Veranstaltungen: Vortrag

Veranstaltungen: Vortrag

Unsere kommenden Veranstaltungen (Kategorie Vortrag):

Der Exotismus in der Musik

Datum: 13. Januar 2022

Uhrzeit: 19,30 - 21,00

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

In Kooperation mit der VHS

 

„In fernem Land, unnahbar euren Schritten“

Der Exotismus in der Musik oder Wie ein Italiener sich die Musik von Ägypten und Japan vorstellt

Prof. Dr. phil. Sabine Sonntag, Musikhochschule Hannover

Im 19. Jahrhundert nach Fernost reisen, das konnten nur wenige. Die Europäer hatten eher vage Vorstellungen von Japan oder Indien. Aber der Drang, das eigene Gesichtsfeld auszuweiten, war groß. Ein paar Abenteurer brachen um 1850 auf, um ferne Länder zu erkunden. Was sie dort erlebten, schrieben sie auf, und über solch reich ausgeschmückte Erlebnisromane voller exotischem Flair kam das Ferne nach Paris, Mailand, London und Berlin.

Und es kam auf die Schreibtische der Komponisten, die selbst nie im indischen Dschungel waren oder vor einem chinesischen Buddha gestanden haben. Mit einer Mischung aus authentischer indischer oder chinesischer Musik, die man sich per Notenmaterial beschaffen konnte, und ganz viel Imagination machten sich Komponisten wie Verdi, Meyerbeer und Puccini daran, das Ferne zu „erfinden“. Werke wie die Aida, Lakmé, Turandot oder Madame Butterfly machen die andere Welt hörbar. Mit welchen Mitteln den Komponisten dies gelang, das ist Thema von Sabine Sonntags Vortrag.

Wenn Aida am Nil ihren Geliebten erwartet oder Madame Butterfly erscheint, dann klingt es uns „fremd vorm Ohr“. Warum, das wird zu untersuchen sein. Der Exotismus ist eine interessante Gattung der Kulturgeschichte und damit auch der Musikwissenschaft.

 

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske bis zum Platz, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang. 

Erforderlich ist die Beachtung der 3G Regel: Genesen, Geimpft oder Getestet

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer  05121-877844  oder auf der  Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder Fax 032223798972 

Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.

Italien zwischen Königreich, Diktatur und Republik 1922-1947

Datum: 17. Januar 2022

Uhrzeit: 18,15 - 20,00

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler, in Kooperation mit der VHS

Dr. Christiane Liermann (Villa Vigoni, Menaggio)

Die Jahre zwischen 1922 und 1947 sind für Italien grundstürzend. Der vergleichsweise junge Nationalstaat (Gründung 1861) erlebt im Ersten Weltkrieg ein kollektives Trauma. Es ist für Italien „der große Krieg“ („la Grande Guerra“) mit mehr Opfern als im Zweiten Weltkrieg. Die Kriegserfahrung trägt zum Aufstieg des Faschismus bei. Dessen „Erfinder“ Benito Mussolini erkämpft sich 1922 die politische Macht mit einer Doppelstrategie von politischem Terror und formaler Legalität  –  eine Strategie, die Adolf Hitler später im Deutschen Reich kopieren wird. Mussolini errichtet in Italien eine Diktatur, hält aber sozusagen den Rahmen der Monarchie aufrecht. 1943 zerbricht das Kriegsbündnis der Diktatoren Hitler und Mussolini, NS-Deutschland besetzt große Teile Italiens, in Italien kommt es zum Bürgerkrieg. Am Ende des Krieges befindet sich Italien in einer hybriden Position. Der Wunsch ist übermächtig, sich der Seite der siegreichen Alliierten zuzurechnen. Dieser Wunsch setzt sich durch und nährt die Erzählung von den „anständigen Italienern“ (Italiani brava gente), die zu einem der wichtigsten Narrativ der Nachkriegszeit wird. Die Italiener werden aufgerufen, über die von ihnen bevorzugte Staatsform in Italien abzustimmen. Ganz knapp entscheidet sich eine Mehrheit für die Abschaffung der Monarchie. Mit der neuen Verfassung beginnt 1948 das republikanische Kapitel in der Geschichte Italiens.

 

Dr. Christiane Liermann Traniello hat in Bonn, Siena, Karlsruhe und Zürich Geschichte, Philosophie und Romanistik (Italienisch) studiert. Sie wurde von Bernd Roeck an der Universität Zürich mit einer Arbeit zum politischen Denken des Philosophen-Theologen Antonio Rosmini (1797-1855) promoviert. Dessen „Philosophie der Politik“ hat sie auch ins Deutsche übersetzt. Die Konrad Adenauer-Stiftung förderte die Untersuchung mit einem Promotionsstipendium. Seit Dezember 1995 ist sie als Wissenschaftliche Referentin beim Deutsch-Italienischen Zentrum Villa Vigoni tätig. Seit Oktober 2018 ist sie dort Generalsekretärin.

Zusammen mit Wissenschaftlern aus Italien und Deutschland setzt sie die Erforschung von Antonio Rosminis philosophischem Werk fort. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bilden daneben die politischen und kulturellen Beziehungen zwischen Italien und Deutschland, unter besonderer Berücksichtigung religiöser und konfessioneller Fragen, mit denen sie sich im Rahmen von wissenschaftlichen Tagungen und Veröffentlichungen beschäftigt.

Dr. Liermann Traniello ist Mitglied in der Redaktion der geschichtswissenschaftlichen Zeitschrift „Contemporanea. Rivista di storia dell’800 e del ’900“ (Il Mulino, Bologna) und in der Redaktion der “Annali di storia dell’educazione e delle istituzioni scolastiche” (Editrice La Scuola, Brescia) sowie des Board von “Res Publica, the Journal of international political and historical studies” (LUMSA, Rom).

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske bis zum Platz, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang. 

Erforderlich ist die Beachtung der 3G Regel: Genesen, Geimpft oder Getestet

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung im Sekretariat des Instituts für Geschichte – Frau Eva Loew – telefonisch unter der Nummer   883-11300 oder auf der  Emailadresse loewev@uni-hildesheim.de

(Nicht über die DIG!)

Es ist auch eine Aufzeichnung bzw. Hybridveranstaltung geplant

Deutsche Künstler sehen Italien

Datum: 17. Februar 2022

Uhrzeit: 19,30 - 21,00

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

In Kooperation mit der VHS

Dr. Rainer Grimm, Hannover

Schon mit Dürer begann Italien für deutsche Künstler einen eigenen Reiz auszuüben. Aber vor allem im 18. und 19. Jahrhundert gingen sehr viele deutsche Künstler in den Süden, zunächst um vor Ort die klassische Kunst zu  studieren und für sich als Anregung oder auch Vorlage zu nehmen. In der beginnenden Romantik wurde dann die Natur und überhaupt das südliche Leben bevorzugter Gegenstand des künstlerischen Schaffens.  Aber auch über die künstlerische Tätigkeit hinaus zog es viele Künstler dorthin – das im Unterschied zu Deutschland ungezwungenere gesellschaftliche Leben und die vielfältigen sozialen Kontakte in den entstehenden Künstlergemeinschaften waren dafür ausschlaggebend.

Dr. Rainer Grimm, geboren in Hannover,Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, Hauptfach Kunst, Lehrer, danach wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hannover im Fach Bildende KunstPromotion zum Dr. phil.Kunsterzieher an der IGS Langenhagen, Leiter von Fort- und Weiterbildungskursen, Fachmoderator an Niedersächsischen Gesamtschulen,Mitglied der Künstlergruppe Gruppe 7, zahlreiche Ausstellungen mehrmals als Vortragender bei der DIG HildesheimAutor der mehrteiligen Reihe „Deutsche Künstler sehen Italien“, bisher 12 Folgen, die auch an die DIG-Mitglieder per Email weitergeleitet wurden

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer  05121-877844  oder der  Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder  Fax 032223798972 

Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.

Elsa Morante: Arturos Insel

Datum: 3. März 2022

Uhrzeit: 18:00 bis ca 20:30

Ort: cafe.com der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

in Kooperation mit der VHS

Lesemarathon der Vereinigung Deutsch-Italienischer Gesellschaften VDIG

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  lesen vorher ausgesuchte Texte auf Deutsch, ggf. auch kurze Auszüge auf Italienisch.

Auch Nichtlesende sind willkommen. Es werden Getränke und Gebäck angeboten, bitte aus ökologischen und ökonomischen Gründen ggf. ein Glas mitbringen.

Auszug aus der Ankündigung der VDIG:

Einladung zum VDIG-Lesemarathon – Maratona di lettura – am 3. März 2022:  Elsa Morante: „L’isola di Arturo“ / „Arturos Insel“

Liebe VDIG-Mitgliedsgesellschaften,

der Lesemarathon der VDIG geht nun bereits in die achte Runde – darauf können wir alle stolz sein! Nach erfolgreichen Veranstaltungen zu Dante, Goethe, Eco, Boccaccio, Manzoni, Lampedusa und dieses Jahr anlässlich der 700. Wiederkehr seines Todestages erneut Dante, steht am 3. März 2022 Elsa Morantes Roman „L’isola di Arturo“ / „Arturos Insel“ im Fokus. Die Insel Procida, Schauplatz des Romans, wurde für 2022 zur italienischen Kulturhauptstadt gewählt.

Wir laden alle unsere Mitgliedsgesellschaften herzlich ein, am 3. März 2022 mit ihren Mitgliedern, Freunden und Partnern am Lesemarathon teilzunehmen.

Wissenschaftliche Beratung
Für die wissenschaftliche Beratung und Auswahl der Texte konnten wir erneut (nach „Il Gattopardo“ 2020) Dr. Maike Albath gewinnen, die zum Thema einstimmt:

„Es ist einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Romane der italienischen Nachkriegsliteratur: Arturos Insel von Elsa Morante. 1957 veröffentlicht und ausgezeichnet mit dem Premio Strega, lässt die Schriftstellerin einen Mann das Wort ergreifen, der sich in seine Kindheit und Jugend zurückversetzt. Schauplatz ist die Insel Procida, zeitenthoben und unberührt von den politischen Geschehnissen. Arturos Familienverhältnisse sind verwickelt, die Mutter lebt nicht mehr, der Vater ist häufig abwesend. Der Junge streift selbstbestimmt durch die paradiesische Natur. In seinem ‚Kodex der absoluten Wahrheiten‘ idealisiert er die Elternfiguren, bis er eines Tages die Wahrheit erkennt und erwachsen wird. Arturos Insel ist die poetische Erkundung archaischer Gefühle und Bindungen.“

Zum Lesemarathon
Der VDIG-Lesemarathon stellt seit 2015 Schriftsteller, Dichter und Autoren in den Mittelpunkt, die maßgebliche Bedeutung für die italienische Sprache und Literatur haben und zu einer Wieder- und Neuentdeckung einladen.

Die Gesellschaften, die bereits mehrfach am Lesemarathon teilgenommen haben, wissen wie es geht: Sie erhalten im November von uns Moderations- und Textvorschläge, die von Dr. Albath ausgewählt werden. Die Texte können auf Deutsch oder auf Italienisch gelesen werden, wir raten aber dringend, bei den italienischen Texten die deutsche Übersetzung einzublenden bzw. zu projizieren, um die Zuhörer nicht zu ermüden, die kein Italienisch sprechen. Es ist sinnvoll, die Reihenfolge vorher auszusuchen und mit den Lesern abzusprechen, einen zeitlichen Ablauf festzulegen und einen Moderator für die Einführung und überleitende Worte zwischen den Geschichten zu gewinnen.

Begrenzte Teilnehmerzahl, rechtzeitige Anmeldung empfohlen (s.u.)             

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für das cafe.com  beachtet werden:

Berücksichtigung der 3G Regeln: Genesen, Geimpft oder Getestet sowie Abstand, Hygiene, Maske bis zum Platz

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer  05121-877844 oder auf der  Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder Fax 032223798972

Mit dem Motorroller nach Venedig…über die Italiensehnsucht der 1950er Jahre

Datum: 16. März 2022

Uhrzeit: 19,30 - 21,15

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

in Kooperation mit der VHS

Bernd Felbermair, Diekholzen

Mit dem Motorroller nach Venedig…über die Italiensehnsucht der 1950er Jahre

Angeregt durch die Ausstellung im PS.SPEICHER in Einbeck hat sich Bernd Felbermair im Jahr 2015 einen Motorroller gekauft und fährt damit in jedem Sommer von Hildesheim nach Italien.

Die Veranstaltung ist eine Inszenierung aus drei Elementen, die ineinander verwoben sind:

  1. authentische Reisevorstellungen der 1950er Jahre anhand kurzer Filmausschnitte,
  2. originale Schellack-Schallplatten der Italiensehnsucht jener Zeit und
  3. eigene Reiseerlebnisse mit dem Motorroller auf den Fahrten nach Italien.

Im Anfang folgt die Moderation schwerpunktmäßig der Spielhandlung eines Werbefilms für den NSU Motorroller „Prima“ aus den 1950er Jahren – ein junges Paar fährt mit dem Motorroller zum NSU Campingplatz nach Cavallino (bei Venedig), besucht Venedig und erlebt diese Reise in den Vorstellungen der 1950er Jahre. Im weiteren Verlauf wird diese Rahmenerzählung zunehmend durch die eigenen, zunächst noch analogen Reiseerlebnisse des Referenten gecovert.

Zu den Schallplatten wird viel Neues zu erfahren sein: Die Besucher können beispielsweise die populäre Legende zu den „Capri-Fischern“ anhand der vorgelegten Schellackplatten Stück für Stück entlarven.

Als besonderes Highlight ist per Original-Schallplatte der Werbesong für den Messerschmitt Kabinenroller zu hören, der zu dessen Einführung im Jahr 1953 für Händler produziert wurde.

Die Schallplatten werden auf zwei Geräten abgespielt:

einem Koffergrammophon Telefunken Lido, das in den 1949 bis 1954 verkauft wurde und

einer Radio- und Plattenspieler-Kombination Loewe Spinett, die in den Jahren 1954 und 1955 verkauft wurde.

 

Bernd Felbermair war nach einem Studium in den Bereichen Kath. Theologie und Elektrotechnik als Lehrer an berufsbildenden Schulen sowie in der Lehrerausbildung in den Bereichen allgemeine Pädagogik, Kath. Religion und Informations-/Kommunikationstechnik tätig. Zurzeit hat er noch einen Lehrauftrag für Fachdidaktik an der Leibniz Universität Hannover. Er beschäftigt sich seit 40 Jahren mit historischen Tonaufnahmen und verfügt über eine umfangreiche Schellackplattensammlung vom Beginn des 20. Jahrhunderts an bis zum Jahr 1958 – dem Produktionsende der Schellackplatte

Genua- La Superba

Datum: 21. April 2022

Uhrzeit: 19,30 - 21,15

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

In Kooperation mit der VHS

Dr. Ulrike Müller-Heckmann, Hamburg

Genua schaut aufs Meer, und auch seine Geschichte ist eng mit der Seefahrt verknüpft. Handelsbeziehungen nach Spanien, Nordafrika und Kleinasien machten die Stadt schon im Mittelalter reich. Als wichtigster Geldgeber der spanischen Krone war Genua auch Hauptfinanzier der Amerikaexpedition des berühmtesten Sohnes der Stadt, Christoph Columbus – und profitierte vom Reichtum aus der neuen Welt. Ruhm erlangte Genua schließlich unter dem legendären, als unbesiegbar geltenden Admiral Andrea Doria zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Sein politischer Einfluss lässt die Hafenstadt am Ligurischen Golf zu „La Superba“, zum stolzen Genua werden. Der Glanz dieser Epoche, der Luxus der Stadtpaläste aus Renaissance und Barock, lässt sich noch heute entdecken. In der Via Garibaldi und der Via Balbi reihen sich die Palazzi mit reicher Ausstattung und herrlichen, verborgenen Gartenhöfen. Mittelalterliche
Architektur bewahrt der Dom San Lorenzo, viele weitere Kirchen und Kapellen lassen sich im stimmungsvollen, ganz orientalisch wirkenden Gewirr der Altstadtgassen entdecken. Aber auch die Moderne ist in Genua zu Hause: Stararchitekt Renzo Piano, auch Sohn der Stadt, hat eine Reihe spannender Gebäude („Bigo“, „Bolla“) am alten Hafen gebaut.

Dr. Ulrike Müller-Heckmann hat Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Malerei studiert und war Forschungs-Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 1996 ist sie Studienleiterin beim kunstforum. Ihre Begeisterung für die Kunst und Architektur vom Mittelalter bis zur Moderne möchte sie in Seminaren und Studienfahrten mit vielen Interessierten teilen!

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer  05121-877844  oder der  Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder  Fax 032223798972 

Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.

Mariano Rumor (1915-1990) – Christdemokrat Italiens, transnationaler Parteipolitiker und Europäer

Datum: 12. Mai 2022

Uhrzeit: 18,15 - 20,30

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

Francesca Zilio (Villa Vigoni, Menaggio)

In Kooperation mit der VHS

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden:

Berücksichtigung der 3G Regeln: Genesen, Geimpft oder Getestet sowie Abstand, Hygiene, Maske bis zum Platz

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch bei Frau Eva Loew im Institut für Geschichte 

Tel. 05121 – 883 11300 oder Email: loewev@uni-hildesheim.de

(nicht über die DIG!)

Italien-Österreich: Nachbarn in Europa Von der Erbfeindschaft zur Freundschaft unter dem Mantel der EU

Datum: 23. Mai 2022

Uhrzeit: 18,15 - 20,30

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

In Kooperation mit der VHS:

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

 

Günther Pallaver (Innsbruck-Bozen-Trient)

 

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden:

Berücksichtigung der 3G Regeln: Genesen, Geimpft oder Getestet sowie Abstand, Hygiene, Maske bis zum Platz

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch bei Frau Eva Loew im Institut für Geschichte 

Tel. 05121 – 883 11300 oder Email: loewev@uni-hildesheim.de

(nicht über die DIG!)

Die Provence oder der Traum vom Licht

Datum: 2. Juni 2022

Uhrzeit: 19,30 - 21,00

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

In Kooperation mit der VHS

Vortrag mit Digitalbildern von Dr. Almut Mey, Berlin

Die Provence oder der Traum vom Licht

Die Provence ist die klassische Kulturlandschaft der am meisten romanisierten Provinz des ehemaligen Römischen Reiches. Noch heute zeugen in Nîmes und Orange Amphitheater und der riesige Aquädukt Pont du Gard von der einstigen Römerherrschaft. Eine gewaltige Totenstadt, von den Römern angelegt in Arles, trägt den romantischen Namen „Les Alyscamps“, auf Deutsch: „Die Elysischen Gefilde“. Südlich von Avignon liegt die gigantische Ausgrabungsstätte der einstigen römischen Stadt Glanum mit ihrem bekannten Stadttor und Kenotaph.

Auch das Mittelalter ist vielerorts gegenwärtig. An die Zeit der „Babylonischen Gefangenschaft der Päpste“ (1309-1377) erinnert der Papstpalast in Avignon und an den Dichter Petrarca, der die Korruption und Sittenlosigkeit dieser Zeit miterlebte. Das bekannte Lied „Sur le pont d’Avignon“ hieß ursprünglich „Sous le pont“, denn man tanzte damals unter der Brücke auf der Insel Barthelasse.

Das Zisterzienserkloster Sénanque wurde bereits 1148 nach der Ordensregel des Hl. Bernard von Clairvaux gegründet und verlangte seinen Mönchen asketische Strenge ab. Seit 1988 gibt es dort wieder einige Mönche.

Eine historisch bemerkenswerte Region ist der Luberon. Von ihrer landschaftlichen Schönheit abgesehen erlangte sie historische Bedeutung insbesondere in der im 16. Jahrhundert zunehmenden Verfolgung der Waldenser, einer Sekte, die als Häretiker betrachtet wurden

Dichter hat die Provence angelockt und hervorgebracht. Als 2. Franzose überhaupt erhielt der provençalische Dichter Frédéric Mistral 1904 den Literatur-Nobelpreis für sein Buch „Mireille, die Geschichte eines Bauernmädchens“, und der 1840 in Nîmes geborene Dichter Alphonse Daudet wurde hier zu seinem Buch „Briefe aus meiner Mühle“ angeregt.

Vor allem aber hat ihr einzigartiges Licht zahlreiche Maler in ihren Bann gezogen. Denken wir nur an Van Goghs Brücke südlich von Arles und an das Vasarely-Museum in Gordes.

Einmalig und unvergesslich aber ist die Felsenfestung von Les Baux hoch über dem Ginsterland!

Dr. Almut Mey:

Ausgebildete Redakteurin an Tageszeitungen, Studium der Ethnologie, Publizistik und Byzantinischen Geschichte (Heidelberg, Wien, Berlin), abgeschlossen mit dem MA. In Zürich Ph.D. in Ethnologie. Insgesamt neun Jahre Tätigkeit im Museum für Völkerkunde in Berlin-Dahlem (Abteilungen Südasien, Ozeanien und Ostasien).

21 Jahre Fachbereichsleiterin für Kulturelle Bildung und Ausländerbildungsprogramme an der VHS Spandau.

Seit Jahrzehnten hält sie länderkundliche, kulturhistorische und religionswissenschaftliche Vorträge bei diversen kulturellen Einrichtungen in Berlin und Deutschland allgemein.

Frau Dr. Mey war auch schon zu mehreren Vorträgen bei uns in Hildesheim

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung bei Herrn Jürgen Blasig telefonisch unter der Nummer  05121-869786  oder der  Emailadresse h-j.blasig@dig-hildesheim.de 

Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.

Italien und die Corona-Krise

Datum: 13. Juni 2022

Uhrzeit: 18:15 bis ca 20:30

Vortrag

In Kooperation mit der VHS:

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

Christian Jansen (Trier)

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden:

Berücksichtigung der 3G Regeln: Genesen, Geimpft oder Getestet sowie Abstand, Hygiene, Maske bis zum Platz

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch bei Frau Eva Loew im Institut für Geschichte 

Tel. 05121 – 883 11300 oder Email: loewev@uni-hildesheim.de

(nicht über die DIG!)