Vergangene Veranstaltungen
Hier finden Sie eine Übersicht unserer vergangenen Veranstaltungen:
Das plurinationale Triest (und sein Umland, mit dem benachbarten Görz) interessiert in diesem Europagespräch vor allem insofern, als aus ihm eine Reihe von Intellektuellen hervorgegangen ist, die einen bedeutenden Anteil an der Konstruktion eines europäischen literarischen Bewusstseins haben. Ausgehend von der Annahme einer irredentistischen Barriere im Hinblick auf die Mediation deutschsprachigen Kulturguts verfolgen wir den Weg dieser Literaten durch den Ersten Weltkrieg bis zum Einsetzen von positiven Rückbesinnungs- und Interaktionsprozessen (eine Art Umschlagen der Dialektik) in den zwanziger Jahren, die sie zu den wichtigsten Vermittlern deutscher und österreichischer Kultur in Italien prädestinierten. Die Betrachtung dieses Milieus in der longue durée-Perspektive führt uns von der um 1890 geborenen Generation bis weit herauf ins 20. Jahrhundert, bis zum „Neoirredentisten“ Claudio Magris.
Nach den vornehmlich deutschen Erinnerungsfeiern zur 500. Wiederkehr
von Luthers Thesenanschlag in Wittenberg stellt der Theologe und
Historiker Josef Nolte in eindringlichen Studien die bislang niedergehaltene
Bedeutung des 1498 in Florenz hingerichteten Bußpredigers und
Stadtreformers Savonarola heraus. Seine starke Wirkung auf die
Reformation Luthers und sein Einfluss auf die Kunst Michelangelos
machen Savonarola zu einer überragenden Epochengestalt des
Reformationszeitalters. In dem Dreigestirn Savonarola – Michelangelo
– Luther tritt ein anderes und europäisches Format der Reformation
zutage und gibt der Reformationsgeschichtsschreibung weitreichende
Fragen auf.
Josef Nolte, geboren 1940, Dr. theol., war nach jahrelanger Tätigkeit beim
Tübinger Sonderforschungsbereich ,Spätmittelalter und Reformation‘
von 1983-2005 Professor für Europäische Kulturgeschichte und
Kunstwissenschaft an der Universität Hlldesheim. Er lebt und publiziert
seit seinem Ruhestand In Tübingen.
Natur, Kultur und Landschaft – gegenseitige Besuche von Botanikern aus Pavia und Hildesheim (OVH) (ein kleiner Beitrag zur „Kulturhauptstadt 2025“) Eine Veranstaltung des Partnerschaftskomitees Hildesheim-Pavia mit der Fondazione Sviluppo Oltrepò Pavese.
Musikalisch-literarischer Abend mit Davide Ferrari und Giacomo De Barbieri aus Pavia.
Zwischen den künstlerischen Darbietungen wird Bernd Galland (OVH) die schon seit drei Jahren bestehenden persönlichen Kontakte zwischen Pavia und Hildesheim ansprechen und anhand einiger Bilder Hildesheims Partnerstadt und die Naturschutzgebiete am Fiume Ticino vorstellen und einen Ausblick auf die OVH-Exkursion Ende Mai 2019 in den Oltrepò Pavese geben.
Im Anschluss an das etwa einstündige Programm besteht die Möglichkeit zum Gespräch und zur Verkostung lokaler Spezialitäten aus der Provinz Pavia.
Montag, 13. Mai 2019 19 bis 21 Uhr Großer Sitzungssaal des Rathauses in Hildesheim
Info und Anmeldung bei Cav. Enzo Iacovozzi Handy 0176.2052.7765 oder Email enzoiacovozzi@gmail.com
Im letzten Sommer hatte uns eine ca. 20-köpfige Gruppe unserer Schwestergesellschaft aus Braunschweig besucht. Sie feierte ihr jährliches Sommerfest dieses Mal in Hildesheim und wurde von uns betreut. Allen hat dieses Treffen sehr gut gefallen. Deshalb wollen wir in diesem Jahr einen Gegenbesuch organisieren.
Dieser soll am Samstag, 11. Mai 2019, stattfinden.
Wir planen, mit dem Niedersachsen-Ticket nach Braunschweig zu fahren. Die dortige DIKG wird uns einen interessanten Tag in unserer Nachbarstadt gestalten. Die Vorsitzende, Beate Nagel, hat folgenden Ablauf vorgeschlagen:
Abholung am Bahnhof – Besuch des Herzog Anton Ulrich-Museums mit archäologischer Führung in Italienisch (noch nicht abgeklärt) – kommentierter Gang in die Stadt – Mittagessen im Ristorante „Al Duomo“ – Führung durch den Dom – kommentierter Gang in die Nordstadt zu kleinem Umtrunk – Rückfahrt. Details werden noch bekanntgegeben.
Wer Lust hat mitzufahren, kann sich bereits jetzt zu der Fahrt anmelden durch Einzahlung von 20€ auf das bekannte DIGHi-Konto (Stichwort „Braunschweig“). Die genauen anfallenden Fahrt- und Führungskosten werden später auf alle Mitfahrenden umgelegt. Kosten für das Mittagessen trägt jeder selbst. Der späteste Anmeldetermin ist der 15. April 2019.
Der Vorstand freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme und einen schönen Tag in Braunschweig!
(Hans-Jürgen Blasig, Gunde Arndt)
Andere Veranstalter (keine DIG-Veranstaltung, aber Veranstalter sind der DIG auf vielfältige Weise verbunden)
5. Konzert der 6 Preisträger/innen des internationalen Meisterkurses Belcanto von Doreen Defeis (mehrfach bei DIG-Veranstaltungen aufgetreten) und James Hooper (beide ehemals TfN) mit Werken u.a. von Mozart, Puccini, Rossini, Donizetti und Verdi. Sonntag, 5. Mai 2019, 18.00 Uhr. Eintritt: 15,00 €. Ermäßigt für Mitglieder der Fördervereine: 12,00 €. Karten sind im Museumsshop erhältlich
Die Geschichte der Juden in Venedig wurde im Jahre 1516 aktenkundig, als man ihnen im „Ghetto bei San Girolamo“ einen Wohnblock zuwies.
Dieses venezianische „Ghetto“ gab allen späteren jüdischen Wohnbezirken den Namen und liegt im Sestiere Cannaregio.
Es war von einer hohen Mauer umgeben, deren Zugangstore nachts verschlossen wurden.
Halb Festung, halb Pferch, symbolisierte das Ghetto die zweischneidige Haltung der Serenissima, die einerseits die Juden duldete und sich ihrer bediente, anderseits aber ihre Diskriminierung aufrechterhielt.
Trotz aller Bedrückungen und Beschränkungen erlangten die Juden hier Macht und Einfluss wie kaum anderswo in Europa.
Venedig hätte ohne die wirtschaftliche Geschicklichkeit der jüdischen Kaufleute seine historische Bedeutung nicht erreichen können.
Der Vortrag gewährt einen Einblick vom Glanz und Elend des jüdischen Lebens in der Markusrepublik.
Der Arbeitskreis Pavia ist eine Schnittstelle zwischen den Partnerstädten Pavia und Hildesheim und fungiert als Botschafter, Ansprechpartner, Initiator von Projekten und Austauschprogrammen im Bereich Sport, Kultur, Dolmetscher usw. Wenn Sie an einer Mitarbeit interessiert sind, wenden Sie sich bitte an Cav. Enzo Iacovozzi, e.iacovozzi@dig-hildesheim.de, Tel. 0176 / 20527765
In diesem ersten Teil besuchen wir historische Orte in Sizilien von der frühen Kultur der Sikaner (Pantalica) bis zum späten Barock (Noto). Die baulichen Zeugnisse der Griechen und Römer vervollständigen den geschichtlichen Ablauf. Aber auch die Natur kommt nicht zu kurz: dem Ätna nähern wir uns mit Bahn und Geländebus.
(Inhalt: Pantalica, Noto, Syrakus, Catania, Ätna, Villa Romana in Piazza Armerina, Agrigent, Eraclea Minoa)
Teil 2 folgt am 19. September