Veranstaltungen

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Hinweise zu den Vorträgen

Die DIG Hildesheim bietet meist in Kooperation mit der VHS Hildesheim Vorträge zu verschiedenen landeskundlichen Themen an: Geschichte, Kunst, Musik, Architektur, Religion, Politik, aktuelle Entwicklungen u.v.a.m. Sie finden in der Regel im Riedelsaal der Volkshochschule statt und Sie beginnen meist um 19:30 Uhr und dauern etwa anderthalb Stunden.

Eintritt dort: 5 Euro, Studenten/Schüler 2 Euro, Mitglieder frei

Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, in gemütlicher Runde in einem italienischen Lokal mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.


Adresse, Infos zur Anfahrt, Karten

Hier finden Sie die Adressen, Infos zur Anfahrt sowie Karten der Orte, an denen unsere Veranstaltungen stattfinden. Wenn Sie den Link anklicken, öffnet sich ein neues Fenster oder ein neuer Tab, wo Sie die entsprechenden Informationen finden.

Riedelsaal, Volkshochschule Hildesheim: Pfaffenstieg 4-5, 31134 Hildesheim (externer Link zu Google Maps)

  • Der Tagungsraum liegt im Obergeschoss und ist auch mit dem Fahrstuhl zu erreichen.
  • Rollstuhlfahrer haben Zugang über den Eingang in der Burgstraße.
  • Stadtbus: Haltestelle Museum
    Tageslinien 1, 4 und 5 sowie Abendlinien 101, 102, 104 und 105

Ristorante La Gondola: Osterstr. 41, 31134 Hildesheim (externer Link zu Google Maps)


Unten finden Sie eine Übersicht über alle kommenden Veranstaltungen. Wenn Sie gezielt nach Veranstaltungen suchen möchten, können Sie hier direkt zu den Kategorien gelangen:


Unsere kommenden Veranstaltungen (alle Kategorien):

753 Rom kroch … Zur Entwicklungsgeschichte der Stadt Rom

Datum: 9. Februar 2023
Uhrzeit: 19:00 - 20:30
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

Dr. Anne-Viola Siebert, Kestner Museum Hannover

in Kooperation mit der VHS

7 -5 -3 Rom kroch aus dem Ei? Zur Gründungslegend und -geschichte der Ewigen Stadt

Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut“. So lautet ein geflügeltes Wort, das zur Geduld auffordert. Dass Rom nicht an einem Tag erbaut wurde, stellt selbstverständlich niemand ernsthaft in Frage. So eng wie dieser Spruch nach der Bauzeit mit Rom verbunden ist, so ist auch der Merksatz vom Gründungsjahr, „7-5-3 Rom kroch aus dem Ei“, in das Reich der Mythologie zu verweisen. Tatsächlich aber kann Rom mit einer mehr als 2.800 Jahre alten Geschichte aufwarten. Dieser (Entwicklung-)Geschichte spürt der Vortrag nach.

 

Anne Viola Siebert studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte sowie Ur- und Frühgeschichte an der Universität Münster. 1996 wurde sie bei Hans Wiegartz mit einer Dissertation zum Thema Instrumenta sacra. Untersuchungen zu römischen Opfer-, Kult- und Priestergeräten promoviert. Nach einem Volontariat am Westfälischen Museum für Archäologie in Münster ist sie seit 1999 für die Antikensammlung und die dazugehörige Sammlung altvorderasiatischer Artefakte des Museum August Kestner in Hannover verantwortlich. Die besonderen Interessens- und Forschungsschwerpunkte sind die römische Religionsgeschichte, Kulturgeschichte der Antike, antike Glyptik, Wissenschafts- und Forschungsgeschichte sowie die Biografie August Kestners.

In ihren Publikationen, musealen Ausstellungen und Online-Präsentationen widmet sie sich der Kontextualisierung und der Verbindung der archäologischen Museumsobjekte in Antike und Gegenwart.

Anne Viola Siebert ist die Nichte des Kleist-Forschers Eberhard Siebert.

 

 

In Kooperation mit der VHS:

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

Dr. jur. Alessandro Bellardita

Karlsruhe

Giovanni Falcone (1939 – 1992) war einer der erfolgreichsten Ermittler gegen die Mafia. Bereits Jahre vor seiner Ermordung in einem der blutigsten Attentate der italienischen Geschichte am 23. Mai 1992 wusste er, dass die Cosa Nostra sich früher oder später wegen seines enormen Einsatzes als Ermittlungsrichter rächen würde. Und dennoch war er der Meinung, dass ein Richter seine Pflicht erfüllen müsse, „koste es was es wolle, denn darin“ – so Falcone – „sei die Essenz der menschlichen Würde zu sehen“. Im Vortrag von Alessandro Bellardita, Autor des Sachbuches „La fine delle mafie“, geht es um Falcones Philosophie, insbesondere seine Einstellung zur Würde und zur Freiheit. 30 Jahre nach seinem Tod, ist Giovanni Falcone mit seinen Ideen immer noch eine Ikone der internationalen Mafiabekämpfung.

Geboren wurde Dr. Alessandro Bellardita 1981 in Modica, eine wunderschöne Stadt im Tal des sizilianischen Barocks. Seine Eltern wanderten Anfang der 80er nach Deutschland aus. Aufgewachsen ist er in Karlsruhe. Nach dem Abitur an der Europäischen Schule in Karlsruhe (1999), studierte er Rechtswissenschaften in Mannheim, wo er auch jahrelang als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Anwalt, wechselte er 2012 in den Justizdienst, wo er unter anderem als Staatsanwalt tätig war (Abteilung: organisierte Kriminalität). Seit 2017 ist er Richter in Karlsruhe und hauptamtlicher Dozent an der Hochschule für Rechtspflege in Schwetzingen. Während seines Studiums verfasste er überwiegend (fach-)journalistische Texte für italienische und deutsche Zeitungen. Deshalb ist er auch als freier Journalist tätig. Für den Corriere d’Italia schreibt er seit 2007 eine juristische Kolumne. Er veröffentlicht regelmäßig in juristischen Fachzeitschriften zu verschiedenen Themen, hält Vorträge und unterrichtet für das Deutsche Rote Kreuz. „Der Zeugenmacher“ (Klotz Verlagshaus) ist sein Romandebüt.

 

Lago Maggiore und Borromäische Inseln – mehr als ein Sehnsuchtsziel?

Datum: 2. März 2023
Uhrzeit: 19:00 - 20:30
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

Dr. Angelika Dierichs, Bonn

In Kooperation mit der VHS

Der Wunschort zahlreicher Reisenden, die ihre „Sehnsucht nach Italien“ stillen möchten, heißt Lago Maggiore und Borromäische Inseln. Zurecht ! Die Natur bietet dort artenreichen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Die Kunst hält dort sehenswerte Bauwerke mit prachtvollen Innenausstattungen und faszinierenden Gartenanlagen bereit. Die Historie offenbart dort Einblicke in das einflussreiche Patriziergeschlecht der Borromäer.

 

Dr. phil. Angelika Dierichs:

1962-1966
Studium der Germanistik und Romanistik in Göttingen
Lehramtsabschluss für Realschulen

1966-1970
Realschullehrerin für Deutsch, Französisch, Wahlfach Kunsterziehung

1971-1977
Studium der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte in Regensburg

1977
Magister Artium

1980
Promotion
Dissertationsthema: Das Bild des Greifen in der frühgriechischen Flächenkunst

1981
Publikation der Dissertation

Seit 1980
Freiberufliche Tätigkeit in der Erwachsenenbildung
(Seminare, Vorträge, Studienreiseplanung)
Bei Museen, Auslandsgesellschaften, Kulturinstituten, Volkshochschulen u. a.

Artikel in Fachzeitschriften und Sammelwerken
Darunter seit 1992 regelmäßig Beiträge in ANTIKE WELT

Bücher

Erotik in der Kunst Griechenlands (1993), 2. Auflage 1997

Europa, besteige den Stier! Ausstellungskatalog 1994 (A. Dierichs / H.W. Kalkmann, Hrsg.)

Erotik in der Römischen Kunst (1997)

Von der Götter Geburt und der Frauen Niederkunft (2002)

Korfu ? Kerkyra, Grüne Insel im Ionischen Meer. Von Nausikaa bis Kaiser Wilhelm II (2004)

Duftnoten – Was Griechen und Römern in die Nase stieg. Museum Kestnerianum 10 (2006)

Erotik in der Kunst Griechenlands (2008), 3. überarbeitete Auflage 2008

Die Berühmten: Liebschaften der Antike (2010)

Die Helden, ihre Frauen und Troia (2012)

 

 

Bella Italia – fiabe popolari – tipicamente italiano? Ein Erzählabend in deutscher Sprache

Datum: 26. April 2023
Uhrzeit: 19:00 - 21:00
Ort: cafe.com der VHS, Pfaffenstieg 4 Hildesheim
Vortrag

Kristina Osmers, Hildesheim

Das Erzählen, nicht das Vorlesen von Märchen, ist internationales Kulturgut. Gleiche und ähnliche Märchenmotive finden wir überall auf der Welt. Gibt es in den italienischen Volksmärchen dennoch so etwas wie ‚tipicamente italiano‘?

Machen Sie selbst Ihre Entdeckungen, beim Erzählabend mit südeuropäischen Versionen von Rotkäppchen, Aschenputtel, Allerleirauh…

Märchen und Mythen offerieren zeitlos gültige Lebensweisheiten und tradieren das ’nicht zu Vergessende‘. Sie berichten von herausfordernden Abenteuern, bewältigten Bedrohungen und hilfreichen Wesen …. Sie halten uns einen Spiegel vor, lassen Innehalten, ermöglichen Einsichten und zaubern ein Lächeln auf unser Gesicht. Märchen wurzeln in längst vergangenen Zeiten, ‚Es war einmal …‘ Dennoch, Märchen schenken Wegweisung und Orientierung, vielleicht auch noch heute.

Im launigen April lädt Kristina Osmers ein in das pralle italienische Leben, so heiter und derb, süß und erhaben, traurig und fröhlich, wie Leben halt überall ist in der menschlich-mythischen Welt.

‚Kristalotta‘ schenkt Raum und Zeit, um verborgene Resonanzen aufzuspüren und nach dem ‚tipicamente italiano‘ gemeinsam Ausschau zu halten.

Seit 2016 gehört Märchenerzählen zum ‚Immateriellen Kulturerbe‘.

Schon als Kind erzählte sie gern. Kristina Osmers, geboren 1955 in Hannover, arbeitete als Lehrerin, Schulleiterin, Dezernentin für die Qualifizierung von schulischem Führungspersonal, und stets begleiteten sie Geschichten. Visionen oder auch Zielvorstellungen wirken umso leitender je konkreter und detaillierter sie sind, quasi in Erzählungen sinnlich erfahrbar. Geschichten, also auch Märchen, schildern Wertorientierungen und schenken uns Modell-Beispiele erfolgreicher Menschen. Nach der Pensionierung wiederentdeckte Ihr Ehemann das Potential ihrer story-telling-Begabung. Kristina Osmers ist Mitglied in der europäischen Märchengesellschaft und absolvierte dort eine dreijährige Ausbildung zur Erzählerin. Eine besondere Erzählung mündete in die Stiftung Villa ganZ: Hier werden mietpreisgebundene Wohnungen in generationsübergreifenden Projekten gebaut, und zwar für nicht vom finanziellen Glück besuchte Alleinerziehende und Alleinstehende. Aber das ist eine andere Geschichte. Heute nun soll es um Italien und seine Märchen gehen. Herr Werner Dicke führt jeweils kurz ein in Zeitumstände und Person, die die Volksmärchen sammelte und aufschrieb. Danach hören wir jeweils ein zeitgenössisches Märchen, das nach langer Erzähltradition den glücklichen Weg zwischen die Buchdeckel fand. Viel Vergnügen.

                            

 

Ein neues Italien? Eine Bilanz der ersten sechs Monate Meloni-Regierung

Datum: 4. Mai 2023
Uhrzeit: 18:15 - 20:00
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

Priv.-Doz. Dr. Hans Heiss,  Brixen

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

Sizilien – ein lebendes Geschichtsbuch

Datum: 8. Juni 2023
Uhrzeit: 19:00 - 20:30
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag mit Digitalbildern

Dr. Almut Mey, Berlin

Phönizier, Griechen, Römer, Byzantiner, Sarazenen, Normannen, Hohenstaufer, Anjous und Aragonesen… sie alle haben nacheinander in den letzten 3.000 Jahren auf der größten Mittelmeerinsel ihre Spuren hinterlassen.

In Selinunt und vor allem in Agrigent befinden sich größere Ansammlungen hellenischer Tempel als im griechischen Mutterland. Die berühmten „Bikini-Mädchen“ in der Villa Romana del Casale lange vor der Einführung des Bikinis in Europa zeigen Sportlerinnen im alten Rom.

Die byzantinische Mosaikkunst in den Kirchen Palermos und im Dom von Monreale ist unübertroffen und die Landschaft ein Traum zwischen Blüten am Meer und Schnee auf dem Gipfel des Ätna.

Sizilien ist Italien intensiv, eine Herausforderung für den Geist und ein Fest für alle Sinne!

 

Dr. Almut Mey:

Ausgebildete Redakteurin an Tageszeitungen, Studium der Ethnologie, Publizistik und Byzantinischen Geschichte (Heidelberg, Wien, Berlin), abgeschlossen mit dem MA. In Zürich Ph.D. in Ethnologie. Insgesamt neun Jahre Tätigkeit im Museum für Völkerkunde in Berlin-Dahlem (Abteilungen Südasien, Ozeanien und Ostasien).

21 Jahre Fachbereichsleiterin für Kulturelle Bildung und Ausländerbildungsprogramme an der VHS Spandau.

Seit Jahrzehnten hält sie länderkundliche, kulturhistorische und religionswissenschaftliche Vorträge bei diversen kulturellen Einrichtungen in Berlin und Deutschland allgemein.

Frau Dr. Mey war auch schon zu mehreren Vorträgen bei uns in Hildesheim

 

Reise Natur und Kultur zwischen Alpen und Adria: Friaul – Italiens Nordosten

Startdatum: 11. Oktober 2023
Enddatum: 18. Oktober 2023
Uhrzeit: 00:00
Reisen

Reise durchgeführt durch

neil&peters Reisen GmbH
Breisacherstrasse 1 / 81667 München
Tel: 089-244184-74 / Fax:089-244184-75

Exklusiv für die Deutsch Italienische Gesellschaft Hildesheim in Kooperation mit der DIG Braunschweig

11.10. – 18.10.2023 / Reise-Nr. I-23-3-03

Wohin wir fahren und was wir sehen
Friaul – Julisch Venetien mit seiner vielseitig bezaubernden, immer wieder überraschenden
Landschaft liegt im Nordosten Italiens. Spektakulär ist die Aussicht auf die Karnischen und
Julischen Alpen mit ihren kargen Gipfeln, bewaldeten Hängen und malerischen Seen. Gen
Süden zieht sich die friulanische Hochebene mit ihren fruchtbaren Feldern und karstigen
Höhlen. Lagunen und lange Sandstrände zieren die Küste.
Weltbekannte Sehenswürdigkeiten in Aquileia, Udine, Cividale und der Hauptstadt
Triest bilden den kulturellen Hintergrund unserer Reise. Durch ihre Vielfalt an Sprachen,
Bräuchen und Landschaften bietet die Region auch eine einzigartige Küche: Köstlicher
Schinken aus San Daniele, deftige Würste, Kaffee von Illy und berühmte Weine verwöhnen den
Gaumen.
Idealer Standort für unsere Reise ist Triest, die quirlige Hauptstadt des Friaul. Gerne
bezeichnet man die Stadt als „capoluogo del caffè“ –Hauptstadt des Kaffes. Zu den wichtigsten
Kaffeedynastien Triests zählte die Familie Hausbrandt, aus der später das Unternehmen Illy
hervor ging. Bei unseren Rundgängen lernen wir nicht nur die Kunststätten der Stadt kennen,
sondern sehen historische Kaffeehäuser und hören von berühmten Persönlichkeiten wie Italo
Svevo, Umberto Saba und James Joyce.

Kurz gesagt
Bustransfers vom/zum Flughafen Triest und 4 Tagesausflüge mit dem Bus; 7 Übernachtungen im
****Hotel Continentale im Zentrum von Triest (www.continentalehotel.com/); 4 x Halbpension mit
Köstlichkeiten aus Küche und Keller in ausgesuchten Restaurants, 3 x nur Übernachtung und
Frühstück; ausgewogenes Besichtigungsprogramm mit Weinprobe; die Rundgänge in Triest
werden zu Fuß unternommen

Reiseleitung: Barbara Peters
Die Kunsthistorikerin und Archäologin lebt in München und ist seit 20 Jahren mit Leib und Seele
Reiseleiterin sowie Autorin zahlreicher Artikel und Reiseführer. Ihre Liebe zu Kultur und Natur ihrer
Länder Deutschland, Italien, Frankreich und Zypern gibt sie mit großem Engagement und
Begeisterung weiter.

1. Tag 11.10. Mittwoch Anreise ins Friaul
Mit LH o.a. Flug nach Triest (Umsteigen in Frankfurt). Ankunft je nach Flugzeit. 7 Übernachtungen im
****Hotel Continentale, einem alten Traditionshotel direkt in der Fußgängerzone. Gemeinsames
Abendessen in einem guten Restaurant.

2. Tag 12.10. Donnerstag Triest
Pulsierendes Triest: Kernzelle der Stadt ist die Altstadt San Giusto mit Kathedrale, römischer
Basilika und Theater – sowie das ehemalige jüdische Viertel. Diese lernen wir auf unserem
vormittäglichen Rundgang kennen (leicht bergauf zur Kathedrale). Mittags besteht die Möglichkeit,
in einem der stilvollen Kaffeehäuser einzukehren. Die Habsburger ließen die Piazza del´ Unitá
d´Italia, Teatro Verdi, Börse, Jugendstilfassaden und Rive (Uferstraße mit Prachtbauten) gestalten
– diesen gehört unser nachmittäglicher Rundgang.

3. Tag 13.10. Freitag Ausflug nach Cividale – Schloss Miramare
Der heutige Tag steht der Besichtigung von Cividale zur Verfügung mit Museo Archeologico
Nazionale, Tempietto Longobardo, Dom und Museo Cristiano. Auf der Rückfahrt Besuch des herrlich
oberhalb des Meeres gelegenen Schloss Miramare, das 1855 von Erzherzog Maximilian gebaut
wurde. (Bus 140 km)

4. Tag 14.10. Samstag Aquilea – Grado
Das antike Aquilea war eine der größten Handelsstädte des römischen Reiches und in
frühchristlicher Zeit Sitz des Patriarchen von Aquilea. Erhalten ist noch eine Vielzahl an
Monumenten aus dieser Blütezeit. Die romanische Basilika besitzt eines der bedeutendsten
Meisterwerke der frühchristlichen Zeit, einen Mosaikfußboden aus dem 4. Jh. Gemeinsames
Mittagessen in einer guten Trattoria. In Grado gibt es einen malerischen kleinen Hafen mit der
Basilika der Hl. Euphemia und dem Dom. (Bus 110 km)

5. Tag 15.10. Sonntag Udine – Palmanova
Die wohlhabende Stadt Udine steht morgens auf dem Programm, Alt und Neu gehen hier eine
gelungene Mischung ein, elegante Plätze wie die Piazza Libertà mit der Loggia del Lionello laden zum
Flanieren ein. Im Mittelpunkt unserer Besichtigungen stehen die berühmten Tiepolofresken, die wir
im Bischofspalast und der Capella della Purità bewundern können. Nach einem guten gemeinsamen
Mittagessen fahren wir nach Palmanova, das zu den interessantesten Festungsstädten des Friauls
zählt. Eine dreifache, sternförmige Stadtmauer sollte im 16. Jh. die Stadt vor den Türken schützen.
(Bus ca.140 km)

6. Tag 16.10. Montag Villa de Claricini – Abbazia di Rosazzo – Weinprobe
Das ehemalige Kloster von Rosazzo ist ein romanischer Bau mit Freskenresten und einem
herrlichen Rosengarten. Mittags speisen wir in einem mitten in den Weinbergen gelegenen
Restaurant (bei schönem Wetter auf der Terrasse) nahe der Abbazia di Rosazzo. Die Villa de Claricini
ist ein imposanter Adelssitz des 17. Jahrhunderts und spiegelt mit seinem italienischen Garten die
Villenkultur der damaligen Zeit wieder. Anschließend Weinprobe mit guten friulanischen Weinen.
(Bus 120 km)

7. Tag 17.10. Dienstag Triest – Nachmittag zur freien Verfügung
Vormittags Rundgang durch das von den Habsburgern gebaute Viertel Borgo Teresiano mit dem
„Canal Grande“ und Führung durch das klassizistische Teatro Verdi. Am Nachmittag Zeit zum
Bummeln und für eigene Unternehmungen.

8. Tag 18.10. Mittwoch Rückflug nach Hannover
Flug Triest – Hannover (mit Umsteigen in Frankfurt). Ankunft in Hannover je nach Flugzeiten.

Auf ein Wort: Auf Grund der frühen Veröffentlichung des Programms sowie Coronabedingt kann es
zu Änderungen im Programm kommen. Für adäquaten Ersatz werden wir in diesem Fall sorgen.
Reisepreis und Zuschläge p. Person EUR
ab/bis Triest (ab 15 Personen) 1.390
ab/bis Triest (ab 20 Personen) 1.290
Einzelzimmerzuschlag 220
Der Reisepreis beinhaltet keine Anreise,
allerdings reservieren wir sobald es möglich ist
(ab Mitte November) einen Gruppenflug für Sie.
Zum heutigen Zeitpunkt gibt es nur einen Flug
ab/bis Hannover – Triest mit Umstieg in
Frankfurt. Alternativen dazu behalten wir im
Auge.
Den Flugpreis erhalten Sie sobald wir
reserviert haben.
Gerne können Sie auch individuell anreisen –
per Bahn oder Auto.
Fakultativ kann eine Aufführung im Teatro
Verdi besucht werden – je nach Spielplan. Wir
informieren Sie, sobald dieser für den Oktober
2023 vorliegt.

Der Reisepreis schließt folgende Leistungen
ein:
• Bustransfers vom Flughafen Triest zum Hotel
und zurück; 4 Tagesausflüge mit modernem
Reisebus entsprechend der Gruppengröße
• 7 Übernachtungen in dem genannten oder
einem gleichwertigen Hotel, Doppelzimmer mit
Dusche/WC
• 7 x Frühstücksbuffet im Hotel, 4 x Mittag-oder
Abendessen in ausgesuchten Restaurants; 1 x
Weinprobe
• neil&peters-Reiseleitung, Eintrittsgelder und
Trinkgelder
• Steuern und Insolvenzversicherung
(Sicherungsschein)
NICHT eingeschlossen sind die Getränke im
Hotel, persönliche Trinkgelder und das übliche
Trinkgeld für den Busfahrer.
Wir empfehlen den Abschluss einer
Reiserücktrittsversicherung mit CoronaAbsicherung.
Teilnehmerzahl: Mindestens 15, höchstens 25
Anmeldefrist: 31.01.2023
Buchungen und Zahlungen: Die Buchung
dieser Reise ist ausschließlich beim
Veranstalter neil&peters-Reisen GmbH
möglich. Eine Anzahlung von 150 EUR erfolgt
nach Erhalt der Buchungsbestätigung und des
Sicherungsscheines, die Zahlung der
Restsumme 4 Wochen vor Reisebeginn. Die
letzten Reiseunterlagen erhalten Sie ca. 14
Tage vor Reisebeginn.
Reiseveranstalter und Reisevereinbarungen: Es gelten die mit der Anmeldung
anerkannten Reisevereinbarungen des
Veranstalters neil&peters-Reisen GmbH
München
Stand der Ausschreibung: September 2022