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Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

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  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
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    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
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  • seit Juni 2002:
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Λ oben

Umberto Eco - Wissenschaftler, Schriftsteller, politische Instanz

Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria im Piemont geboren. Bis zu seinem Tod am 19. Februar 2016 lebte er vorwiegend in Mailand.

Eco studierte in Turin Philosophie und Literatur, 1955 promovierte er über Thomas von Aquin. Er arbeitete als Kulturredakteur für den Rundfunksender RAI, war Mitarbeiter in einem Mailänder Verlag, Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und schließlich Professor für Semiotik in Bologna.

Einer großen Öffentlichkeit wurde Umberto Eco 1980 bekannt, als sein Roman „Der Name der Rose“ erschien. Er brachte den Lesern die Gedanken- und Gefühlswelten des Mittelalters bei. Der Roman enthält Elemente eines Krimis, ist geschichtlich untermauert und philosophisch geprägt. Auch der Roman „Das Foucaultsche Pendel“ wurde begeistert aufgenommen. Seine Romane sind vielschichtig und detailliert, oft ist Verschwörung ein Thema, wie auch im Roman „Der Friedhof von Prag“ ( Il cimitero di Praga), es geht um Antisemitismus und gefälschte Bücher. Umberto Eco sagte einmal, dass seine Bücher von Büchern handeln, denn mit Büchern kennt er sich aus. Bekannte Romane von ihm sind weiter „Baudolino“, „Die Insel des vorigen Tages“ u.a.

Doch Eco ist mehr als ein Schriftsteller, ein großer Teil seines literarischen Werkes betrifft die Semiotik. (Erklärung siehe weiter unten). Umberto Eco war Wissenschaftler, Kulturkritiker, Essayist und Bestsellerautor. Und er galt als moralische Instanz in Italien. Zu der Zeit, als Berlusconi Ministerpräsident war, drohte Eco, Italien zu verlassen. Eco war Mitbegründer von „Liberta e Giustizia“, Freiheit und Gerechtigkeit, einer intellektuellen Opositionsgruppe.

Im Laufe seines Lebens erhielt Umberto Eco zahlreiche Ehrendoktortitel sowie zahlreiche Auszeichnungen, national und international, für seine Bücher. Seine Einführung in die Semiotik von 1968 gilt bis heute als wissenschaftliches Standardwerk.

Semiotik ist die Wissenschaft, die sich mit Zeichensystemen aller Art befasst (Bilderschrift, Gestik, Formeln, Sprache). Die Semiotik ist ein Teilgebiet der philosophischen Erkenntnistheorie, der Wissenschaftstheorie, der Sprachphilosophie sowie der Sprachwissenschaft. Die Semiotik findet in verschiedenen Geistes-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Anwendung. (Quelle: Wikipedia)

Quelle für diesen Text war ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 20.02.2016 zum Tod von Umberto Eco.

(Cornelia Graen)

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