Europas Geld – letzte Chance für Italien?

Europas Geld – letzte Chance für Italien?

Datum: 28. Oktober 2021

Uhrzeit: 19,30 - 21,00

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

 

In Kooperation mit der VHS

 

Renzo Brizzi, Redakteur a.D. Radio Colonia WDR Köln

Preisträger des Premio Culturale 2014 der VDIG Vereinigung Deutsch-Italienischer Kulturgesellschaften

Anfang 2020 wurde Italien, als erstes europäisches Land mit sehr großer Heftigkeit von der Covid-19 Pandemie getroffen.

Dies inmitten einer stets wachsenden Staatsverschuldung und einer seit Jahren schwachen Wirtschaftsleistung. Darüber hinaus herrschte zu diesem Zeitpunkt, von Populisten geschürt, ein verbreitetes Ressentiment gegenüber der EU und speziell Deutschland.

Um die von der Pandemie bei seinen Mitgliedstaaten angerichteten Schäden zu beheben, wurde im Juli 2020 von der EU der Wiederaufbaufonds „Recovery Fund“ auf den Weg gebracht. Mit einem Budget von 209 Milliarden Euro ist insbesondere Italien das Land, das am meisten vom Corona- Wiederaufbauprogramm profitiert hat.

Der Recovery Fund stellt eine große und einmalige Chance für Italien dar, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen und dann die immer wachsenden öffentlichen Schulden in den Griff zu bekommen. Stattdessen wird das Land erneut von seiner endemisch politischen Instabilität heimgesucht.

Ausgerechnet das gigantische Konjunkturprogramm, das größtenteils aus dem Hilfsfonds der EU finanziert werden soll und mit welchem Ministerpräsident Conte die Coronakrise überwinden wollte, ist nun zu einem Streitpunkt innerhalb der heterogenen Regierungskoalition geworden.

Die politische Lage Italiens bleibt wie üblich unberechenbar.

Ob der Ausweg die Bildung einer neuen ( instabilen ) Regierung oder die Durchführung neuer Wahlen wird: es handelt sich hierbei um ein bekanntes Muster, das der heutigen außerordentlichen Situation nicht gerecht werden kann.

Anhand von Bildern und Graphiken soll in dem Beitrag zuerst die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation Italiens veranschaulicht werden.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit den wahrscheinlichen politischen Szenarien, samt ihrer jeweiligen Auswirkungen auf die inneren Beziehungen Europas.

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer  05121-877844 (Anrufbeantworter) oder auf der  Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder

Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular auf der Website dig-hildesheim.de

Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.

 

 


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