Vergangene Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht unserer vergangenen Veranstaltungen:


Antonio Vivaldi und seine Zeitgenossen – Klosterkonzert Marienrode 2022

Datum: 2. Juli 2022
Uhrzeit: 19:00 - 22:30
Ort: Kloster Marienrode
Musik

Das diesjährige Klosterkonzert Marienrode findet unter der Schirmherrschaft des Generalkonsuls der Italienischen Republik, David Michelut, Hannover, am Samstag, 2.7., um 20 Uhr statt. Der Einlass ist ab 19 Uhr.

Das Konzert entführt im romantischen Ambiente des Klosterhofes mit Kompositionen von Tomaso Albinoni, Giuseppe Torelli und Francesco Geminiani in die faszinierenden Klangwelten der Blütezeit des musikalien Barock. Im Mittelpunkt steht jedoch der Venezianer Antonio Vivaldi. Neben anderen Werken aus seiner Feder wird natürlich der „Sommer“ aus den „Vier Jahreszeiten“ erklingen. Die TfN-Philharmonie wird geleitet von dem Kölner Violinisten Florian Deuter, als Gesangssolistin ist unter anderem die hoch talentierte, junge nordirisch-deutsche Sopranistin Janina Staub zu hören.

Es gibt wieder ein passendes künstlerisches Pausenprogramm und italienische Speisen und Getränke.

Karten zum Vorverkaufspreis von 35,80, 43,50, 49,00 und 55,60 Euro für dieses Konzert gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse des TfN, in der Buchhandlung des Klosters Marienrode sowie bei Cav. Enzo Iacovozzi (E-Mail: enzoiacovozzi@gmail.com oder mobil über 0176-20527765). Es wird auch wieder ein kostenloser Bustransfer vom Bosch-Parkplatz angeboten. Weitere Infos auf: www.brennecke-veranstaltungen.de  (Heidemarie Zentgraf)

„Italien nach Draghi: Dauerkrise nach kurzem Zwischenhoch“.

Datum: 20. Juni 2022
Fehler: Bitte Uhrzeit zurücksetzen.
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

In Kooperation mit der VHS:

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

Priv.-Doz. Dr. Hans Heiss, Brixen

Italien hat nach der katastrophalen Anfangsphase der Pandemie ein Jahr später mit Regierungsantritt von Mario Draghi als Ministerpräsident im Februar 2021 neuen Mut und Auftrieb geschöpft. Der frühere EZB-Präsident hat mit seiner Allparteien-Koalition wichtige Reformen vorangetrieben und die EU-Kommission mit dem Parlament von der Kreditwürdigkeit und dem Reformgeist der Republik überzeugen können – vorerst. Denn bereits vor dem entwürdigenden Tauziehen um die Wahl des Staatspräsidenten, die mit einer Bestätigung des wenig begeisterten, aber pflichtbewussten Sergio Mattarella endete, war absehbar, dass die Fortschritte des „Landes des Jahres 2021“ (The Economist) brüchig, wenn nicht auf Sand gebaut sind. Das Parteiensystem ist marode und handlungsunfähig, die strukturellen Schwächen sind trotz mancher Fortschritte nicht behoben. Daher ist eine ungeschönte Bilanz über die Situation des wichtigen EU-Gründerstaates ein Dreivierteljahr vor den kommenden Parlamentswahlen angebracht, ohne in Pessimismus und das oft praktizierte Italien-Bashing zu verfallen.

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden:

Berücksichtigung der 3G- Regeln: Genesen, Geimpft  sowie Abstand, Hygiene, Maske bis zum Platz

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch bei Frau Eva Loew im Institut für Geschichte 

Tel. 05121 – 883 11300 oder Email: loewev@uni-hildesheim.de

(nicht über die DIG!)

Documenta 15

Startdatum: 18. Juni 2022
Enddatum: 25. September 2022
Uhrzeit: 00:00 - 00:00
Ort: Kassel
Reisen

Die documenta fifteen, die vom 18.6. bis 25.9.22 in Kassel stattfindet, wird vom indonesischen Künstler/-innen-Kollektiv „ruangrupa“ kuratiert. Die DIGHI organisiert wieder einen Tagesausflug (mit ICE) zur Documenta. Es wird eine ganztägige Führung geben und eine Gelegenheit zum Abendessen. Termin und Kosten stehen noch nicht fest. Wer aber auf jeden Fall mitfahren möchte, kann sich ab sofort bei H.-J. Blasig unverbindlich anmelden (Tel.-Nr. 05121/869786 und E-Mail h-j.blasig@dig-hildesheim.de). Er berücksichtigt die Anmeldungen nach Eingang und nennt dann zeitnah die Details. (zen)

Renaissance in Florenz: große Künstler am Hofe der Medici

Datum: 16. Juni 2022
Uhrzeit: 00:00 - 00:00
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

in Kooperation mit der VHS

Dr. Donatella Chiancone-Schneider, Brühl

Vortrag mit Digitalbildern

Die Dynastie der Medici versteht sich nicht nur mittels politischer Skrupellosigkeit und militärischer Kraft durchzusetzen, sondern auch dank eines weitsichtigen Mäzenatentums im Bereich der schönen Künste. Der Vortrag beleuchtet die florentinische Kunstszene der Hochrenaissance im Kontext der damaligen politischen Situation Italiens. Neben zahlreichen Bildern von Hauptwerken Sandro Botticellis, Leonardo da Vincis und Michelangelo Buonarrotis, bietet die Präsentation Hintergrundwissen über die Beziehungen zwischen Künstlern, Intellektuellen und Gönnern im Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts.

Dr. Donatella Chiancone-Schneider ist promovierte Kunsthistorikerin, freie Kuratorin und populärwissenschaftliche Kunstvermittlerin.
In multimedialen, oft interdisziplinären Kursen, Vorträgen, Publikationen, Ausstellungen und selbst organisierten Festivals erklärt sie breitgefächerte, auch anspruchsvollere kunsthistorische Themen zeitgemäß und unterhaltsam.

Ihre Vortragstourneen der letzten Jahre haben sie bereits in unzählige Städte bundesweit sowie ins europäische Ausland geführt.
Inzwischen referiert sie auch im Rahmen von ortsübergreifenden Online-Veranstaltungen.

Sie war schon dreimal zu Vorträgen bei uns gewesen.

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: 3G-Regel Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer  05121-877844  oder der  Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder  Fax 032223798972 

Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.

Rot-Weiß, Nord-Süditalien

Datum: 15. Juni 2022
Uhrzeit: 19:00 - 22:00
Ort: Ristorante La Gondola
Kultur

Kulinarischer Abend mit köstlichen Weinen

Das Ristorante „La Gondola“ lädt ein zu einem kulinarischen Abend mit Weinen und Spezialitäten aus den Regionen Piemont und Apulien. Die italienische Sommelière Dott.ssa Daniela Cellai stellt die Weingüter Ceste und Schiena vor.

Der Abend beginnt am Mittwoch, 15.6. um 19 Uhr mit einem Prosecco zur Begrüßung. Danach werden die Besucher mit einem 5-Gänge-Menü mit den passenden Weinen verwöhnt. Es besteht auch die Möglichkeit, die probierten Weine zu bestellen.

Anmeldung und weitere Infos im Ristorante „La Gondola“, Tel. 05121/133282. (zen)

Italien und die Corona-Krise

Datum: 13. Juni 2022
Uhrzeit: 18:15 - 20:00
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

In Kooperation mit der VHS:

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

Christian Jansen (Trier)

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden:

Berücksichtigung der 3G Regeln: Genesen, Geimpft oder Getestet sowie Abstand, Hygiene, Maske bis zum Platz

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch bei Frau Eva Loew im Institut für Geschichte 

Tel. 05121 – 883 11300 oder Email: loewev@uni-hildesheim.de

(nicht über die DIG!)

20 (plus 2)-jähriges Jubiläum der Städtepartnerschaft Hildesheim – Pavia

Datum: 10. Juni 2022
Uhrzeit: 19:00 - 22:00
Ort: Rathaus Hildesheim
Kultur

Eigentlich sollte das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft schon 2020 gefeiert werden, doch die Feier musste – wie so vieles – pandemiebedingt abgesagt werden.

Jetzt soll aus diesem Anlass im Rathaus gefeiert werden. Ab 9.6. gibt es in der Rathaushalle eine Ausstellung über verschiedene Aspekte der Partnerschaft wie über ihre Geschichte, die landschaftlichen Schönheiten des Oltrepò Pavese, die Stadt selbst und den berühmten Orto botanico.

Der Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten findet am Freitag, 10.6., ab 19 Uhr auch im Rathaus statt. Dann startet die Festveranstaltung im Großen Sitzungssaal. Dazu werden neben Vertretern der Stadt Hildesheim und dem italienischen Generalkonsul David Michelut aus Hannover auch Gäste aus Pavia erwartet wie der Direktor des Orto Botanico, Francesco Sartori, Vittorio Vaccari und der Bürgermeister Mario Fabrizio Fracassi. Sie werden Grußworte sprechen und eine Power-Point-Präsentation erinnert an Höhepunkte aus 20 Jahren deutsch-italienischer Städtepartnerschaft. Zu den Rednern gehört auch Bernd Galland vom Ornithologischen Verein Hildesheim, der schon mehrfach in Pavia war.

Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom „Duo Iriense“ mit Massimiliano Alloisio (Gitarre) und Giorgio Pertusi (Violine). Zum Abschluss der Wortbeiträge gibt es eine poetische „Botschaft aus Pavia“ vom Mundartdichter Fabrizio Lana. Danach lädt die DIGHI zur Verkostung von Bonarda-Wein und der berühmten Salami di Varzi ein.

Es wird um umgehende Anmeldung gebeten bei Cav. Enzo Iacovozzi bis 1.6. per E-Mail (enzoiacovozzi@gmail.com) oder WhatsApp (0176-20527765).

Aus Anlass des Besuchs aus Pavia soll nun auch die Pavia-Brücke in der Nähe der Basilika St. Godehard als Partnerschaftsbrücke eingeweiht werden. (Heidemarie Zentgraf)

Die Provence oder der Traum vom Licht

Datum: 2. Juni 2022
Uhrzeit: 00:00 - 00:00
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

In Kooperation mit der VHS

Vortrag mit Digitalbildern von Dr. Almut Mey, Berlin

Die Provence oder der Traum vom Licht

Die Provence ist die klassische Kulturlandschaft der am meisten romanisierten Provinz des ehemaligen Römischen Reiches. Noch heute zeugen in Nîmes und Orange Amphitheater und der riesige Aquädukt Pont du Gard von der einstigen Römerherrschaft. Eine gewaltige Totenstadt, von den Römern angelegt in Arles, trägt den romantischen Namen „Les Alyscamps“, auf Deutsch: „Die Elysischen Gefilde“. Südlich von Avignon liegt die gigantische Ausgrabungsstätte der einstigen römischen Stadt Glanum mit ihrem bekannten Stadttor und Kenotaph.

Auch das Mittelalter ist vielerorts gegenwärtig. An die Zeit der „Babylonischen Gefangenschaft der Päpste“ (1309-1377) erinnert der Papstpalast in Avignon und an den Dichter Petrarca, der die Korruption und Sittenlosigkeit dieser Zeit miterlebte. Das bekannte Lied „Sur le pont d’Avignon“ hieß ursprünglich „Sous le pont“, denn man tanzte damals unter der Brücke auf der Insel Barthelasse.

Das Zisterzienserkloster Sénanque wurde bereits 1148 nach der Ordensregel des Hl. Bernard von Clairvaux gegründet und verlangte seinen Mönchen asketische Strenge ab. Seit 1988 gibt es dort wieder einige Mönche.

Eine historisch bemerkenswerte Region ist der Luberon. Von ihrer landschaftlichen Schönheit abgesehen erlangte sie historische Bedeutung insbesondere in der im 16. Jahrhundert zunehmenden Verfolgung der Waldenser, einer Sekte, die als Häretiker betrachtet wurden

Dichter hat die Provence angelockt und hervorgebracht. Als 2. Franzose überhaupt erhielt der provençalische Dichter Frédéric Mistral 1904 den Literatur-Nobelpreis für sein Buch „Mireille, die Geschichte eines Bauernmädchens“, und der 1840 in Nîmes geborene Dichter Alphonse Daudet wurde hier zu seinem Buch „Briefe aus meiner Mühle“ angeregt.

Vor allem aber hat ihr einzigartiges Licht zahlreiche Maler in ihren Bann gezogen. Denken wir nur an Van Goghs Brücke südlich von Arles und an das Vasarely-Museum in Gordes.

Einmalig und unvergesslich aber ist die Felsenfestung von Les Baux hoch über dem Ginsterland!

Dr. Almut Mey:

Ausgebildete Redakteurin an Tageszeitungen, Studium der Ethnologie, Publizistik und Byzantinischen Geschichte (Heidelberg, Wien, Berlin), abgeschlossen mit dem MA. In Zürich Ph.D. in Ethnologie. Insgesamt neun Jahre Tätigkeit im Museum für Völkerkunde in Berlin-Dahlem (Abteilungen Südasien, Ozeanien und Ostasien).

21 Jahre Fachbereichsleiterin für Kulturelle Bildung und Ausländerbildungsprogramme an der VHS Spandau.

Seit Jahrzehnten hält sie länderkundliche, kulturhistorische und religionswissenschaftliche Vorträge bei diversen kulturellen Einrichtungen in Berlin und Deutschland allgemein.

Frau Dr. Mey war auch schon zu mehreren Vorträgen bei uns in Hildesheim

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung bei Herrn Jürgen Blasig telefonisch unter der Nummer  05121-869786  oder der  Emailadresse h-j.blasig@dig-hildesheim.de 

Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.

Italien-Österreich: Nachbarn in Europa Von der Erbfeindschaft zur Freundschaft unter dem Mantel der EU

Datum: 23. Mai 2022
Uhrzeit: 00:00 - 00:00
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

In Kooperation mit der VHS:

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

 

Günther Pallaver (Innsbruck-Bozen-Trient)

Das Verhältnis der beiden Länder war über lange Perioden durch eine gegenseitige, tief verankerte „Erbfeindschaft“ belastet gewesen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Österreichs Außenpolitik zu Italien bis Anfang der 1970er Jahre vom Südtirolkonflikt geprägt. Mit dessen Ende begann eine allmähliche Normalisierung der Beziehungen, die begleitet wurde von einer intensiven grenzüberschreitenden Nachbarschaftspolitik auf substaatlicher Ebene. Seit jeher spielt in der Außenpolitik Österreichs zu Italien auch Deutschland eine bestimmte Rolle. Mit dem EU-Beitritt Österreichs (1995) wurde die politische Asymmetrie der beiden Länder etwas eingeebnet. Dabei sind die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen stark auf Norditalien konzentriert. Zwischendurch auftauchende Unstimmigkeiten werden meist in einem europäischen Kontext ausgetragen.

 

Günther Pallaver aus Bozen, Dr. jur. et Dr. phil., em. Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medien und Politische Kommunikation am Institut für Politikwissenschaft sowie am Institut für Medien, Gesellschaft und Kommunikation an der Universität Innsbruck. Seit 2021 Senior Researcher am Institut für vergleichende Föderalismusforschung an der Europäischen Akademie/Eurac Research, Bozen. Studien in Innsbruck, Salzburg, Wien, Verona und London. 1991 staatliche Journalistenprüfung in Rom. Präsident der Südtiroler Gesellschaft für Politikwissenschaft. Forschungsfelder: Vergleich politischer Systeme, politische Kommunikation, Föderalismus, ethnische Minderheiten (mit Schwerpunkt Südtirol) sowie (ethno-)regionale Parteien.

 

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden:

Berücksichtigung der 3G Regeln: Genesen, Geimpft oder Getestet sowie Abstand, Hygiene, Maske bis zum Platz

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch bei Frau Eva Loew im Institut für Geschichte 

Tel. 05121 – 883 11300 oder Email: loewev@uni-hildesheim.de

(nicht über die DIG!)

„Die Sprechenden Statuen von Rom“

Datum: 28. April 2022
Uhrzeit: 19:30 - 21:15
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

In Kooperation mit der VHS

Vortrag mit Digitalbildern

Dr. Alexander Mlasowsky, Burgdorf

Es gibt kaum eine andere Hauptstadt, die an „jeder Ecke“ so viele Sehenswürdigkeiten bietet, wie Rom. Neben den großen und bedeutenden Denkmälern, wie beispielsweise das Kolosseum, gibt es aber auch an manchen Ecken der Stadt „kleine“ Monumente, die vom Tourismusstrom gerne übersehen werden. Es handelt sich zumeist um antiken Statuen, die durch den Wandel der Zeit etwas mitgenommen aussehen, aber dennoch von der Bevölkerung seit dem Mittelalter hoch geschätzt werden. Denn an einigen von ihnen wurden – und werden heute noch – anonyme Zettel angebracht, um in Spottversen auf den korrupten Adel und Klerus oder allgemein auf unerträgliche Zustände hinzuweisen. In Zeiten der unterdrückten Meinungsfreiheit war dies die einzige Möglichkeit, seinen Unmut freien Lauf zu lassen, ohne dafür belangt zu werden. Diese zum Teil in deftiger Sprache, ja sogar gelegentlich im römischen Dialekt verfassten Verse führten bisweilen dazu, daß sich die Statuen in der Form miteinander unterhielten, daß die Verfasser eigener Zeilen auf die Verspottung an einer anderen Statue antworteten. In diesem Vortrag stehen nun nicht die Spottverse im Zentrum, sondern es werden vielmehr die Statuen vorgestellt und der ursprüngliche Kontext der Aufstellung beleuchtet. Es werden auch andere steinerne und bronzene Zeugen aus der Vergangenheit besprochen, die so manche Überraschung bereithalten.