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Unsere Vereinszeitschrift

Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

In diesem Archiv können Sie in ausgewählten Artikeln unserer Mitgliederzeitschrift stöbern. Einige sind im pdf-Dateiformat abgespeichert. Um sie lesen zu können, benötigen Sie z.B. einen "Acrobat Reader ©". Falls er auf Ihrem Rechner noch nicht installiert sein sollte, können Sie ihn über diesen Link herunterladen: http://www.adobe.com/de/

 
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    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

Λ oben

Il Ponte 18. Jg. Nr. 4: Dezember 2013

 

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APULIEN - "Auf den Spuren großer Kulturen
Von der Magna Graecia bis zum spanischen Vizekönigreich"

Inspiriert durch die Reiseankündigung, den Kennenlern- und Informations-Abend des TUI-Travel-Star-Reisebüros sowie den ausführlichen Vortrag von Prof. Dr. Alten im Riedelsaal, machten sich 36 Teilnehmer am 20. September um 6.50h von Hannover aus mit dem Flugzeug auf die Reise. Nach einem Aufenthalt in Stuttgart erreichten wir gegen Mittag den Flugplatz von Bari. Dort stiegen wir in einen Bus und unser Reisebegleiter „Giovanni“ Meinhard übergab uns in die „Obhut“ des offiziellen Reiseleiters Sascha Wagensommer, der uns in den kommenden Tagen ein kompetenter, mitfühlender und allzeit freundlicher Führer war.

Angekommen im Hotel „Ramapendula“ in Alberobello lockte er uns gleich mit seinem ersten Trumpf: Die Trulli. Das sind runde Steinhäuser mit spitzen Steindächern, die aus gesammelten, backsteingroßen unbehauenen Steinen aufgeschichtet sind und in der Vergangenheit als Behausung von der damals eher armen Landbevölkerung errichtet wurden. Wir wanderten durch die engen Gassen und einige betraten die teilweise heute noch bewohnten Häuser, die oft durch Verbindung mehrerer Trulli zu einer Wohnung werden. Auch Kioske, kleine Boutiquen, Cafés oder Restaurants haben sich darin eingerichtet. Das enge Beieinanderstehen dieser Steinhäuser, die schlichte Farbigkeit sowie die z. T. ornamentale Bemalung erzeugten eine eigenartige Faszination, der sich viele von uns nicht entziehen konnten.

Bevor wir morgens mit dem Bus zu unseren Zielen aufbrachen, initiierte unser Reisebegleiter „Giovanni“ -sozusagen statt eines Morgengebets - ein gemeinsames Singen kulturgeschichtlich „wertvoller“ italienischer Hits: von einer CD klang instrumentale Untermalung aus den Lautsprechern des Busses und wir schmettern u. a. die Italienische Nationalhymne, „Guantanamera“, „Santa Lucia“, den Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“… Dann startete der etwas klapprige Bus, der uns aber dank des hervorragenden und immer gut gelaunten Fahrers sicher transportierte. Durch enge, von Autos fast zugeparkte Gassen kurvte Luigi ebenso souverän wie durch Kehren in den Bergen oder beim Zurücksetzen.

In den kommenden Tagen lernten wir weitere Facetten der Landschaft, der Kultur, der Geschichte und der Menschen des „Stiefelabsatzes“ von Italien kennen. Davon können hier nur einige Eindrücke wiedergegeben werden. Allein die Vielfalt der herrschaftspolitischen und kulturhistorischen Ereignisse füllt unzählige Bücher und Abhandlungen. Um diesen Landstrich kämpften Römer, Griechen, Osmanen, Normannen, Spanier…, um nur einige zu nennen. Und sie alle hinterließen Spuren: Straßen, Brücken, Kirchen, Klöster, Befestigungen, Burgen… Sogar in den Stadtnamen finden wir sprachliche Elemente der jeweils Herrschenden, wie uns Sascha erläuterte.

Wir erlebten die Tage bei angenehmen 23-28°C und strahlendem Sonnenschein. Die Trulli haben wir während der nächsten Tage auf unseren Exkursionen rund um Alberobello immer wieder entdeckt, verstreut über die Landschaft und oft versteckt. Diese Gegend ist gekennzeichnet durch Agrarwirtschaft (vor allem Oliven und Wein) sowie durch kaum erkennbare Ortsgrenzen. Felder mit Wohnhäusern reihen sich unentwegt an- und nebeneinander.

Auf schmalen, recht gut ausgebauten Straßen durchfährt man Ortschaften mit dörflichem bzw. kleinstädtischem Charakter, die manchmal auf einem Berg gebaut sind und mit ihren weiß gestrichenen, eng aneinander geschmiegten Häusern dem Besucher entgegenleuchten und so in Kontrast zur in dieser Jahreszeit doch schon recht herbstlich braunen Vegetation stehen. Hügelige, karstige Landschaften mit tiefen Talschluchten und z. T. auch dichten Wäldern sahen wir im Innern, schroffe Felswände und nur wenige kleine Sandstrände an der Küste. Deshalb ist diese Gegend auch nicht touristisch überlaufen, bietet vielmehr kunsthistorische „Highlights“.

Eines der bekanntesten ist sicherlich das heutige Weltkulturerbe „Castel del Monte“ Weithin sichtbar auf einem Berg erhebt sich dieses in vielen Geschichtsbüchern abgebildete streng geometrisch gebaute Monument, erbaut vom Staufferkaiser Friedrich II. Von hier aus hat man auch einen grandiosen Blick auf die darunter liegende Landschaft. Nach der Besichtigung fuhren wir zu einem kleinen Landgasthaus und konnten in einem rustikalen Ambiente mit landestypischen Kleinigkeiten und Landweinen unseren Hunger und Durst stillen. Das Arrangement hatte unser Reiseleiter Sascha organisiert, dem es auch gelang, einige Tage später in der Nähe von Lecce - unserem zweiten Reisestandort - doch noch eine Weinprobe zu organisieren, weil eine bereits geplante wegen persönlicher Gründe der Veranstalter nicht stattfinden konnte.

Nach den Besichtigungen am Morgen gab es immer eine „Siesta“ mit freier Zeit, in der wir uns erholen und stärken konnten, um den Nachmittag zu „bestehen“. Denn es gab Vieles zu sehen und kennen zu lernen. Die Impressionen in den Städten Trani, Bari, Martina Franca, Taranto, Ostuni, Lecce, Otranto, Nardi, Gallipoli mit ihren Kirchen, Befestigungen und Bürgerpalästen in der Architektur der verschiedenen Jahrhunderte können kaum in Worte gefasst werden. Aber man sollte auch bedenken: die kleinen und verwinkelten Seitengassen, die auf uns so idyllisch wirken, stehen im Kontrast zur Lebenswirklichkeit vieler Bewohner, die oft nicht so „rosig“ ist, wie uns Sascha berichtete.

Unvergesslich wird uns die Besichtigung der Grotten von Castellana bleiben. Wir sahen in der „kurzen Führung“ auf der Strecke von 1 km (!) unterschiedlich dimensionierte Höhlen mit den verschiedensten Ausformungen von Stalagmiten und Stalaktiten. Die größte Grotte ist 60 m lang, 50 m breit und 100 m hoch – hinein passt die große Kathedrale von Trani! Erlebnisreich war ebenso eine Bootsfahrt auf dem Meer südlich von Otranto. Zum Programm gehörte der Besuch einer Ölmühle, in der wir die besonderen Verfahren der Olivenölgewinnung und Feinheiten der Qualitätskriterien kennengelernt haben. Leider konnten wir den „Goldschatz der Magna Graeca“ in Taranto nicht besichtigen, da das Museum am Montag geschlossen hatte.

Ein guter Wechsel im Programm zwischen An- und Entspannung während der Tage in Apulien trug dazu bei, dass die Atmosphäre unter den Teilnehmern herzlich, entspannt und locker war. Einige Bekanntschaften entstanden neu: man lernte sich während des Anstehens vor dem Kaffeeautomaten beim Frühstück, während der anderen Mahlzeiten im und außerhalb des Hotels sowie auf den Besichtigungstouren kennen. Nach der Rückkehr von der Reise wird wohl mancher von uns noch einmal die 1-Cent-Münze angeschaut haben; auf der Rückseite der italienischen Ausgabe ist das achteckige „Castel del Monte“ eingeprägt. Jeder Teilnehmer bekam beim Abschied von unserem italienischen Reiseführer eine solche Münze geschenkt. Eine liebevolle Aufmerksamkeit, die zeigt, wie viel „Herzblut“ Sascha Wagensommer in die Betreuung der Gruppe legte. An dieser Stelle herzlichen Dank dafür. Dank gebührt aber auch unserem Reisebegleiter „Giovanni“ und seiner Frau. Wir wünschen ihm auf diesem Weg gute Genesung nach der Knieoperation, damit er möglichst bald wieder Reisen planen und (beg-)leiten kann.

(Text: Herbert Nitsche)

 

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Normandie - September 2013

Normandie

Hin und wieder ist es wichtig
und wie immer völlig richtig,
dass man mit der Christel reist,
die uns neue Wege weist;
diesmal in die Normandie,
manches sah selbst sie noch nie!
Ziele auch bei den Bretonen,
lauter Orte, die sich lohnen.

Landstrich mit drei ‚C's als Motto
(reimlich passt dazu nur Otto!) –
Calvados und Camenbert,
auch der Cidre schmeckt nach mehr;
Äpfel taugen nur zum Mosten,
das Ergebnis war zu kosten.
Jakobsmuscheln, Crêpes und Wein
gelten dort als Schlemmerei'n.
Kühe tragen "Brillen" hier,
das zu sehen macht Plaisir.
Häuser aus Granitgestein,
dazu passt ein Reetdach fein.
Herrlich diese Blumenpracht,
die das Land hervorgebracht:
Hydrangeen und Päonien –
üppig wächst's in "Baguettonien!

Auf der Fahrt – wie wunderbar –
Rudi wieder Fahrer war;
sanfter ‚Oberlenkungsrat'
hat zu allen guten Draht.

Arras – erstes Ziel der Reise –
zeigt sich auf besond're Weise:
Riesenplätze mit Arkaden,
die zum Einkaufsbummel laden,

Lighting-Show mit Mordsgedränge,
Atmen schwierig in der Menge.

Weiter geht's nach Amiens,
Kathedrale très bien,
Riesenkirche, Gotik pur,
feinste Steinmetzarbeit nur.
(Hier verlor'n wir fast die Eine.
Brauchen wir 'ne Führungsleine?)
Kleine Häuschen an der Somme
Führerin war ein Bonbon.

Mittagessen gibt's nicht - Stau!
Doch die "Hilfskraft" weiß genau:
Heiße Würstchen, Kaffee auch
hat der Bus in seinem Bauch;
und so kriegt – wer's denn gern hätte –
Kaffee, Senf per Würstchenkette.

Am Atlantik das Plateau
nennt man jetzt das ‚Pays de Caux'.
In Varengeville-sur-Mer
seh'n wir außer Meer noch mehr:
Wunderschöne Gartenpracht
hat es zum Juwel gemacht.

Busfahrt dauert manchmal lang,
doch zum Glück: "Toilettengang!"
Auf des Rastplatz' ödem Streifen
seh'n wir jemand um sich greifen:
"Wo sind Taschen in der Weste?
Die war'n doch das Allerbeste!"
Linksrum macht das keinen Sinn,
rechtsrum sind sie wieder drin!
Zum Palais Benediktine
geht's am nächsten Morgen hin.
Reichtum durch den Kräutertrank –
ein Museum gibt's zum Dank.
Der Likör weckt Schnapsgelüste
? auf zur Alabasterküste!
Kiesel gibt's wie Sand am Meer,
doch die Klippe macht was her,
Bögen, spitze Formation,
Kalkgestein und nicht aus Ton;
über'n Pont de Normandie
solch 'ne Brücke gab's noch nie!

Wechsel Unterkunft Bayeux –
das ist wirklich doch die Höh';
dafür abends ganz famos
die Getränke kostenlos,
trinkt so viel die Leber fasst,
nun wird ordentlich geprasst!
(Calvados hieß "Kahle Hügel",
uns verleih'n die Äpfel Flügel.)
Teppich ist die Reise wert,
zeigt uns Ritter, Kampf und Pferd,
erstes Comic – Bilderbuch
feinst gestickt auf Leinentuch.
‚Notre-Dame' in Stein gehau'n,
Leute, konnten die 'was bau'n!
Erst Romanik – Kathedrale
flammend Gotik im Finale.
Eine Kirche ganz aus Holz –
darauf ist Honfleur sehr stolz.

Ernster wird der Donnerstag,
niemand sich recht freuen mag:
Kriegsgeschichte ohne Ende,
riesig großes Kampfgelände.
Klippenküste steil und rau,
keiner wusste so genau,
wo die Alliierten kamen
und das Land den Deutschen nahmen.
Bombentrichter dicht an dicht –
man begreift das Ganze nicht.
Kreuze abertausendmal
drückend mahnendes Fanal.

Weiter geht's zum nächsten Ziel
zu dem Badeort Grandville:
Hier die Villa von Dior,
Roben, Hüte und noch ‚more',
Mode wie aus Zuckerguss –
War das Tragen ein Genuss?
Eins der Kleider ein Plumeau,
früher trug man das wohl so!
Bilder aus der Belle Époque
toppen jeden bunten Rock.

Höhepunkt im wahrsten Sinne:
Mont Michel bis hoch zur Zinne
Gottesburg, mit viel Kommerz,
Stufen klettern himmelwärts.
Uschis Führung grandios –
leider etwas seelenlos.

Insel Jersey, St. Helier
ist dem Kärntner sein Metier.
Kleiner Staat fast, eig'nes Land,
das ist manchem nicht bekannt.
Zollkontrolle, Pässe zeigen –
da ist Jersey ja ganz eigen;
keine Messer, keine Waffen,
klar, wir werden das schon schaffen!
Hübsche Häfen, Wasser satt
Boote später nur im Watt;
Felsenküste, Sonnenstrand –
jetzt noch Meer, bald nur noch Sand.
Hier nur Bestes auf der Welt,
gleich, ob's allen so gefällt:
Schönste Kühe, bestes Eis,
‚Kingskartoffeln' zum Beweis,
die Hortensien groß wie Bälle,
Jerseylilien jede Stelle.
Beste Butter, beste Sahne,
Maulwurf, Schafe – ach, ich ahne:
Ob im Osten Süden, Westen
alles ist hier nur vom Besten!
Geht's nach Frankreich dann retour
nochmal Grenzen- Prozedur:
Zollkontrolle……

Ankunft spät erst in der Nacht
- bloß ins Bett! hab'n wir gedacht.
Schlüsselkarte passt nicht mehr,
"Wo kommt Männerstimme her?"
Huch, ein fremder Mann im Bett,
Gretel fand das gar nicht nett!

St-Malo nun wiederum
zeigte uns der Dirk rundum,
flotte Sprüche, großes Wissen,
fröhlich, witzig, auch gerissen:
Weißt du's nicht? Hast du noch Fragen?
Keine Angst, der Dirk wird's sagen!
Oft kommt: "Später sag ich's dann.",
auch: "In meinem Buch kommt's dran:";
über Herzog, Königin
bis zur Reineclaude hin;
Forstmann tritt in'n Adelsstand
"Pflaumenkönig" jetzt genannt.
Reichtum Gold und Diamanten
heimgebracht in Schiffes Wanten.
St-Malo war abgebrannt
durch der Pharmazeutin Hand;
ob Korsar, gesprengte Katze –
's Mittelalter zeigt die Fratze.

Noch in die Bretagne weiter
nach Dinan zum tollen Reiter,
Strände, Küsten zum Verlieben,
mancher ist schon hiergeblieben.

Als wir St-Malo verlassen,
fällt der Regen in den Gassen;
doch im Bus, da ist's ja trocken,
deshalb kann uns das nicht schocken.

Reims ist nun der letzte Ort,
Dienstag reist man wieder fort.
Vorher noch zur Kathedrale,
König – Krönungs – Kapitale,
Gotik hier in Reinkultur:
Bögen, Streben, Bildwerk pur!

Jetzt, zu guter Letzt der Schluss,
weil das Ende kommen muss:
Wie Franzosen St-Malo,
wie das Federbett der Floh,
wie der Mops den Paletot
lieben wir die Frau Tasiaux!

Für die Reise vielen Dank
sagen Ellen, Manfred Blank.

(Text: E. und M. Blank; Foto: I. Rohde)

Hinweis des Webmasters: Hier ist - anders als in der gedruckten Ausgabe - das gesamte Gedicht zu lesen.

 

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Neue Italienreise geplant! 

Nach der diesjährigen Reise nach Apulien plant Herr Meinhard für die 2. Hälfte September 2014 eine Studienreise (mit Flug) entweder an die Costa Amalfitana oder nach Sardinien.

Die erste Alternative würde uns nach Herculaneum, Pompei, Paestum, an die Costa Amalfitana und Capri führen.
Die 2. Reise würde uns nach Nordsardinien führen. Ziele wären dort Porto Cervo, Arcipelago della Maddalena, Santa Teresa di Gallura, Castelsardo, die catalanische Stadt Alghero, die Nuragen und der Tempio Pausania.
Welche Reise letztlich angeboten wird, hängt von den Bedingungen des Veranstalters ab und würde im Januar entschieden.

Weitere Informationen gibt es bei Herrn Meinhard entweder telefonisch unter der Hildesheimer Nummer 261580 bzw. per E-Mail an: Johannes.meinhard@gmx.de.
(zen)

 

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Besuch der Partnerstadt Pavia
vom 6.-13.10.2014

Wie bereits im letzten Ponte angekündigt, plant unser Mitglied Helmut Steinhäuser eine Reise nach Pavia.

  • Die Zahl der Teilnehmer, die gut zu Fuß sein sollten, ist auf 15, maximal 20 Personen begrenzt.
  • Flug Hannover - Milano, von dort per Bus und Bahn nach Pavia.
  • Das Hotel „Rosengarten“ liegt etwa 1 km vom Stadtzentrum entfernt.
  • Vorgesehen sind Tagesfahrten nach Milano (incl. „Il Cenacolo“ von Leonardo), Genova, Cinque Terre (mit „Via dell'Amore“) und Torino. Die Teilnahme an den Ausflügen ist selbstverständlich fakultativ.
  • Kosten: ca. 100 Euro für den Flug (bei Buchung 2013), EZ 60 Euro, DZ 80 Euro, Ausflüge kommen dazu.

Zunächst unverbindliche Anmeldungen möglichst per Post ab sofort an
Helmut Steinhäuser, Küchenthalstr. 64, 31139 Hildesheim

Auskünfte gibt es auch unter Tel. 05121/82711. Herr Steinhäuser wird die Teilnehmer benachrichtigen, sobald ihm die Flugkosten vorliegen, und dann verbindliche Anmeldungen erbitten.

(Helmut Steinhäuser)

 

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Städtepartnerschaft Hildesheim - Pavia
Gastgeber in Hildesheim gesucht

Die AG Pavia der Städtepartnerschaften unserer Stadt bereitet zurzeit den Besuch einer Gruppe aus Pavia in Hildesheim für Anfang Mai 2014 vor. Die Besucher sind Mitglieder eines Deutschkurses, den Frau Alessandra Crotti seit mehreren Jahren an der UNI TRE (einer Institution vergleichbar mit der Volkshochschule) leitet. Wir wollen den Besuchern, die überwiegend im Rentneralter sind und über fortgeschrittene Deutschkenntnisse verfügen, auch die Möglichkeit anbieten, während ihres Aufenthaltes hier in einer Familie zu wohnen und so persönliche Kontakte mit Deutschen aufzubauen.

Die derzeitigen Planungen gehen davon aus, dass den Gästen ein Zimmer einschließlich Frühstück angeboten wird. Tagsüber nehmen sie an einem gemeinsamen Programm teil (Stadtbesichtigung, Empfang im Rathaus, Sprachkurs in Konversation, Exkursionen u.v.a.m). Die Gastgeber sind eingeladen, auch an diesem Programm teilzunehmen. Tagsüber und abends sollen die Gäste selbst für ihre Verpflegung verantwortlich sein.

Wenn Sie bereit sind, einen italienischen Gast eine Woche lang unter diesen Bedingungen unentgeltlich zu beherbergen, dann setzen Sie sich bitte mit Herrn Schütz (Tel. 05121 868079 oder webmaster@dig-hildesheim.de) in Verbindung. Er steht auch für weitere Auskünfte zur Verfügung.

(Peter Schütz)

 

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Begegnung mit ... Marisa

Viele unserer Leser kennen Marisa (auf dem Foto 2. v. r.) sicherlich schon. Entweder persönlich oder durch frühere Artikel im „Ponte“. Marisa und ihr Mann Franco betreiben den Agriturismo „Il Gelso“ in La Morra und haben in Hildesheim bereits drei Weinproben veranstaltet.

MarisaAnfang Oktober haben wir ihr Weingut im Piemont besucht. Man braucht wohl kaum erwähnen, dass Essen und Trinken in dieser Region hervorragend sind. Von Marisas Terrasse hat man einen grandiosen Blick auf Barolo und die umliegenden Weinberge. Und der „Barolo“ zählt mit Recht zu den Spitzenweinen Italiens. In La Morra befindet sich sogar das Hauptanbaugebiet der streng begrenzten Barolo-Lage.

Ach ja – Marisa: Sie ist quirlig und manchmal hektisch, dabei immer liebenswürdig und hilfsbereit, redet relativ schnell und hat für jedes Problem eine sofort überzeugende Lösung. Sie kennt jeden wichtigen Menschen und jeden Ort im Piemont und hat dort jeweils mindestens ein Lieblingslokal. So fällt die manchmal schwierige Auswahl stets recht leicht.

Ihr Frühstück ist nicht bloß der gewohnte italienische Schnellimbiss, sondern eine exklusive Auswahl piemontesischer Spezialitäten von Käse bis selbst gebackenen Kuchen. Bevor man aber endlich frühstücken darf, gibt Marisa zunächst ausgiebige Erläuterungen über Herkunft und Besonderheiten ihrer Köstlichkeiten. So isst man nicht nur, sondern genießt.

La Morra ist natürlich im Herbst auch eine Trüffel-Hochburg. An einem Abend hat uns Marisa bekocht. Franco ist am Nachmittag auf Trüffelsuche gegangen, deren Ergebnis dann frisch auf den einen oder anderen Gang des Menüs gehobelt wurde. Wussten Sie, dass sogar Spiegeleier mit weißen Trüffeln hervorragend schmecken? Vielleicht haben Sie ja auch mal Lust auf einen Besuch bei Marisa. Die Adresse verraten wir gerne. Sie sollten allerdings Weinliebhaber/in sein und außerdem über eine gute Magen-Konstitution verfügen… (Hans-Jürgen Blasig und Martin Kaune)

(Text: Hans-Jürgen Blasig und Martin Kaune; Foto: H.-J. Blasig)

 

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Walshausener Kunstgespräche

Unser Mitglied Professor Dr. Josef Nolte veranstaltet anlässlich des 450. Todestages von Michelangelo Buonarroti am 18.2.2014 eine Serie von 11 Vorträgen über den italienischen Maler und Bildhauer. Die Veranstaltungen finden in der Villa Walshausen (kurz vor Heinde) jeweils von 9 bis 12 Uhr statt. Bei zu großer Kälte weicht der Vortragende in die Domäne Marienburg aus.

Dies sind die Themen und Termine:

  • Donnerstag, 28.11.13: Einleitung in das Thema und Verabredung zur Durchführung
  • Freitag, 29.11.13: Das florentiner und römische Frühwerk bis zur Figur des David
  • Samstag, 30.11.13: Die Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle
  • Montag, 2.12.13: Das Julius-Grab, Projekt und einzelne Ergebnisse
  • Dienstag, 3.12.13: Einzelne weniger bekannte Arbeiten in Stein (wie „Der Sieger“)
  • Mittwoch, 4.12.13: Die Gräber in der neuen Sakristei von Florenz und Michelangelos Figuren
  • Montag, 13.1.14: Platzgestaltungen und Architektur
  • Dienstag, 14.1.14: Die Wandgemälde in der Sixtinischen Kapelle
  • Mittwoch, 15.1.14: Die Darstellungen der Pietà
  • Donnerstag, 16.1.14: Michelangelos Gesamtintention
  • Freitag, 17.1.14: Kunst über Kunst hinaus. Versuch einer Ergebnisbildung

Auch die Mitglieder und Freunde der DIG Hi sind herzlich eingeladen.

(Heidemarie Zentgraf)

 

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Weihnachtlicher Jahresausklang mit Verdi

Diese traditionelle Veranstaltung findet dieses Jahr am Samstag, dem 14.12.2013, um 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) im Ristorante „Lannutti“ statt. Zum Abschluss des Verdi-Jahres steht der Abend noch einmal im Zeichen des italienischen Jahrhundertkomponisten. „Gene“ musiziert berühmte Kompositionen von Verdi auf dem E-Piano. Es erklingen die bekanntesten Stücke aus Opern wie „La Traviata“, „Rigoletto“, „Nabucco“ und „Trovatore“. Unser Mitglied und Musikkenner Manfred Blank gibt Einführungen zu den Opern und Melodien. Außerdem erklingt „Musica popolare“ auf dem Akkordeon. Das Team des Lannutti serviert ein Viergangmenü mit Fisch oder Fleisch, begrüßt werden die Gäste mit einem Prosecco (Kosten: 23,50 Euro, weitere Getränke gehen extra). Das Ristorante befindet sich in der Schmiedestr. 9, Hildesheim-Bavenstedt (Parkplätze vor der Tür, Bushaltestelle „Bavenstedt“ 4 Min. Fußweg, Linie 101 ab Schuhstr. 17.30 Uhr, Rückfahrt ab „Bavenstedter Hauptstr.“ 22.07 Uhr, 23.07 Uhr, 0.07 Uhr, 1.07 Uhr).

Auskunft und Anmeldung bei Herrn Enzo Iacovozzi , Tel. 82593 / 0176-20527765, E-Mail iacovozzienzo@gmail.com. oder bei den Veranstaltungen der DIG Hi. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, wird um baldige Anmeldung gebeten.
Nach Anmeldung bei Herrn Iacovozzi bitte den Teilnahmebetrag direkt an das Ristorante Lannutti (Bankverbindung: Volksbank Hildesheim, Kto.-Nr. 4009246100, BLZ 25990011) überweisen. (zen)

 

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Trüffel und mehr in der "Antica Moneta"

Dazu laden Enzo Iacovozzi und das Team der „Alten Münze“ ein am Montag, dem 20.1.2014 um 19.30 Uhr. Es gibt für eine kleine Gruppe (8-10 Personen) Bruschetta und Pappardelle aus dem ausgehöhlten Granapadanokäselaib – alles verfeinert mit Trüffeln aus dem Piemont und zum DIG Hi-Sonderpreis von 12 Euro. Anmeldungen werden umgehend erbeten an Enzo Iacovozzi (Tel. 82593 / 0176-20527765, E-Mail iacovozzienzo@gmail.com.). Bei genügend Interessenten wird der Abend auch wiederholt.

(zen)

 

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Mitteilung des Schatzmeisters

Auch die DIGHi muss alle Lastschriften auf das neue SEPA-Verfahren umstellen und wird die nächste Beitragsabbuchung im März 2014 entsprechend vornehmen. Näheres in der kommenden Ponte.

Die neuen Beiträge ab 2014 betragen bekanntlich für Einzelmitglieder 25 Euro und für Paare 35 Euro. Bitte beachten Sie dies, wenn Sie den Beitrag für 2014 selbst überweisen.

(Hans-Jürgen Blasig)

 

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Sprachecke Italienisch
Un po‘ di tutto

Lessico: Attenzione! Falsche Freunde!

deutsch   italienisch
     
das Tier   la bestia
die Bestie    la belva, la bestia feroce
       
Übereinstimmung     l'accordo
Akkord (Arbeit )     il cottimo
       
berühmt   famoso
famos    eccellente, straordinario
     

 

Espressioni idiomatiche con il verbo ‚tenere'

     
tenere a qualcosa   auf etwas Wert legen
tenere conto di qualcosa    etwas berücksichtigen
tenere la lingua a freno     die Zunge im Zaum halten
tenersi dal ridere   sich das Lachen verbeißen
       

 

Modi di dire

Wie bereits in der letzten Ausgabe angedeutet spiegeln viele Redewendungen
im Italienischen die Liebe zur Kochkunst wider. So spielen auch in den folgenden
Beispielen verschiedene Speisen eine Rolle:.

     
Avere le noci in bocca   sich etwas in den Bart murmeln
Mettere troppa carne a fuoco    zu viel auf einmal unternehmen
Mangiarsi qualcuno in insalata    leichtes Spiel mit jmd. haben
Rimanere di sale   zur Salzsäule erstarren
      

Beate Friedrichs-Leuckel

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