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Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

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  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

Λ oben

Das Kloster Bose - Il Monastero di Bose

Kaum jemand vermutet 50 km nördlich von Turin am Fuß des Gran Paradiso, dem ersten Nationalpark Italiens, der sich über die Regionen des Aostatals und des Piemont erstreckt, eine religiöse Gemeinschaft von heute etwa 80 Männern und Frauen, die dem zönobitischen Leben nach den Lehren des hl. Basilius und des hl. Benedikts folgen, das aus Gebet und Arbeit besteht.

Kloster BoseDer Gründer und Prior der Kommunität von Bose, einem Ortsteil der Gemeinde Magnano (Provinz Biella) ist der Laie Enzo Bianchi, der 1965 nach Ende des II. Vati-kanischen Konzils die Entscheidung trifft, in der Einsamkeit als Mönch zu leben. Die ersten Mitbrüder erreichen Bose 3 Jahre später – unter ihnen eine Frau und ein protestantischer Pastor. Seit ihrer Gründung fördert die Gemeinschaft von Bose einen intensiven ökumenischen Dialog zwischen den verschiedenen christlichen Kirchen und Glaubensrichtungen.

Dabei ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Kommunität die Gastfreundschaft, ospitalità, also der Dienst am Menschen. Heute kommen etwa 12000 Besucher jährlich, um für einige Tage das Leben in der Gemeinschaft zu teilen.

So durfte auch ich im September diesen Jahres im Kloster Bose zu Gast sein. In den von Einfachheit geprägten Zimmern heißt eine kleine Broschüre den Gast willkommen, der gekommen ist, um einen Moment innezuhalten, Kräfte zu sammeln und Gedanken zu ordnen:

Wenn du an die Enden der Welt reist, findest du Spuren Gottes,
steigst du hinab in deine Tiefe, findest du Gott selbst.

Auch wer nicht in den Rhythmus des Stundengebets eintauchen will, kann das im wahrsten Sinne paradiesische Umland auf Spaziergängen oder längeren Wanderungen durch Kastanienwälder genießen. Für mich war es zudem eine besondere Freude, den in italienischer Sprache von der Gemeinschaft verfaßten Hymnen zu lauschen, die das gesungene Stundengebet begleiten und je nach Tageszeit wechseln.

Um 20.00 Uhr leitet eine Glocke il grande silenzio (das große Schweigen) ein, und der Gast kann dann immer noch gerade im Sommer einen ausgedehnten Spaziergang außerhalb des Geländes unternehmen.

Wer sich einmal dorthin auf den Weg machen möchte, wird bereichert zurückkehren.

(Beate Friedrichs-Leuckel)

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