Städtepartnerschaft Hildesheim – Pavia Thema bei der Borsa Culturale in Bremen

Städtepartnerschaft Hildesheim – Pavia Thema bei der Borsa Culturale in Bremen

An der XVIII. Deutsch-Italienische Kulturbörse, die vom 28. – 31.05.2026 in Bremen stattfand, nahmen vier Mitglieder unseres Vorstandes teil. Dort gab es zum Abschluss eine „Piazza Culturale“ in der Bremer Handwerkskammer, wo es um die Begegnung der beiden Länder im Rahmen von Sprachvermittlung, Austausch von Traditionen und gemeinsamen Erinnerungen ging.

Ein Programmpunkt war das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft Hildesheim – Pavia. Cav. Enzo Iacovozzi betonte in einem Interview mit der Journalistin Christine Forster, (siehe Foto) und mit Dott.ssa Teresa Madonia von 9Colonne die Bedeutung einer solchen Verbindung zwischen Staaten und Städten angesichts instabiler politischer Verhältnisse. Er unterstrich auch, dass die 25 Jahre der Partnerschaft ein herausragendes Beispiel europäischer Zusammenarbeit darstellen und eine wichtige Rolle in der Entwicklung des kulturellen Dialogs zwischen beiden Kulturen spielen. Bei der Veranstaltung wurde auch die 40-jährige Partnerschaft zwischen Bremen-Vegesack und Marzabotto gefeiert, die aus einem Geist des Erinnerns und der europäischen Versöhnung entstand.

Daneben gab es auch Musik und Theateraufführungen, z.B. eine neue Version der „Bremer Stadtmusikanten“ des „Teatro Due Mondi“ aus Faenza. Ein weiterer Höhepunkt der Borsa Culturale war die Verleihung des Premio Culturale 2026 an die Literaturkritikerin, Autorin und Journalistin Dr. Maike Albath. Die VDIG ernannte außerdem die ehemaligen VDIG-Präsidenten Rita Marcon-Grothausmann und Cai A. Boesken aus Kassel zur Ehrenpräsidentin bzw. zum Ehren-präsidenten für ihre langjährigen und wertvollen Verdienste um die VDIG. Beide Geehrten waren auch schon in Hildesheim zu Gast und wir gratulieren auch von hier recht herzlich.

Die Kulturbörse 2028 findet in Piacenza statt und wird von der ACIT Piacenza-Lodi vorbereitet und gestaltet. (Cav. Enzo Iacovozzi / zen)

Cav. E. Iacovozzi im Gespräch mit Frau Christine Forster (Foto: Alessandro Bonesini)

 

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