Alle Veranstaltungen

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Unsere kommenden Veranstaltungen (alle Kategorien):

Kronos / Saturn und Chronos als mythische Gestalten und ihre Bedeutung für die Gegenwart

Datum: 3. September 2020

Uhrzeit: 19,30 - 21,00

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

Vortrag mit Digitalbildern
Dr. Rainer Grimm, Hannover

In Kooperation mit der VHS

In den alten Mythen ist Menschheitswissen enthalten, das selbst für unsere Gegenwart noch von Bedeutung sein kann. So haben auch die Figuren des ‚Kronos‘ (Saturn) und ‚Chronos‘ uns heute noch etwas zu erzählen. Ursprünglich waren es zwei unterschiedliche Götter – der griechische Gott Kronos und der römische Gott Saturn wurden in der Spätantike eins.
Kronos / Saturn hat bis weit in die Renaissance hinein die Menschen bewegt – als (damals) äußerster Planet des Sonnensystems galt er als der Planet der Melancholie – Menschen, die unter ihm geboren sind, galten als ‚schwerblütig‘.
Chronos ist dagegen an sich die Personifikation der ‚Zeit‘ – wie man heute auch noch an Bezeichnungen wie etwa ‚Chronometer‘ erkennen kann.
Aber beide – der Gott und die Symbol flossen bald in einer Figur zusammen. Daher hat man für Grabmäler denn auch gern die Figur des ‚Chronos/Kronos‘ gewählt.
An Hand von Bildern werden sie vorgestellt und ihr Schicksal zu dem in Beziehung gesetzt, was uns in unserer Zeit bewegt

 

 

Opernabend

Datum: 13. September 2020

Uhrzeit: 19,00

Ort: Roemer-Pelizaeus-Museum

Musik

Opernabend mit bekannten Solisten der Opernbühne.

Gemeinschaftsveranstaltung der Mozartgesellschaft mit der DIG
Voraussichtlich Sonntag, 13. September 19,00 RPM. Einzelheiten folgen
Moderation und Klavier GMD Werner Seitzer.

Jenseitsvorstellungen der Antike

Datum: 1. Oktober 2020

Uhrzeit: 19,30 - 21,00

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

Vortrag mit Digitalbildern
Dr. Rainer Foß, Ratzeburg

Im antiken Griechenland gab es weder eine  dogmatische Religion noch eine orthodoxe Priesterschaft.      Dies ist ein Grund dafür, dass sich die griechische Jenseitsvorstellung frei entwickeln konnte. Homer hat dafür die Grundlagen gelegt: So kommt die Seele eines jeden Menschen ungeachtet seines irdischen Tuns in den Hades und verbringt dort für alle zeit ein tristes Dasein.

Plato erweiterte die homerische Unterweltskonstruktion um moralische Kategorien und beeinflusste damit auch die spätere christliche Jenseitsvorstellung.

Am wirkungsmächtigsten schließlich wurde der römische Dichter Vergil, der im sechsten Buch der „Aeneis“ seinen Protagonisten durch verschiedene Abteilungen der Unterwelt wandern lässt.

Im Vortrag werden die verschiedenen Stationen der  antiken Jenseitsvorstellung anhand von Bildern und Zeichnungen vorgestellt.

Dr. Rainer Foß, Religionswissenschaftler und Altphilologe ist langjähriges Mitglied der DIG Lübeck. Seine kenntnisreichen Vorträge sind frei formuliert und erfreuen das Publikum durch fachübergreifendes Wissen  (Text übernommen aus dem Programm der DIG Lübeck)

 

 

Reise ins Piemont 2020

Startdatum: 3. Oktober 2020

Enddatum: 8. Oktober 2020

Ort: Piemont

Reisen

Unsere Schwestergesellschaft, die DIKG Braunschweig, plant vom 3. bis 8.10.2020 eine Reise in das Piemont und ist gern bereit, einigen Interessenten aus Hildesheim Plätze zu reservieren, denn es müssen mindestens 22 Personen teilnehmen. Die Präsidentin der DIKG, Beate Nagel, schreibt dazu: „Wir werden in einem Hotel in Barolo unseren Standort haben; Ausflüge führen uns u.a. nach Saluzzo, Staffarda und Manta, wir werden die Langhe erkunden, das Turiner Grabtuch und andere Sehenswürdigkeiten Turins besuchen und auf Trüffelsuche nach Alba fahren, spumante in Asti trinken können und zu einer Roero-degustazione  einkehren. Organisiert und durchgeführt wird die Reise von einem Münchner Reiseunternehmen (Flug nach/von Mailand, Fahrt im Reisebus vor Ort), das uns wärmstens von unserer Schwestergesellschaft in Lübeck empfohlen wurde. Die Reiseleiterin ist Kunsthistorikerin und in Italien äußerst bewandert.“

Wer Lust und Appetit bekommen hat, möge sich mit Frau Nagel in Verbindung setzen, weitere Informationen gibt es beim Vorstand der DIKG Braunschweig per E-Mail oder telefonisch über: vorstand@dikg-braunschweig.de oder 05131/340181 bzw. 0151 64720656. (zen)

Italienisch in Perugia

Startdatum: 17. Oktober 2020

Enddatum: 25. Oktober 2020

Ort: Perugia, Italien

Reisen

Diese Sprachwoche vom 17.10. – 25.10.2020 in der wunderschönen, mittelalterlichen Stadt Perugia, wendet sich an Interessierte mit leichten Grundkenntnissen bis zum Oberstufenniveau.

Der Unterricht findet in kleinen Gruppen an einer anerkannten italienischen Sprachenschule statt (Mo – Fr). Nachmittags stehen ausgewählte Exkursionen sowie Vorträge u.ä. auf dem Programm. Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern mit Frühstück in ausgesuchten italienischen Familien. Unterkunft im Hotel oder Pension gegen Aufpreis möglich. Im Preis von 780,00 € sind folgende Leistungen enthalten: 8 Übernachtungen im EZ, Einstufung, Sprachunterricht und umfangreiches Kulturprogramm sowie Unterrichtsmaterial. Die An- und Abreise erfolgt individuell und ist nicht im Preis enthalten.

Die Veranstaltung ist als Bildungsurlaub anerkannt, Anmeldungen sind ab sofort in der Volkshochschule möglich. Nähere Informationen: Regine Göpel, Programmbereichsleiterin, Telefon: 05121 9361-152 (zen)

Raffael – Maler und Architekt – zum 500. Todestag

Datum: 13. November 2020

Uhrzeit: 19,30 - 21,15

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

Vortrag mit Lichtbildern
Richard Konstantin Blasy, München

In Kooperation mit der VHS

Raffael wurde 1483 in Urbino geboren: hier erhielt er den ersten Malunterricht bei seinem Vater Giovanni Sanzio und kam schon früh mit dem Geistesklima in Berührung, das vom Musenhof der Montefeltre ausging. Nach der Lehrzeit beim „berühmtesten m<aller Italiens“,  Perugino in Perugia zog ich dann das 2Arno-Athen“ Florenz in seinen Bann.

Die Florentiner Zeit von 1504 bis 1508 wurde für Raffael – nach Auseis seiner erhaltenen Studienskizzen – zu eine wichtigen Phase, denn die Auseinandersetzungen mit Leonardos Bilderfindungen und mit Michelangelos Skulpturen veränderte seine Malweise allmählich vom Anmutigen zum Heroischen und Heroisierbaren  und bereitete dabei den monumentalen Bildstil seiner römischen Schaffenskraft vor.         In den Portrais kam nun eine betontere menschliche Note zur Geltung und in seinen Madonnenbildern – durch das innigere Verhältnis zwischen Mutter und Kind  – ein neues , humanistisches Verständnis des Heiligen.

Wohl auf Donato Bramantes  Vermittlung hin, weilte Raffael seit 1509 in Rom und erreichte hier den Zenith seiner  Karriere: In den Stanzen des Vatikan gelang ihm mit den Bildern der „Schule von Athen“, der „Disputa“, des „Parnass“ die Erfüllung aller Ideen der Hochrenaissance, wogegen „Die Austreibung des Tempelräubers Heliodor“ und die „Begegnung Leo I. mit Attila“ schon das moderne Historienbild vorwegnahm.

Raffaels Schaffen gehörte in seinen letzten Lebensjahre stärker der Architektur als der Malerei:  Nach Bramantes Ableben  1514 war er von 1515 bis zu seinem eigenen Tode 1520 erster Architekt der neuen Peterskirche und Präfekt der römischen Altertümer.

Neben Kapellen und Palästen entstand das Projekt der Villa Madama als früheste Renaissancevilla Roms und einer der bedeutendsten ihrer Zeit: In der Nachfolge von Kaiser Neros „Goldenem haus“ stehend, erweis sie den Maler und Architekten Raffael als einen außergewöhnlichen Kenner der römischen Antike