Alle Veranstaltungen

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Unsere kommenden Veranstaltungen (alle Kategorien):

Ausstellungsbesuch „Nach Italien – eine Reise in den Süden“ im Landesmuseum Hannover

Datum: 10. Dezember 2022
Uhrzeit: 14:00 - 15:00
Ort: Landesmuseum Hannover - Das Weltenmuseum Willy-Brandt-Allee 5, Hannover
Reisen

Besuch der neuen Sonderausstellung

„nach Italien eine Reise in den Süden“

Individuelle Anreise.

An diesem Tage wäre auch noch der Besuch des Weihnachtsmarkts in Hannover oder ein Einkaufsbummel usw. möglich

Treffpunkt im Eingangsbereich des Museums um 13,50

Führungsdauer ca. eine Stunde

Der Eintritt kostet 8€, die Führungskosten übernimmt die DIG.

Weitere Informationen:

https://www.landesmuseum-hannover.de/ausstellungen/nach-italien/

Anmeldungen bei Dr. Vogel bei den Veranstaltungen oder

Tel. 05121-877844 (ggf. Anrufbeantworter), Fax 032223798972 oder Email: chr.vogel@dig-hildesheim.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Auszug aus der Website des Museums:

Der Duft von Zitronen, magisches Licht, verwunschene Landschaften: Sehnsuchtsort Italien! Lange bevor der Massentourismus das Reisen zur Normalität macht, pilgern Adelige, reiche Bürgerliche und viele Künstler gen Süden. Die Ausstellung folgt diesen Reisenden in das Land Ihrer Träume – zeigt aber auch den italienischen Blick auf die eigene Heimat. So führt die »Reise in den Süden« das Publikum in ein malerisches Italien der Vergangenheit, geprägt durch den Blick seiner Bewunderer.

Getrieben von künstlerischer Neugierde suchen sie nach Inspiration, Freiheit und einem neuen Lebensgefühl. Im Zentrum der europäischen Kunst bewundern sie antike Meisterwerke und wandeln auf den Spuren der alten Meister. Mitbringsel dieser »Grand Tour« sind mitunter reiche Kunstsammlungen – ein Versuch, das »dolce vita« in der Heimat zu konservieren.

Die Ausstellung folgt den Reisenden in das Land ihrer Träume – zeigt aber auch den italienischen Blick auf die eigene Heimat. Piranesi, Ahlborn, Signac oder Slevogt: Sie alle haben Landschaften, Licht und Leute Italiens auf ihre ganz eigene Weise eingefangen und damit persönliche Visionen ihres Sehnsuchtsorts geschaffen. So führt die »Reise in den Süden« die Betrachter*innen in ein malerisches Italien der Vergangenheit, geprägt durch den Blick seiner Bewunderer.

 

Weihnachtlicher Jahresausklang

Datum: 11. Dezember 2022
Uhrzeit: 18:30 - 22:00
Ort: Ristorante Lannutti, Schmiedestr. 10, Hildesheim
Kultur

Sonntag, 11.12.2022, 18:30 Uhr, im Ristorante „Lannutti“

in Bavenstedt, Schmiedestr. 10

(erreichbar mit Bus 101 alle 60 Minuten)

(Einlass: 18.00 Uhr)

4-Gänge-Menu incl. Prosecco

(Sonderwünsche z. Essen bitte rechtzeitig angeben)

Preis pro Person: 20,00 € (ohne Getränke)

Dieses Jahr wollen wir besinnlich feiern, es gibt „musica sotto fondo“ mit Anja und vielleicht literarische Überraschungen.

Info und Anmeldung möglichst bald bei:

Cav. Enzo Iacovozzi (Tel. 0176 2052 7765)

E-Mail: enzoiacovozzi@gmail.com

Überweisung direkt an:

Enzo Iacovozzi, Stichwort: WJA 2022

IBAN: DE 65 2595 0130 0111 0468 67

Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine

Begrenzte Sitzplätze, bei der Anmeldung bitte auch Personenzahl angeben! (zen)

ISLAM IN EUROPA 1000-1250 – Führung durch die neue Sonderausstellung im Dommuseum

Datum: 17. Dezember 2022
Uhrzeit: 14:30 - 16:00
Ort: Dommuseum Hildesheim
Kultur | Reisen

Führung durch die neue Sonderausstellung im Dommuseum

Die Führung leitet unser Mitglied Frau Anneli Geipel

Auszug aus der Website des Dommuseums www. dommuseum-hildesheim.de:

„Ausstellung: In den Kirchenschätzen Europas und im Hildesheimer Domschatz (UNESCO-Welterbe) sind zahlreiche Kunstwerke aus vom Islam geprägten Regionen überliefert. Ausgehend von diesen Objekten werden in der großen Sonderausstellung im Dommuseum Hildesheim die Gemeinsamkeiten und Verflechtungen der Kulturen aufgezeigt. Hochkarätige internationale Leihgaben unter anderen aus Florenz, London, Paris und Wien bieten eine einzigartige Möglichkeit, dieses auch für die Gegenwart relevante Thema zu betrachten.

Córdoba, Palermo, Kairo und Konstantinopel waren glänzende Metropolen mit florierender Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst. Kostbare Bergkristallgefäße, Seidenstoffe, Elfenbeinschnitzereien und Übersetzungen von wissenschaftlicher Literatur fanden aus den vom Islam geprägten Regionen einen Weg bis nach Mitteleuropa. Die Migration der Objekte sowie die Vermittlung von Wissen und Technik führten zu einer Verflechtung der Kulturen. Sie verbanden über die Grenzen von Religionen und Sprachen und geographische Entfernungen hinweg die Gebiete des heutigen Irak und Iran über Nordafrika und Spanien bis nach Mitteleuropa. In den Kirchenschätzen erhalten, zeugen diese Objekte von den Gemeinsamkeiten der Kulturen in der Zeit zwischen 1000 und 1250.“

Treffpunkt im Eingangsbereich des Museums um 14,20Uhr

Eintritt Museum: Gruppenpreis (4,00€)

Die Führungskosten übernimmt die DIG für Mitglieder

Von Nichtmitgliedern bitten wir um eine Kostenbeteiligung von 4€

Bitte passend mitbringen, da der Betrag vorher eingesammelt werden muss

Anmeldung  bei Dr. Vogel bei den Veranstaltungen oder Tel 05121-877844 (ggf. auf Anrufbeantworter), Fax 032223798972 oder Email:

chr.vogel@dig-hildesheim.de

Begrenzte Teilnehmerzahl

Triest – Hauptstadt der Region und Zentrum klassizistischer Stadtbaukunst

Datum: 12. Januar 2023
Uhrzeit: 19:00 - 20:30
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

Vortrag mit Lichtbildern von Richard Konstantin Blasy, München

Triest – auf den Ausläufern der „Monti carsi“ über der Adriaküste liegend – entstand ab 33 vor Chr. als römische Kolonie und gelangte danach zu hoher wirtschaftlicher und kultureller Blüte.

An die Erhebung der „Civitas Tergestina“ zum regionalen Bischofssitz im 10. Jhdt. erinnern eindrucksvolle Kirchenbauten.

Entscheidend für die neue Bedeutung Triests und den Wiederaufstieg zum Handelszentrum  wurde der Anschluss an das Habsburgerreich 1382.

Den Beginn einer neuen Glanzzeit der Stadt brachte die Erhebung zum Freihafen und zum Haupthafen Habsburgs am Mittelmeer 1719. Ab 1749 erfolgte die Anlage der „Citta Theresiana“ als Planstadt orthogonalen Schemas um den Canale Grande, der städtebaulichen Dominante : Ein faszinierendes Ensemble aus Straßen, Plätzen und Kirchen, die Triest zu einem bedeutenden Zentrum klassizistischer Stadtbaukunst werden ließen.

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer  05121-877844 (Anrufbeantworter) oder auf der  Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder

Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular auf der Website dig-hildesheim.de

Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.

Italien zwischen Königreich, Diktatur und Republik 1922-1947

Datum: 26. Januar 2023
Uhrzeit: 18:15 - 20:00
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Dr. Christiane Liermann (Villa Vigoni, Menaggio)

In Kooperation mit der VHS:

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

Die Jahre zwischen 1922 und 1947 sind für Italien grundstürzend. Der vergleichsweise junge Nationalstaat (Gründung 1861) erlebt im Ersten Weltkrieg ein kollektives Trauma. Es ist für Italien „der große Krieg“ („la Grande Guerra“) mit mehr Opfern als im Zweiten Weltkrieg. Die Kriegserfahrung trägt zum Aufstieg des Faschismus bei. Dessen „Erfinder“ Benito Mussolini erkämpft sich 1922 die politische Macht mit einer Doppelstrategie von politischem Terror und formaler Legalität  –  eine Strategie, die Adolf Hitler später im Deutschen Reich kopieren wird. Mussolini errichtet in Italien eine Diktatur, hält aber sozusagen den Rahmen der Monarchie aufrecht. 1943 zerbricht das Kriegsbündnis der Diktatoren Hitler und Mussolini, NS-Deutschland besetzt große Teile Italiens, in Italien kommt es zum Bürgerkrieg. Am Ende des Krieges befindet sich Italien in einer hybriden Position. Der Wunsch ist übermächtig, sich der Seite der siegreichen Alliierten zuzurechnen. Dieser Wunsch setzt sich durch und nährt die Erzählung von den „anständigen Italienern“ (Italiani brava gente), die zu einem der wichtigsten Narrativ der Nachkriegszeit wird. Die Italiener werden aufgerufen, über die von ihnen bevorzugte Staatsform in Italien abzustimmen. Ganz knapp entscheidet sich eine Mehrheit für die Abschaffung der Monarchie. Mit der neuen Verfassung beginnt 1948 das republikanische Kapitel in der Geschichte Italiens.

Dr. Christiane Liermann Traniello hat in Bonn, Siena, Karlsruhe und Zürich Geschichte, Philosophie und Romanistik (Italienisch) studiert. Sie wurde von Bernd Roeck an der Universität Zürich mit einer Arbeit zum politischen Denken des Philosophen-Theologen Antonio Rosmini (1797-1855) promoviert. Dessen „Philosophie der Politik“ hat sie auch ins Deutsche übersetzt. Die Konrad Adenauer-Stiftung förderte die Untersuchung mit einem Promotionsstipendium. Seit Dezember 1995 ist sie als Wissenschaftliche Referentin beim Deutsch-Italienischen Zentrum Villa Vigoni tätig. Seit Oktober 2018 ist sie dort Generalsekretärin.

Zusammen mit Wissenschaftlern aus Italien und Deutschland setzt sie die Erforschung von Antonio Rosminis philosophischem Werk fort. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bilden daneben die politischen und kulturellen Beziehungen zwischen Italien und Deutschland, unter besonderer Berücksichtigung religiöser und konfessioneller Fragen, mit denen sie sich im Rahmen von wissenschaftlichen Tagungen und Veröffentlichungen beschäftigt.

Dr. Liermann Traniello ist Mitglied in der Redaktion der geschichtswissenschaftlichen Zeitschrift „Contemporanea. Rivista di storia dell’800 e del ’900“ (Il Mulino, Bologna) und in der Redaktion der “Annali di storia dell’educazione e delle istituzioni scolastiche” (Editrice La Scuola, Brescia) sowie des Board von “Res Publica, the Journal of international political and historical studies” (LUMSA, Rom).

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden:

Berücksichtigung der 3G Regeln: Genesen, Geimpft oder Getestet sowie Abstand, Hygiene, Maske bis zum Platz

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch bei Frau Eva Löw im Institut für Geschichte  Tel. 05121 – 883 11300 oder

Email: loewev@uni-hildesheim.de

(nicht über die DIG!)

 

753 Rom kroch … Zur Entwicklungsgeschichte der Stadt Rom

Datum: 9. Februar 2023
Uhrzeit: 19:00 - 20:30
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

Dr. Anne-Viola Siebert, Kestner Museum Hannover

in Kooperation mit der VHS

7 -5 -3 Rom kroch aus dem Ei? Zur Gründungslegend und -geschichte der Ewigen Stadt

Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut“. So lautet ein geflügeltes Wort, das zur Geduld auffordert. Dass Rom nicht an einem Tag erbaut wurde, stellt selbstverständlich niemand ernsthaft in Frage. So eng wie dieser Spruch nach der Bauzeit mit Rom verbunden ist, so ist auch der Merksatz vom Gründungsjahr, „7-5-3 Rom kroch aus dem Ei“, in das Reich der Mythologie zu verweisen. Tatsächlich aber kann Rom mit einer mehr als 2.800 Jahre alten Geschichte aufwarten. Dieser (Entwicklung-)Geschichte spürt der Vortrag nach.

 

Anne Viola Siebert studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte sowie Ur- und Frühgeschichte an der Universität Münster. 1996 wurde sie bei Hans Wiegartz mit einer Dissertation zum Thema Instrumenta sacra. Untersuchungen zu römischen Opfer-, Kult- und Priestergeräten promoviert. Nach einem Volontariat am Westfälischen Museum für Archäologie in Münster ist sie seit 1999 für die Antikensammlung und die dazugehörige Sammlung altvorderasiatischer Artefakte des Museum August Kestner in Hannover verantwortlich. Die besonderen Interessens- und Forschungsschwerpunkte sind die römische Religionsgeschichte, Kulturgeschichte der Antike, antike Glyptik, Wissenschafts- und Forschungsgeschichte sowie die Biografie August Kestners.

In ihren Publikationen, musealen Ausstellungen und Online-Präsentationen widmet sie sich der Kontextualisierung und der Verbindung der archäologischen Museumsobjekte in Antike und Gegenwart.

Anne Viola Siebert ist die Nichte des Kleist-Forschers Eberhard Siebert.

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer  05121-877844 (Anrufbeantworter) oder auf der  Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder

Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular auf der Website dig-hildesheim.de

Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.

 

In Kooperation mit der VHS:

Gemeinschaftsprojekt der „Europagespräche“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

Dr. jur. Alessandro Bellardita

Karlsruhe

Giovanni Falcone (1939 – 1992) war einer der erfolgreichsten Ermittler gegen die Mafia. Bereits Jahre vor seiner Ermordung in einem der blutigsten Attentate der italienischen Geschichte am 23. Mai 1992 wusste er, dass die Cosa Nostra sich früher oder später wegen seines enormen Einsatzes als Ermittlungsrichter rächen würde. Und dennoch war er der Meinung, dass ein Richter seine Pflicht erfüllen müsse, „koste es was es wolle, denn darin“ – so Falcone – „sei die Essenz der menschlichen Würde zu sehen“. Im Vortrag von Alessandro Bellardita, Autor des Sachbuches „La fine delle mafie“, geht es um Falcones Philosophie, insbesondere seine Einstellung zur Würde und zur Freiheit. 30 Jahre nach seinem Tod, ist Giovanni Falcone mit seinen Ideen immer noch eine Ikone der internationalen Mafiabekämpfung.

Geboren wurde Dr. Alessandro Bellardita 1981 in Modica, eine wunderschöne Stadt im Tal des sizilianischen Barocks. Seine Eltern wanderten Anfang der 80er nach Deutschland aus. Aufgewachsen ist er in Karlsruhe. Nach dem Abitur an der Europäischen Schule in Karlsruhe (1999), studierte er Rechtswissenschaften in Mannheim, wo er auch jahrelang als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Anwalt, wechselte er 2012 in den Justizdienst, wo er unter anderem als Staatsanwalt tätig war (Abteilung: organisierte Kriminalität). Seit 2017 ist er Richter in Karlsruhe und hauptamtlicher Dozent an der Hochschule für Rechtspflege in Schwetzingen. Während seines Studiums verfasste er überwiegend (fach-)journalistische Texte für italienische und deutsche Zeitungen. Deshalb ist er auch als freier Journalist tätig. Für den Corriere d’Italia schreibt er seit 2007 eine juristische Kolumne. Er veröffentlicht regelmäßig in juristischen Fachzeitschriften zu verschiedenen Themen, hält Vorträge und unterrichtet für das Deutsche Rote Kreuz. „Der Zeugenmacher“ (Klotz Verlagshaus) ist sein Romandebüt.

 

Lago Maggiore und Borromäische Inseln – mehr als ein Sehnsuchtsziel?

Datum: 2. März 2023
Uhrzeit: 19:00 - 20:30
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4
Vortrag

Dr. Angelika Dierichs, Bonn

In Kooperation mit der VHS

Der Wunschort zahlreicher Reisenden, die ihre „Sehnsucht nach Italien“ stillen möchten, heißt Lago Maggiore und Borromäische Inseln. Zurecht ! Die Natur bietet dort artenreichen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Die Kunst hält dort sehenswerte Bauwerke mit prachtvollen Innenausstattungen und faszinierenden Gartenanlagen bereit. Die Historie offenbart dort Einblicke in das einflussreiche Patriziergeschlecht der Borromäer.

 

Dr. phil. Angelika Dierichs:

1962-1966
Studium der Germanistik und Romanistik in Göttingen
Lehramtsabschluss für Realschulen

1966-1970
Realschullehrerin für Deutsch, Französisch, Wahlfach Kunsterziehung

1971-1977
Studium der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte in Regensburg

1977
Magister Artium

1980
Promotion
Dissertationsthema: Das Bild des Greifen in der frühgriechischen Flächenkunst

1981
Publikation der Dissertation

Seit 1980
Freiberufliche Tätigkeit in der Erwachsenenbildung
(Seminare, Vorträge, Studienreiseplanung)
Bei Museen, Auslandsgesellschaften, Kulturinstituten, Volkshochschulen u. a.

Artikel in Fachzeitschriften und Sammelwerken
Darunter seit 1992 regelmäßig Beiträge in ANTIKE WELT

Bücher

Erotik in der Kunst Griechenlands (1993), 2. Auflage 1997

Europa, besteige den Stier! Ausstellungskatalog 1994 (A. Dierichs / H.W. Kalkmann, Hrsg.)

Erotik in der Römischen Kunst (1997)

Von der Götter Geburt und der Frauen Niederkunft (2002)

Korfu ? Kerkyra, Grüne Insel im Ionischen Meer. Von Nausikaa bis Kaiser Wilhelm II (2004)

Duftnoten – Was Griechen und Römern in die Nase stieg. Museum Kestnerianum 10 (2006)

Erotik in der Kunst Griechenlands (2008), 3. überarbeitete Auflage 2008

Die Berühmten: Liebschaften der Antike (2010)

Die Helden, ihre Frauen und Troia (2012)

 

Wegen der aktuellen Situation müssen   die Hygienevorschriften der VHS für den Riedelsaal beachtet werden: Maske, Abstandsregelung in den Sitzreihen, Händedesinfektion am Eingang.

Dazu gehört auch, dass eine vorherige Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich ist.

Dazu bitten wir um Benachrichtigung telefonisch unter der Nummer  05121-877844 (Anrufbeantworter) oder auf der  Emailadresse chr.vogel@dig-hildesheim.de oder

Fax 032223798972 oder über das Kontaktformular auf der Website dig-hildesheim.de

Falls das versäumt wurde ist auch noch eine Anmeldung am Vortragstag am Saaleingang möglich.

Reise Natur und Kultur zwischen Alpen und Adria: Friaul – Italiens Nordosten

Startdatum: 11. Oktober 2023
Enddatum: 18. Oktober 2023
Uhrzeit: 00:00
Reisen

Reise durchgeführt durch

neil&peters Reisen GmbH
Breisacherstrasse 1 / 81667 München
Tel: 089-244184-74 / Fax:089-244184-75

Exklusiv für die Deutsch Italienische Gesellschaft Hildesheim in Kooperation mit der DIG Braunschweig

11.10. – 18.10.2023 / Reise-Nr. I-23-3-03

Wohin wir fahren und was wir sehen
Friaul – Julisch Venetien mit seiner vielseitig bezaubernden, immer wieder überraschenden
Landschaft liegt im Nordosten Italiens. Spektakulär ist die Aussicht auf die Karnischen und
Julischen Alpen mit ihren kargen Gipfeln, bewaldeten Hängen und malerischen Seen. Gen
Süden zieht sich die friulanische Hochebene mit ihren fruchtbaren Feldern und karstigen
Höhlen. Lagunen und lange Sandstrände zieren die Küste.
Weltbekannte Sehenswürdigkeiten in Aquileia, Udine, Cividale und der Hauptstadt
Triest bilden den kulturellen Hintergrund unserer Reise. Durch ihre Vielfalt an Sprachen,
Bräuchen und Landschaften bietet die Region auch eine einzigartige Küche: Köstlicher
Schinken aus San Daniele, deftige Würste, Kaffee von Illy und berühmte Weine verwöhnen den
Gaumen.
Idealer Standort für unsere Reise ist Triest, die quirlige Hauptstadt des Friaul. Gerne
bezeichnet man die Stadt als „capoluogo del caffè“ –Hauptstadt des Kaffes. Zu den wichtigsten
Kaffeedynastien Triests zählte die Familie Hausbrandt, aus der später das Unternehmen Illy
hervor ging. Bei unseren Rundgängen lernen wir nicht nur die Kunststätten der Stadt kennen,
sondern sehen historische Kaffeehäuser und hören von berühmten Persönlichkeiten wie Italo
Svevo, Umberto Saba und James Joyce.

Kurz gesagt
Bustransfers vom/zum Flughafen Triest und 4 Tagesausflüge mit dem Bus; 7 Übernachtungen im
****Hotel Continentale im Zentrum von Triest (www.continentalehotel.com/); 4 x Halbpension mit
Köstlichkeiten aus Küche und Keller in ausgesuchten Restaurants, 3 x nur Übernachtung und
Frühstück; ausgewogenes Besichtigungsprogramm mit Weinprobe; die Rundgänge in Triest
werden zu Fuß unternommen

Reiseleitung: Barbara Peters
Die Kunsthistorikerin und Archäologin lebt in München und ist seit 20 Jahren mit Leib und Seele
Reiseleiterin sowie Autorin zahlreicher Artikel und Reiseführer. Ihre Liebe zu Kultur und Natur ihrer
Länder Deutschland, Italien, Frankreich und Zypern gibt sie mit großem Engagement und
Begeisterung weiter.

1. Tag 11.10. Mittwoch Anreise ins Friaul
Mit LH o.a. Flug nach Triest (Umsteigen in Frankfurt). Ankunft je nach Flugzeit. 7 Übernachtungen im
****Hotel Continentale, einem alten Traditionshotel direkt in der Fußgängerzone. Gemeinsames
Abendessen in einem guten Restaurant.

2. Tag 12.10. Donnerstag Triest
Pulsierendes Triest: Kernzelle der Stadt ist die Altstadt San Giusto mit Kathedrale, römischer
Basilika und Theater – sowie das ehemalige jüdische Viertel. Diese lernen wir auf unserem
vormittäglichen Rundgang kennen (leicht bergauf zur Kathedrale). Mittags besteht die Möglichkeit,
in einem der stilvollen Kaffeehäuser einzukehren. Die Habsburger ließen die Piazza del´ Unitá
d´Italia, Teatro Verdi, Börse, Jugendstilfassaden und Rive (Uferstraße mit Prachtbauten) gestalten
– diesen gehört unser nachmittäglicher Rundgang.

3. Tag 13.10. Freitag Ausflug nach Cividale – Schloss Miramare
Der heutige Tag steht der Besichtigung von Cividale zur Verfügung mit Museo Archeologico
Nazionale, Tempietto Longobardo, Dom und Museo Cristiano. Auf der Rückfahrt Besuch des herrlich
oberhalb des Meeres gelegenen Schloss Miramare, das 1855 von Erzherzog Maximilian gebaut
wurde. (Bus 140 km)

4. Tag 14.10. Samstag Aquilea – Grado
Das antike Aquilea war eine der größten Handelsstädte des römischen Reiches und in
frühchristlicher Zeit Sitz des Patriarchen von Aquilea. Erhalten ist noch eine Vielzahl an
Monumenten aus dieser Blütezeit. Die romanische Basilika besitzt eines der bedeutendsten
Meisterwerke der frühchristlichen Zeit, einen Mosaikfußboden aus dem 4. Jh. Gemeinsames
Mittagessen in einer guten Trattoria. In Grado gibt es einen malerischen kleinen Hafen mit der
Basilika der Hl. Euphemia und dem Dom. (Bus 110 km)

5. Tag 15.10. Sonntag Udine – Palmanova
Die wohlhabende Stadt Udine steht morgens auf dem Programm, Alt und Neu gehen hier eine
gelungene Mischung ein, elegante Plätze wie die Piazza Libertà mit der Loggia del Lionello laden zum
Flanieren ein. Im Mittelpunkt unserer Besichtigungen stehen die berühmten Tiepolofresken, die wir
im Bischofspalast und der Capella della Purità bewundern können. Nach einem guten gemeinsamen
Mittagessen fahren wir nach Palmanova, das zu den interessantesten Festungsstädten des Friauls
zählt. Eine dreifache, sternförmige Stadtmauer sollte im 16. Jh. die Stadt vor den Türken schützen.
(Bus ca.140 km)

6. Tag 16.10. Montag Villa de Claricini – Abbazia di Rosazzo – Weinprobe
Das ehemalige Kloster von Rosazzo ist ein romanischer Bau mit Freskenresten und einem
herrlichen Rosengarten. Mittags speisen wir in einem mitten in den Weinbergen gelegenen
Restaurant (bei schönem Wetter auf der Terrasse) nahe der Abbazia di Rosazzo. Die Villa de Claricini
ist ein imposanter Adelssitz des 17. Jahrhunderts und spiegelt mit seinem italienischen Garten die
Villenkultur der damaligen Zeit wieder. Anschließend Weinprobe mit guten friulanischen Weinen.
(Bus 120 km)

7. Tag 17.10. Dienstag Triest – Nachmittag zur freien Verfügung
Vormittags Rundgang durch das von den Habsburgern gebaute Viertel Borgo Teresiano mit dem
„Canal Grande“ und Führung durch das klassizistische Teatro Verdi. Am Nachmittag Zeit zum
Bummeln und für eigene Unternehmungen.

8. Tag 18.10. Mittwoch Rückflug nach Hannover
Flug Triest – Hannover (mit Umsteigen in Frankfurt). Ankunft in Hannover je nach Flugzeiten.

Auf ein Wort: Auf Grund der frühen Veröffentlichung des Programms sowie Coronabedingt kann es
zu Änderungen im Programm kommen. Für adäquaten Ersatz werden wir in diesem Fall sorgen.
Reisepreis und Zuschläge p. Person EUR
ab/bis Triest (ab 15 Personen) 1.390
ab/bis Triest (ab 20 Personen) 1.290
Einzelzimmerzuschlag 220
Der Reisepreis beinhaltet keine Anreise,
allerdings reservieren wir sobald es möglich ist
(ab Mitte November) einen Gruppenflug für Sie.
Zum heutigen Zeitpunkt gibt es nur einen Flug
ab/bis Hannover – Triest mit Umstieg in
Frankfurt. Alternativen dazu behalten wir im
Auge.
Den Flugpreis erhalten Sie sobald wir
reserviert haben.
Gerne können Sie auch individuell anreisen –
per Bahn oder Auto.
Fakultativ kann eine Aufführung im Teatro
Verdi besucht werden – je nach Spielplan. Wir
informieren Sie, sobald dieser für den Oktober
2023 vorliegt.

Der Reisepreis schließt folgende Leistungen
ein:
• Bustransfers vom Flughafen Triest zum Hotel
und zurück; 4 Tagesausflüge mit modernem
Reisebus entsprechend der Gruppengröße
• 7 Übernachtungen in dem genannten oder
einem gleichwertigen Hotel, Doppelzimmer mit
Dusche/WC
• 7 x Frühstücksbuffet im Hotel, 4 x Mittag-oder
Abendessen in ausgesuchten Restaurants; 1 x
Weinprobe
• neil&peters-Reiseleitung, Eintrittsgelder und
Trinkgelder
• Steuern und Insolvenzversicherung
(Sicherungsschein)
NICHT eingeschlossen sind die Getränke im
Hotel, persönliche Trinkgelder und das übliche
Trinkgeld für den Busfahrer.
Wir empfehlen den Abschluss einer
Reiserücktrittsversicherung mit CoronaAbsicherung.
Teilnehmerzahl: Mindestens 15, höchstens 25
Anmeldefrist: 31.01.2023
Buchungen und Zahlungen: Die Buchung
dieser Reise ist ausschließlich beim
Veranstalter neil&peters-Reisen GmbH
möglich. Eine Anzahlung von 150 EUR erfolgt
nach Erhalt der Buchungsbestätigung und des
Sicherungsscheines, die Zahlung der
Restsumme 4 Wochen vor Reisebeginn. Die
letzten Reiseunterlagen erhalten Sie ca. 14
Tage vor Reisebeginn.
Reiseveranstalter und Reisevereinbarungen: Es gelten die mit der Anmeldung
anerkannten Reisevereinbarungen des
Veranstalters neil&peters-Reisen GmbH
München
Stand der Ausschreibung: September 2022