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Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

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Leitung der Redaktionen

  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

Λ oben

Sergio Mattarella ist neuer italienischer Staatspräsident

Am 31.01.2015 wurde der 73jährige Sergio Mattarella zum 12. Staatspräsidenten Italiens gewählt.

Er gilt als ein zurückhaltender, ernster und stiller Mann, mit breitem kulturellen und politischen Hintergrund. Mattarella war mehrfach Minister und zuletzt Verfassungsrichter und ist ein politischer Gegner von Berlusconi. Nach der Ermordung seines Bruders durch die Mafia im Jahr 1980 entschloss sich Sergio Mattarella, in die Politik zu gehen, und wurde Mitglied der Christdemokraten. Nach deren Auflösung orientierte sich der engagierte Katholik links der Mitte, wie viele seiner Parteifreunde.

In der ersten großen Rede nach seiner Wahl betonte er seine Unabhängigkeit und verglich seine Position als Staatspräsident mit der Rolle eines Schiedsrichters. Der Staatspräsident ist ein Garant der Verfassung, der wie ein Schiedsrichter die genauen Regeln kennt und sie auch anwendet, aber auch auf die Fairness der Anderen angewiesen ist.

Er denke zuerst an die Hoffnungen und Sorgen seiner Mitbürger, betonte Mattarella. Die begonnenen Reformen müssten zu Ende gebracht werden. Die lange Krise Italiens habe „tiefe Wunden“ geschlagen, so der neue Staatspräsident. Die Hoffnungslosigkeit der jungen Generation, soziale Ungerechtigkeit, Ausgrenzung von Minderheiten, diese Probleme müssten im Focus stehen. Dafür sei es wichtig, die Konsolidierung der Finanzen voranzubringen, begleitet von einem robusten Wirtschaftswachstum.

Außerdem kündigte Mattarella der Mafia und der Korruption den Kampf an.

Um ein Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Rechtsextremismus zu setzen, besuchte der neue Staatspräsident das Mahnmal in den Fosse Ardeatine, wo im März 1944 335 Italiener von deutschen National-sozialisten erschossen wurden.

(Cornelia Graen, Quelle: www.tagesschau.de)

 

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