwischenübernachtungen in Südtirol) und 5 x Übernachtung mit Frühstück angeboten.
Preis pro Person im DZ ca. 950,00 Euro, im EZ zuzüglich 150,00 Euro.
Eintrittspreise für die Biennale sowie eventuell diverse Palladio-Villen sind nicht im Preis enthalten. Aufgrund der kleinen Busse ist die Teilnehmerzahl leider begrenzt. Nähere Informationen erhalten Sie bei unserem langjährigen Mitglied Anne Drewes (Tel. 05121/133659) (zen)
In Ergänzung des Vortrags
„ROMAM VIDI. AUF WINCKELMANNS SPUREN NACH BELLA ITALIA“
von Klaus-W. Haupt am 2. September 19,30
unternimmt die DIG Hildesheim einen Besuch im Winckelmann- Museum Stendal
Samstag, 16. Oktober 21 mit der Bahn
Treffpunkt Eingangshalle Hildesheim Hauptbahnhof 8,40 Uhr
Abfahrt Hildesheim HBF 8,55 mit ENO, Umsteigen in Wolfsburg in IC, Ankunft Stendal 10,25Uhr,
25 Min (1,7 Km) Fußweg (alternativ Taxi)
Führungsbeginn 11,00
Nachmittags Stadtführung durch die Altstadt
Rückfahrt ab Stendal 17,31 mit IC Umsteigen in Wolfsburg, Ankunft Hildesheim HBF 19,02
Kosten für Fahrt, Eintritt und Führungen 25,00 € für Mitglieder, Nichtmitglieder 30 €
Wer nicht mit der Bahn in der Gruppe mitfahren möchte, kann auch individuell anreisen, dann ermäßigt sich der Preis um 15€
Anmeldung bei Dr. Vogel Tel. 86661, Fax 032223798972, Email chr.vogel@dig-hildesheim.de und gleichzeitiger Überweisung auf mein Konto IBAN: DE14200100200130638208, BIC: PBNKDEFF
Wegen der Vergünstigung einer Gruppenfahrkarte wird um Anmeldung bis 25. September gebeten. Auch danach ist eine Teilnahme möglich, dann müsste die Fahrkarte selbst gekauft werden, alternativ Anreise mit Pkw. Der Preis würde sich wie o.g. um 15€ ermäßigen.
Informationen zum Museum: https://www.winckelmann-gesellschaft.com
Informationen zu Stendal mit historischer Altstadt (https://www.stendal-tourist.de):
„Im Norden Sachsen-Anhalts gelegen, ist Stendal die größte Stadt der Altmark und gehört zu den ältesten Städten der alten Mark Brandenburg. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1022.
Unsere über 850 Jahre alte Stadt lädt mit beeindruckenden geschichtlichen Zeugnissen zu einer aufregenden Entdeckungsreise ein, so der unverwechselbare Marktplatz mit Roland, das Rathaus mit Renaissancegiebeln und der ältesten profanen Schnitzwand Deutschlands, die Ratskirche St. Marien und die 22 Buntglasfenster im Dom St. Nikolaus oder das Geburtshaus Johann Joachim Winckelmanns.
Es gibt einige Gründe, nach Stendal zu kommen – die reizvolle Stadt hat viele Gesichter. Ob unterwegs auf den Spuren der Hanse oder in spannenden Touren per Rad durch die naturbelassene Landschaft des Uchtetals – hier findet sich etwas für jedermann.
Altstadtspaziergang
Ausgangspunkt für einen spannenden Gang durch die Geschichte der Stadt ist der historische Marktplatz. Das Marktensemble mit dem Rathaus, dem Roland und der Ratspfarrkirche St. Marien zählt zu den schönsten im norddeutschen Gebiet. Ziel der weiteren Erkundungen ist der Kernbereich der mittelalterlichen Kaufmannssiedlung. Entdecken Sie Stendal nicht nur als Stadt der Backsteingotik, sondern auch als Rolandstadt und Geburtsort Winckelmanns“.
In Kooperation mit der VHS
Prof. Dr. Ing. Mathias Döring, TU Darmstadt
Antiochia, das heutige Antakya (Türkei), war mit bis zu 400.000 Einwohnern neben Rom, Alexandria und Byzanz eine der großen Metropolen der römischen Antike. Die Lage am Ende der Seidenstraße machte sie zum bedeutendsten Handelsplatz der Levante. Zeitweise Hauptstadt des Seleukidenreichs und der römischen Provinz Syria galt es als ‚Krone des Orients’. Wiederholt durch Erbeben zerstört, wurde Antiochia jedes Mal größer und schöner wieder aufgebaut.
Sein Reichtum zeigte sich auch an der Infrastruktur. Mit starken Quellen und 6 Aquädukten galt es als wasserreichste Stadt des halbariden Orients. Heute liegt die antike Stadt mit ihrer 4 km langen prächtigen Kolonnadenstraße bis zu 12 m unter Schutt begraben. Erhalten sind Teile der Stadtmauer, die robusten Wasserbauten und eine im 6. Jh. zur Talsperre umgebaute Aquäduktbrücke, die noch heute vor Hochwasser schützt.
Prof. Döring berichtet über seine mehrjährige Feldarbeit in Antiochia. Seit 2020 liegt auch ein reich bebilderter, ausführlicher Berichtsband vor, der ein bisher unbearbeitetes Kapitel in der Literatur über Antiochia schließt.
Wie schon erwähnt, hatte ich vier jeweils mehrwöchige Forschungskampagnen in Antiochia zum Thema ‚Wasser‘, deren Ergebnisse im Buch ‚Antiochia – Wasser im Überfluss‘ zusammengefasst sind, das ich selbstverständlich mitbringe.
Der Autor Prof. Dr. Ing. Mathias Döring ist Professor für Wasserbau und Geotechnik unter Einbeziehung historischer Entwicklungen an der TU Darmstadt.
Seit 30 Jahren arbeitet er an Projekten zur Montagegeschichte sowie zum antiken und früh-neuzeitlichen Wasserbau in Mitteleuropa, Italien, der Levante und Nordafrika. Entsprechend zahlreich und informativ sind die Bezüge, die er zum Wasserbau rings ums Mittelmeer herstellt.
Professor Döring ist Mitglied der DIG Hildesheim und hatte in den vergangenen Jahren schon in vier Vorträgen über seine aktuellen Forschungen berichtet.
Wegen der aktuellen Situation müssen die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang. Es gilt für den Riedelsaal die 3G Regel: Genesen, Geimpft oder Getestet.
Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.
Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer 05121-877844 (Anrufbeantworter) oder auf der Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder
Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular auf der Website dig-hildesheim.de
Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.
in Kooperation mit der VHS
PROF. DR. DR. JÖRG BÖLLING, HILDESHEIM/HANNOVER
Im Rom der Renaissancepäpste folgten kirchliche Liturgie, höfische Etikette, städtisches Zeremoniell und diplomatisches Protokoll strengsten Vorgaben. Doch insbesondere bei interkulturellen und interreligiösen Begegnungen waren zahlreiche Zeremonien durchaus verhandel- und wandelbar. So mag es nicht erstaunen, dass sich unter den auswärtigen Botschaftern am Papsthof, wo Gesandte aus aller Welt zusammenkamen, auch Muslime und von der römischen Kirche getrennte Ostchristen einfanden, und dies sogar im Rahmen und im Anschluss von Papstmessen in der Sixtinischen Kapelle. Der jüdische Leibarzt und – ihrer Konfession nach allerdings wohl zumeist ehemals – jüdische Sänger gehörten sogar regelmäßig zu den Teilnehmern der Papstliturgie. Den seinerzeit streng sekretierten Dokumentationen und Kommentaren der päpstlichen Zeremonienmeister zufolge lagen dieser päpstlichen Praxis ganz bestimmte Konzepte zugrunde: eine gewisse missionarisch motivierte Offenheit, ferner die unterschwellig mitschwingende Staatsräson, schließlich mitunter aber auch eine Tolerierung von Diversität, die sich in durchaus anerkennender Wertschätzung äußern konnte.
Autor: Prof. Dr. Dr. Jörg Bölling ist Professor für Kirchengeschichte im Institut für Katholische Theologie der Stiftung Universität Hildesheim. Sein Forschungsschwerpunkt ist die mittelalterliche Kirchengeschichte, wozu er Einschlägiges veröffentlicht hat.
Wegen der aktuellen Situation müssen die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske bis zum Platz, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.
Erforderlich ist die Beachtung der 3G Regel: Genesen, Geimpft oder Getestet
Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.
Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer 05121-877844 (Anrufbeantworter) oder auf der Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular auf der Website dig-hildesheim.de
Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.
In Kooperation mit der VHS
Dr. Ekkehard Kloehn, Ratzeburg
Im September 1321 starb Dante Alighieri, der Schöpfer der modernen italienischen Sprache und der Dichter der „Göttlichen Komödie“. Er gehört neben Homer und Shakespeare zu den drei ganz Großen der Weltliteratur.
Dantes „Divina Commedia“ erschütterte seinerzeit die damalige Welt. Und auch in den folgenden Jahrhunderten setzten sich Denker und Künstler mit ihr auseinander. Denn in vielen bewegenden Episoden und Gedanken kündigt sich darin ein neues Denken, Fühlen und Selbstverständnis an.
Besonders die Wanderung Dantes durch die Hölle ist zu einer schaurigen Berühmtheit gelangt. Seine Ersteigung des Läuterungsberges und der Flug durch die Himmel enthalten atemberaubend schöne Passagen. Doch leider ist der oft schwierige Text vom heutigen „Normalleser“ kaum zu bewältigen.
Dr. Ekkehard Kloehn, Publizist, pensionierter Studienleiter und leidenschaftlicher Danteleser, hat sich intensiv mit Dantes Jenseitsreise beschäftigt. Er hat für die Hildesheimer die faszinierendsten und spannendsten Abschnitte daraus ausgesucht und wird dennoch auch einen Überblick über das riesige Gesamtgedicht vermitteln.
Um seinen Vortrag noch unterhaltsamer und intensiver zu gestalten, nutzt Dr. Kloehn die Bilder vieler Maler von Botticelli bis Dali, die sich immer wieder von Dantes Vorstellungs- und Gestaltungskraft zu eindrucksvollen Bildern haben anregen lassen. (16. September 19:30 Uhr, Riedelsaal)
Wegen der aktuellen Situation müssen die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske bis zum Platz, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.
Erforderlich ist die Beachtung der 3G Regel: Genesen, Geimpft oder Getestet
Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.
Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer 05121-877844 (Anrufbeantworter) oder auf der Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder
Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular auf der Website dig-hildesheim.de
Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.
In Kooperation mit der VHS
Vortrag mit Bildern von Klaus-Werner Haupt, Spremberg
Johann Joachim Winckelmann wurde im altmärkischen Stendal geboren, seine Kunstrevolution begann in Dresden. Von dort führt sie der Autor auf unterhaltsame wie lehrreiche Weise zu Winckelmanns Wirkungsstätten in Rom, Florenz und am Golf von Neapel. Die Formel von „edler Einfalt und stiller Größe“ wurde zum humanistischen Gedankengut einer ganzen Epoche. Johann Wolfgang von Goethe ließ sich einst „am Winckelmannischen Faden“ durch Rom leiten.
2017/18 – anlässlich des 300. Geburtstages und des 250. Sterbetages des Altertumsforschers – erfolgte die Neugestaltung des Stendaler Winckelmann-Museums. Auch darauf will der Vortrag neugierig machen.
Klaus-Werner Haupt (1951) lebt in Spremberg. Als Gymnasiallehrer ist er mit seinen Schüler*innen auf den Spuren der Klassiker unterwegs gewesen, im Ruhestand widmet er sich historischen Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts. Sein vom Verlagshaus Römerweg Wiesbaden publiziertes Sachbuch JOHANN WINCKELMANN erlebte 2018 eine Zweitauflage.
Im Zusammenhang mit dem Vortrag fahren wir am Samstag, 4. September ins Winckelmann-Museum nach Stendal. Näheres siehe unter „Reisen“
Wegen der aktuellen Situation müssen die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske bis zum Platz, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.
Erforderlich ist die Beachtung der 3G Regel: Genesen, Geimpft oder Getestet
Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.
Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer 05121-877844 (Anrufbeantworter) oder auf der Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder
Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular auf der Website dig-hildesheim.de
Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.
Am 15.8. feiert ganz Italien traditionell „Ferragosto“ und damit den Auftakt des Sommerurlaubs. Dieser Brauch geht schon auf die Antike zurück, denn Kaiser Augustus hatte schon im Jahr 8 v. Chr. im August eine mehrtägige freie Zeit eingeführt, in der im ganzen römischen Reich mehrere Feste gefeiert wurden. Heute fällt Ferragosto auf das Fest Mariä Himmelfahrt, das mindestens seit dem 5. Jahrhundert gefeiert wird und bis heute ein katholisches Hochfest ist. Dieses Jahr fällt der Tag auf einen Sonntag und die DIGHI will ihn besonders feiern. Dazu sind die Mitglieder am Sonntag, 15.8., ab 18 Uhr in das Ristorante Lannutti in der Schmiedestr. 10 eingeladen. Bei hoffentlich schönem Wetter wird draußen auf der Terasse ein 3-Gänge-Menu serviert. Nach einem Prosecco zur Begrüßung gibt es Bruschetta, Antipasti misti, Saltimbocca alla Romana con pasta e insalata, Semifreddo alla Cioccolata e Menta zum Preis von 22,00 Euro (Getränke nicht enthalten). Dann ist Gelegenheit, sich nach der langen Zeit ohne Veranstaltungen wieder einmal zu unterhalten und unterhalten zu lassen. Für heitere Klänge und italienische „allegria“ sorgt Franca Ferraro, die schon einmal bei der letzten Weihnachtsfeier 2019 bei der DIGHI zu Gast war und dort mit ihrem Akkordeon für gute Stimmung gesorgt hat. Interessierte sollten sich möglichst umgehend bei Cav. Enzo Iacovozzi anmelden (Tel.-Nr. 0176-20527765 oder E-Mail e.iacovozzi@dig-hildesheim.de) und den Teilnahmebeitrag auf das folgende Konto überweisen unter dem Stichwort: Ferragosto 2021, Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine IBAN: DE 65 2595 0130 0111 0468 67. Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl leider stark begrenzt. (Heidemarie Zentgraf)