Alle Veranstaltungen

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Unsere kommenden Veranstaltungen (alle Kategorien):

Unbekanntes Venedig – Mystik und Magie der Lagunenstadt

Datum: 13. Februar 2020

Uhrzeit: 19,30 - 21,15

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

Cai-Adrian Boesken, ehemaliger Präsident der VDIG, Kassel
Donnerstag, 13. Februar , 19,30
Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

In Kooperation mit der VHS

Eintritt 5€, Studenten und Schüler 2€,
Gäste von „KulturLeben /Kulturloge“ und Mitglieder frei

„Es gibt über Venedig bekanntlich nichts mehr zu sagen“, meinte einmal der irisch-amerikanische Schriftsteller Henry James. Und nun doch ein weiterer Vortrag?
Es ist doch wirklich schon alles geschrieben und gesagt worden!
Sinn dieses Vortrages soll es nicht sein, Bekanntes zu wiederholen oder zu vertiefen, sondern die einzigartige mystische Atmosphäre der Lagunenstadt, die wie keine andere Stadt Schönheit, Sinnlichkeit und Vergänglichkeit verkörpert, durch eher unbekannte Örtlichkeiten und Schauplätze, durch Anekdoten und Legenden zum Leben zu erwecken.
Dabei darf der historische venezianische Karneval, der wie kein zweites Fest geheimnisvolles und Unergründliches beinhaltet, natürlich nicht fehlen.
Einen besonderen „Leckerbissen“ dürfte auch das Bildmaterial darstellen, das ganz auf das Thema zugeschnitten wurde und zum Teil in den dunklen, nebligen Jahreszeiten oder zur Nachtzeit gefertigt wurde.

Papst Franziskus: Prophet in Zeiten der Krise

Datum: 25. Februar 2020

Uhrzeit: 18,15

Ort: Dombibliothek, Domhof 30

Vortrag

Marco Politi, Vatikanjournalist, Rom

Gemeinschaftsprojekt der Katholischen Erwachsenenbildung und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Hildesheim
in Kooperation mit
dem Museumsverein, den „Europagesprächen“ des Instituts für Geschichte, dem Institut für Katholische Theologie der Universität
und dem Verein für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim

Eintritt 5€
Für Mitglieder der Deutsch-Italienischen Gesellschaft, der Katholischen Erwachsenenbildung, Studierende und Gäste von „Kultur Leben“ frei

Es handelt sich um den für den 9.November geplanten Vortrag, der wegen einer Erkrankung ganz kurzfristig abgesagt werden musste

Papst Franziskus hat von Anfang seines Pontifikates an Partei für die Armen und Ausgegrenzten ergriffen und in bislang nie dagewesener Deutlichkeit Nein zu einem Wirtschaftssystem gesagt, das Menschen ausschließt, allein dem Geld huldigt, die Menschen beherrscht statt ihnen zu dienen und dadurch Gewalt produziert. Er betont immer wieder, dass Krieg nicht zur wahren Lösung von Konflikten beiträgt, sondern Vernichtung, Vertreibung und Unheil zur Folge hat. Deshalb setzt sich der Papst für friedliche Lösungen ein und sucht auch den Frieden und Dialog im Umgang mit anderen Religionen. Eine derart klare Position ist nicht unumstritten. Sie fordert all die heraus, die Gewinnsucht und Eigennutz zur Devise machen. In kirchlichen Kreisen wirft man dem Papst vor, nicht genügend die Kirche, ihre Interessen und die kirchliche Lehre in den Vordergrund zu stellen. Der Vortrag wird die Politik des Papstes sowie die Kritik an ihm analysieren und ein erstes Fazit seines Pontifikates ziehen.
Marco Politi ist einer der bekanntesten Journalisten, die sich mit der Politik der letzten Päpste kritisch auseinandergesetzt haben. Er schrieb 20 Jahre für die italienische Tageszeitung La Repubblica und war für das Blatt Berichterstatter aus dem Vatikan. Später wechselte er zum Il Fatto Quotidiano. Als Gastautor schrieb er zudem für DIE ZEIT und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Seine Bücher „Seine Heiligkeit. Johannes Paul II.“ und „Die Geheimdiplomatie des Vatikans“ (1997); „Benedikt. Krise eines Pontifikats“ (2012) und „Franziskus unter Wölfen. Der Papst und seine Feinde“ (2015) gehören zu den wichtigsten Analysen päpstlicher Politik der letzten Jahrzehnte.

Spielzeit 2019/2020 der MET im THEGA

Datum: 29. Februar 2020

Uhrzeit: 19:00 - 23:00

Ort: THEGA-Filmpalast

Musik

Auch in der Theatersaison 2019/2020 werden wieder regelmäßig am Samstag im Hildesheimer Kino-Center THEGA Aufführungen der Metropolitan Opera aus New York live übertragen. Darunter sind wieder einige Opern in italienischer Original-Sprache zu erleben, das komplette Programm finden Sie unter www.thega-filmpalast.de.

Der Vorverkauf hat begonnen, zu Preisen und Reservierungen informieren Sie sich bitte im Kino oder auf der oben genannten Website.

29.02.20, 19 – ca. 23 Uhr (1 Pause)

Georg Friedrich Händel: Agrippina

Mit Joyce DiDonato, Brenda Rae, Kate Lindsey, Iestyn Davies, Duncan Rock

Dirigent: Harry Bicket

Inszenierung: Sir David McVicar

L e s e m a r a t h o n der Vereinigung Deutsch-Italienischer Gesellschaften
Giuseppe Tomasi di Lampedusa: Il GattopardoDer Leopard
Donnerstag, 5. März 18,00

In Kooperation mit der VHS
Wir lesen ausgewählte Texte in Deutsch, evtl. Italienisch. Die Texte werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt. Wer selbst einen Abschnitt vorlesen möchte, sollte sich bei Dr. Vogel melden bei den Veranstaltungen oder Tel. 86661, Fax 032223798972 oder Email chr.vogel@dig-hildesheim.de.
Auch nur Zuhörende sind willkommen. Eintritt frei

Siehe Link zu weiteren Informationen

Untergang Roms – diesmal an der Leine Der Kampf um das Römerlager in Wilkenburg

Datum: 11. März 2020

Uhrzeit: 19,30 - 21,15

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

In Kooperation mit der VHS

Kristina Osmers, Werner Dicke, Hildesheim
Initiatoren der online-Petition zum Erhalt des Römerlagers Wilkenburg

Muss Rom ein zweites Mal untergehen – dieses Mal an der Leine?
– Der Kampf ums Römerlager in Wilkenburg –

Die Debatte im Nds. Landtag wurde am 18.12.2019 leidenschaftlich geführt, die bürgerschaftlichen Initiativen rund um das Bodendenkmal in Wilkenburg als gelungen gewürdigt, doch allein, es fehlt der politische Wille, einen gangbaren Weg auf Landesebene zu finden. Stattdessen weist das Land Niedersachsen der Region Hannover die Entscheidungskompetenz zu, Ergebnis: offen. Lotta continua, das Römerlager muss als Forschungsreserve für die Archäologie und unsere Nachfahren erhalten bleiben. Nur wer seine Vergangenheit kennt, hat Zukunft.
Der aktuelle Verfahrensstand und der wesentliche Inhalt der Römerlager-Diskussion werden umfänglich dargestellt von Werner Dicke & Kristina Osmers, Petenten der Online-Petition aus Hildesheim am 12. März 2020 im Rahmen eines Power-Point- Vortrages.

„ROMAM VIDI. AUF WINCKELMANNS SPUREN NACH BELLA ITALIA“

Datum: 26. März 2020

Uhrzeit: 19,30 - 21,15

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

Klaus-W. Haupt, Spremberg

Vortrag mit Bildern von Klaus-Werner Haupt

In Kooperation mit der VHS

Klaus-Werner Haupt (1951) lebt in Spremberg. Als Gymnasiallehrer ist er mit seinen Schüler*innen auf den Spuren der Klassiker unterwegs gewesen, im Ruhestand widmet er sich historischen Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts. Sein vom Verlagshaus Römerweg Wiesbaden publiziertes Sachbuch JOHANN WINCKELMANN erlebte 2018 eine Zweitauflage.

Johann Joachim Winckelmann wurde im altmärkischen Stendal geboren, seine Kunstrevolution begann in Dresden. Von dort führt sie der Autor auf unterhaltsame wie lehrreiche Weise zu Winckelmanns Wirkungsstätten in Rom, Florenz und am Golf von Neapel. Die Formel von „edler Einfalt und stiller Größe“ wurde zum humanistischen Gedankengut einer ganzen Epoche. Johann Wolfgang von Goethe ließ sich einst „am Winckelmannischen Faden“ durch Rom leiten.

2017/18 – anlässlich des 300. Geburtstages und des 250. Sterbetages des Altertumsforschers – erfolgte die Neugestaltung des Stendaler Winckelmann-Museums. Auch darauf will der Vortrag neugierig machen.

 

Am Samstag, 18. April ist ein Tagesausflug zum Winckelmann-Museum in Stendal geplant, sieh unter der Rubrik „Reisen“

 

Besuch im Winckelmann-Museum Stendal

Datum: 18. April 2020

Uhrzeit: 7,40 bis 17,51

Ort: Ab Hauptbahnhof Hildesheim

Reisen

In Ergänzung des Vortrags
„ROMAM VIDI. AUF WINCKELMANNS SPUREN NACH BELLA ITALIA“
Klaus-W. Haupt, Spremberg
Donnerstag, 26. März 2020 19,30
Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

unternimmt die DIG Hildesheim einen
Besuch im Winckelmann- Museum Stendal
Samstag, 18. April mit dem „Quer durchs Land Ticket“ der Bahn

Treffpunkt Eingangshalle Hildesheim Hauptbahnhof 7,40 Uhr
Abfahrt Hildesheim HBF 7,55 mit ENO, Umsteigen in Wolfsburg, Ankunft Stendal 9,51Uhr,
ca. 25 Min (1,7 Km) Fußweg (alternativ Taxi)

Führungsbeginn 10,30

Nachmittags Stadtführung durch die Altstadt

Rückfahrt ab Stendal 15,55, Umsteigen in Wolfsburg, Ankunft Hildesheim HBF 17,51
Kosten für Fahrt, Eintritt und Führungen 35,00 € für Mitglieder, Nichtmitglieder 40 €
Wer nicht mit der Bahn in der Gruppe mitfahren möchte, kann auch individuell anreisen, dann ermäßigt sich der Preis um 20€
Anmeldung mit dem unten stehenden Abschnitt bei Dr. Vogel bei den Veranstaltungen oder Tel. 86661, Fax 032223798972, Email chr.vogel@dig-hildesheim.de und gleichzeitiger Bezahlung bar bei den Veranstaltungen oder Überweisung auf mein Konto IBAN: DE14200100200130638208, BIC: PBNKDEFF

Auszug aus der Website des Museums:

„Das Museum in der Geburtsstadt Winckelmanns widmet sich dem Leben und Werk des Gelehrten. Es wurde 1955 an der Stelle seines Geburtshauses eröffnet. Innerhalb von gut 60 Jahren, insbesondere aber seit dem Jahr 2000, als die Winckelmann-Gesellschaft die Trägerschaft des Museums übernommen hat, wurde das Areal sukzessive durch Einbeziehung anliegender Gebäude und Flächen erweitert. Anlässlich der Winckelmann-Jubiläen 2017/2018 erfolgte eine umfassende bauliche Neugestaltung des Museumsquartiers. Ein Neubau entstand, der den Altbauten vorgeblendet ist und diese sinnvoll verbindet.
In ihm befindet sich ein modernes Foyer mit Museumsshop und Café-Ecke. In seinem Obergeschoß hat die Bibliothek der Winckelmann-Gesellschaft ihren Sitz. Die Obergeschosse des weitgehend barrierefreien Museums werden nun durch einen Aufzug erschlossen.
Die ständige Ausstellung im Erdgeschoss des Museums thematisiert das Leben und Werk Winckelmanns. Am 8. Juni 1768 wurde er in einem Hotelzimmer in Triest Opfer eines grausamen Mordes. Die Ausstellung nimmt dieses Ereignis zum dramaturgischen Ausgangspunkt und verfolgt – wie in einer Rückblende – den ungewöhnlichen Lebensweg von Johann Joachim Winckelmann: seine Herkunft als armer Schustersohn in Stendal, seinen teils dornenreichen Bildungsweg, seine Anstellungen in Seehausen und im sächsischen Nöthnitz und seine richtungsweisende Stippvisite in Dresden, schließlich sein Leben und Wirken in Rom und in anderen Orten Italiens sowie seinen Ruhm in Europa. Innerhalb der biographischen Stationen wird zugleich Winckelmanns wissenschaftlicher Werdegang geschildert, als „Highlights“ in den Räumen werden seine Werke präsentiert.
Die neue Ausstellung wurde um zahlreiche Schaustücke erweitert und zeigt antike Originalwerke, Abgüsse nach denselben, historische Bücher, Druckgrafik, Gemälde etc. Höhepunkt bildet eine Anmutung des Belvedere-Hofs im Vatikan, wo nun erstmals in Stendal alle drei berühmten und von Winckelmann hymnisch beschriebenen Statuen – die Laokoongruppe, der Torso und der Apoll von Belvedere – als Gipsabgüsse gemeinsam in Originalgröße zu bewundern sind. Eine Attraktion für Jung und Alt ist das größte Trojanische Pferd der Welt im Museumsgarten“.

 

Der Exotismus in der Musik

Datum: 23. April 2020

Uhrzeit: 19,30 - 21,15

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

Prof. Dr. Sabine Sonntag,
Musikhochschule Hannover

„In fernem Land, unnahbar euren Schritten“ oder: Wie ein Italiener sich die Musik von Ägypten und Japan vorstellt

In Kooperation mit der VHS

Im 19. Jahrhundert nach Fernost reisen, das konnten nur wenige. Die Europäer hatten eher vage Vorstellungen von Japan oder Indien. Aber der Drang, das eigene Gesichtsfeld auszuweiten, war groß. Ein paar Abenteurer brachen um 1850 auf, um ferne Länder zu erkunden. Was sie dort erlebten, schrieben sie auf, und über solch reich ausgeschmückte Erlebnisromane voller exotischem Flair kam das Ferne nach Paris, Mailand, London und Berlin.
Und es kam auf die Schreibtische der Komponisten, die selbst nie im indischen Dschungel waren oder vor einem chinesischen Buddha gestanden haben. Mit einer Mischung aus authentischer indischer oder chinesischer Musik, die man sich per Notenmaterial beschaffen konnte, und ganz viel Imagination machten sich Komponisten wie Verdi, Meyerbeer und Puccini daran, das Ferne zu „erfinden“. Werke wie die Aida, Lakmé, Turadot oder Madame Butterfly machen die andere Welt hörbar. Mit welchen Mitteln den Komponisten dies gelang, das ist Thema von Sabine Sonntags Vortrag.
Wenn Aida am Nil ihren Geliebten erwartet oder Madame Butterfly erscheint, dann klingt es uns „fremd vorm Ohr“. Warum, das wird zu untersuchen sein. Der Exotismus ist eine interessante Gattung der Kulturgeschichte und damit auch der Musikwissenschaft

Reiche Witwen in der römischen Kaiserzeit – hässlich, alt und doch begehrt

Datum: 7. Mai 2020

Uhrzeit: 19,30 - 21,15

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

Prof. Dr. Elke Hartmann
TU Darmstadt

In Kooperation mit der VHS

Zahlreiche Schriftquellen aus der frühen Kaiserzeit schildern, wie junge Männer ältere Frauen umwerben. Die Umworbenen werden oft als äußerst hässliche Frauen charakterisiert, deren Reichtum sie dennoch so attraktiv macht, dass die jungen Schmeichler vorgeben, sie heiraten oder zumindest eine Liebschaft pflegen zu wollen. Das eigentliche Ziel der Schmeichler aber ist, an das Vermögen der reichen Alten heranzukommen. Der Vortrag untersucht, warum dieses Thema – von den Zeitgenossen als Erbfängerei (captatio) bezeichnet – gerade im 1./2. Jh. n. Chr. in Rom besonders brisant war. Dabei werden insbesondere die Epigramme des Dichters Martial mentalitätsgeschichtlich ausgewertet. Die Erbfängerei erweist sich aus dieser Sicht als eine gängige Erwerbsstrategie, bei der manche Erniedrigung hingenommen werden musste.

Faschismus in der italienischen Geschichte des 20. Jahrhunderts

Datum: 15. Mai 2020

Uhrzeit: 18,15 - 20,00

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4

Vortrag

Prof. Dr. Gustavo Corni
Trento / Trient

Gemeinschaftsprojekt der „IfG Special Lectures“ des Instituts für Geschichte der Universität Hildesheim, Prof. Dr. M. Gehler

In Kooperation mit der VHS

Eintritt frei