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Unsere Vereinszeitschrift

Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

In diesem Archiv können Sie in ausgewählten Artikeln unserer Mitgliederzeitschrift stöbern. Einige sind im pdf-Dateiformat abgespeichert. Um sie lesen zu können, benötigen Sie z.B. einen "Acrobat Reader ©". Falls er auf Ihrem Rechner noch nicht installiert sein sollte, können Sie ihn über diesen Link herunterladen: http://www.adobe.com/de/

 
Leitung der Redaktionen

  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

Λ oben

Pietanze di pesce siciliane

Am 28.10.17 fand wieder einmal ein gelungener Kochnachmittag mit motivierten und gut gelaunten Teilnehmern in der Katholischen Familienbildungsstätte statt. Sizilianische Fischgerichte standen auf dem Speiseplan.

Schon beim Betreten der Küche empfing uns ein herrlicher Duft von frischen Kräutern und der Anblick diverser Gemüsesorten, drei frische Oktopusse, Muschelvielfalt, Fisch, bereits verteilt auf die einzelnen Kocheinheiten. Dann fielen noch zwei große 5-Liter-Kanister ins Auge, gefüllt mit wiesengrünem. naturtrübem Olivenöl – erst eine Woche alt, wie wir erfuhren – ein geschmackliches Highlight! Andrea Bargellini, unser fach-kundiger Koch und Leiter des Nachmittags, brachte es von einer Ölmühle aus seiner Heimatstadt Pistoia (Toscana) mit, bei der er auch seine eigenen Oliven pressen lässt. Wie so eine Olivenernte vor sich geht, erfuhren drei, seit 1980 befreundete Teil-nehmer: Christel Uhde, Dieter Teichert und Detlef Wolf (aus Bremerhaven). Zusammen führten sie mit Andrea auf dessen eigenem Olivengrund die diesjährige ausgesprochen gute Ernte durch: 100 Olivenbäume, 600 kg Ertrag, 80 l Öl, wobei ein nicht geringer Ölanteil immer in der Mühle hängen bleibt! Alle 3 waren von der zwar anstrengenden, aber sehr schönen Woche dort angetan.

Das leckere Öl floss von Anfang an quasi in Strömen: Zunächst zum Dippen auf kleinen Tellern, bevor es überhaupt richtig losging, und auch während des Kochens fand es begeisterte Abnehmer. Für einen wunderbaren fruchtigen Geschmack sorgte es natürlich auch in unseren Gerichten und wurde sehr großzügig verwendet. Ein Kanister hatte jedenfalls am Ende der Veranstaltung ziemlich an Gewicht verloren (im Gegensatz zu uns, glaube ich)! Aber auch dem Weißwein, mit dem uns Enzo Iacovozzi während unserer Arbeit stets aufmerksam versorgte, wurde gut zugesprochen.

Ein Blick in den KochtopfAls Vorspeise wurde Oktopus zu einem sehr schmackhaften Salat zubereitet – der Anblick behagte nicht jedem, aber geschmeckt hat es dann doch allen richtig gut. Neu war für die meisten Teilnehmer, dass man dem Kochwasser neben Gewürzen und Gemüse einige echte Korken beifügt; die Substanzen im Kork zerstören die langen Eiweißfasern und sorgen auf diese Weise für die Zartheit des Oktopus – ohne Korken wäre das Kochergebnis Gummi. Fischer haben da in den Herkunftsländern eine recht brachiale Methode, um zartes Fischfleisch zu gewährleisten: Sie schlagen die fangfrischen Oktopusse an einen Felsen, wie uns Andrea erläuterte. Jedenfalls war uns die Korkvariante lieber und im Kochtopf bot sich so eine lustige ungewohnte Optik (s. Foto).

Beim nächsten Gang konnten wir eine köstliche Muschelsuppe mit dreierlei Muscheln genießen – dazu wurden duftende krosse Bruschette gereicht. Dieses Gericht war so gut kalkuliert, dass es noch Reste gab. So fand sich während der Zubereitung und Anrichtung des Hauptgangs eine Muschelfangemeinde am Herd ein und genoss mittels Muschelzange direkt aus dem großen Kochtopf weitere Schalentiere!

Der Hauptgang bestand aus in der Pfanne gegartem Schwertfisch, in einer Soße aus schwarzen und grünen Oliven, Kirschtomaten, Kapern, Kräutern, Öl, Wein. Als Beilage gab es in Scheiben geschnittene gedünstete Petersilienkartoffeln.

Zabaione mit Waldfrüchten bildete den krönenden süßen Abschluss unseres Menüs – viele Eier, reichlich Marsala – köstlich!

Gegen Ende des Essens, das bei angeregter Unterhaltung vonstatten ging, verwöhnte uns Enzo noch mit einem besonders guten Limoncello, der Ahs und Ohs hervorrief.

Und natürlich wurde unser Tun durch Enzo auch wieder in vielen Fotos festgehalten.

Fazit: Ein insgesamt gelungenes Event, sowohl kulinarisch als auch kommunikativ und optisch!

(Text: Ortrun Werner, Foto: Enzo Iacovozzi)

Anmerkung der Redaktion: Zwei Teilnehmerinnen gefielen der Nachmittag und das Miteinander so gut, dass sie sich ent-schlossen haben, in die DIGHi einzutreten. Benvenute!!

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