Unser Archiv

 
Unsere Vereinszeitschrift

Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

In diesem Archiv können Sie in ausgewählten Artikeln unserer Mitgliederzeitschrift stöbern. Einige sind im pdf-Dateiformat abgespeichert. Um sie lesen zu können, benötigen Sie z.B. einen "Acrobat Reader ©". Falls er auf Ihrem Rechner noch nicht installiert sein sollte, können Sie ihn über diesen Link herunterladen: http://www.adobe.com/de/

 
Leitung der Redaktionen

  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

Λ oben

Il Ponte 18 Jg. Nr. 1: März 2013

 

Logo der Zeitschrift "Il Ponte"

 

 

nach oben

Nach 23 Jahren Wiedereröffnung des Domes von Pavia

(Original-Text von Alessandra Crotti, Lehrerin in Pavia)

Nach 23 Jahren ist der Dom von Pavia wieder geöffnet. Die Stadt hat den kranken „Riesen“ geheilt.

Seit dem Sturz des mittelalterlichen Bürgerturms am 17.März 1989, der neben dem Dom stand, wurde der majestätischen Dom geschlossen: ein Verlust für die ganze Stadtgemeinde und für eine ganze Generation von „Pavesi“, die nie die Möglichkeit hatte, den Dom zu betreten. Jammerschade auch für die Touris-ten, die den Dom nur von Außen bewundern konnten.

Der Zusammenbruch des Bürgertums beschädigte stark das linken Seitenschiff des Doms und beein-trächtigte auch die Stabilität der riesigen Kuppel – der drittgrößten Kuppel Italiens nach der von dem Petersdom in Rom und der Kuppel von Santa Maria Del Fiore in Florenz. Ein Wunderwerk für die Stadt Pavia, das die Silhouette der Stadt prägt und über die roten Dächern der Altstadt dominiert. Der in sich zusammengefallene Bürgertum kostete das Leben von vier Passanten, die an dem verflixten Tag vorbei gingen: eine menschliche Tragödie für die ganze Stadt und die Schließung des Doms, auch eine weitere Tragödie im geistigen Sinn.

Und endlich am 13. Oktober 2012 um 15.42 Uhr hat der Bischof von Pavia die Türen des Doms wieder geöffnet. 5 Tausend Besucher haben den Bischof mit begleitet und sind in den Dom getreten.

Mit ihnen auch die Reliquien des Heiligen Syrus, des Stadtpatrons, die wieder ein Zuhause gefunden ha-ben. Syrus , der erste Bischof von Pavia, vermutlich der kleine Junge, der Jesus die vier Brote und die vier Fische angeboten hat zur Vermehrung der Brote und der Fische wie im Neuen Testament steht. In der Woche darauf begann die ununterbrochen Lesung der ganzen Bibel – 24 Stunden lang, tags und nachts – 1100 Leute haben eine ganze Woche an der Marathon-Lesung teilgenommen. Der erste Vorleser war der Bischof selbst – Monsignore Giovanni Giudici. Am 21. Oktober war die Lesung zu Ende.

Die Renovierungsarbeiten am Dom begannen sofort, schon im Jahr 1989. Ein wissenschaftlich-technischer Ausschuss wurde beauftragt, die Statik des Doms zu überprüfen, denn die mächtigen Pfeiler der achteckigen Vierung waren in Mitleidenschaft gezogen.

Das Amt für die Denkmalpflege in Mailand übernahm dann die Kontrolle der Renovierungsarbeiten, die verschiedene Phasen durchlebten.

41 Millionen Euro kosteten diese 23 Jahre ausdauernden Arbeiten an der Sanierung des Doms: Bauherren waren hauptsächlich die Ministerien für Kulturgüter und für Öffentliche Arbeiten in Rom, die Region Lombardei, die Stadtgemeinde von Pavia, das Landratsamt von Pavia, die Kirchenfabrik bzw. die Bischofskurie von Pavia.

Die Stadtbewohner von Pavia sind jetzt stolz auf ihren wieder gewonnenen Dom, der über dem Domplatz herrscht. Der schöne Domplatz soll wieder das Herz der Altstadt werden: ein Ort des Zusammentreffens und des Zusammenseins einer ganzen Stadt.

Beschützt durch die mächtige Fassade und die herrliche Kuppel werden sich die Pavesi wieder welche fühlen: neuen Bürgersinn einatmen, wenn sie vorbei schlendern und sich zum Plaudern aufhalten. Nur ein Muss bleibt übrig: den Rest des eingestürzten Bürgerturms wieder zum L eben zu bringen.

Heute steht er noch unvollendet neben dem Dom. Projekte werden geschmiedet. Wie soll der Turm aussehen? Wie der Alte? Oder etwas ganz Neues daraus machen? Es bleibt noch was zu tun für die Stadtgemeinde von Pavia.

Wie lange wird es wohl diesmal noch dauern, bevor auch der wunderschöne mittelalterliche Bürgerturm dem Domplatz sein ursprüngliches Gesicht wiedergibt?

Hoffentlich bald und nicht noch 23 Jahre! Es wäre in der Tat ein zu langes Warten.

 

nach oben

Italienische Hirtenmusik in Hildesheim:
Zampognari bringen weihnachtliche Klänge

Dieser Artikel wurde bereits auf der Website unter der Rubrik "eventi" (Sonderveranstaltungen) veröffentlicht.
Hinweis des Webmasters: Im Rahmen der Fortschreibung der Website ist dieser Artikel gelöscht worden.

 

nach oben

Begegnung mit ... Enzo

Wo ist Enzo? Und zwar der mit dem Nachnamen Calvanico?

Für viele ist eines unserer ersten DIG-Mitglieder irgendwie weg. Als Politiker taucht er zwar ab und zu auf. Als langjähriger Wirt des Tennis-Clubhauses von „Rot-Weiß“ an der Mendelssohnstraße ist er jedoch verschwunden.

Also: Wir haben ihn wiedergefunden. Im Januar bei einem italienischen Essen. Enzo kocht nämlich jetzt im „Madison“-Fitnessclub am Flugplatz. Er betreibt von dort seine Catering-Küche und kann bei Bedarf für Gesellschaften die Kellerbar für bis zu 100 Personen nutzen (Flyer unter Tel. 0172-5151645).

Und diese Kellerbar ist legendär. Sie ist nämlich der ehemalige „Fliegerkeller“ für die Offiziere der englischen Besatzungskräfte, die ja bis noch weit nach dem 2. Weltkrieg den größten Teil des Hildesheimer Flugplatzes als Kaserne nutzten. Ich habe vor ca. 40 Jahren als Soldat auf dem (kleinen) deutschen Teil des Flughafens mehr oder weniger engagiert vor mich hin verteidigt. Mit den Engländern und ihren Hubschraubern herrschte ein zwar durchaus kooperatives Verhältnis, doch sehr viele Zusammenkünfte gab es nicht. Aber von den Kellerparty-Knallern der British troops hatten wir natürlich ehrfurchtsvoll gehört.

Und jetzt war ich zum ersten Mal (in Zivil!) zusammen mit meinem Italienisch-Kurs dort. Es ist schon ein tolles Gefühl, an dieser durchaus historischen Stätte wieder (ohne militärische Hintergedanken) zu feiern. Und gut gegessen haben wir auch. Die italienische Küche ist bekanntlich sowieso viel besser als die englische. Das haben damals die Engländer in ihrem Fliegerkeller nur noch nicht gewusst. Und die kannten ja auch Enzo noch nicht...

(Hans-Jürgen Blasig)

nach oben

Arrivederci Debora

Durch die HAZ erfuhr ich vom plötzlichen Tod von Debora Bondioli, sie ist in Italien mit nur 43 Jahren gestorben.

Meine Erinnerungen an Debora gehen zurück in die 90er-Jahre, an die „Pastarei“, diesem kleinen italienischen Geschäft, eine Art Alimentari, das sie in der Burgstraße, gegenüber der Volkshochschule, 1995 eröffnete. Hier gab es Köstlichkeiten aus Italien: Prosciutto, Salumi, Formaggio, Vino, Dolci und natürlich Pasta in verschiedenen Variationen.

Besonders angetan hatten es mir damals die wunderbaren Ravioli mit Kürbisfüllung. Dass die „Pastarei“ auf meinem Nachhause-Weg lag, kam mir sehr entgegen.

Ich entdeckte meine Liebe zu Italien neu, und den italienischen Wein. Debora erklärte mir die verschiedenen Weine und brachte mir z.B. bei, wie man Sangiovese richtig ausspricht. Also gab es zusätzlich noch etwas Sprachunterricht so ganz nebenbei.

Gut erinnere ich mich daran, wie sie sehnsüchtig auf die große Schneidemaschine aus Italien wartete, denn mit der kleinen Maschine war es doch ziemlich mühsam.

Matteo, ihr kleiner Sohn, wuchs in der Burgstraße auf und gehörte mit zur „Pastarei“.

Später eröffnete sie eine "neue Pastarei" im Kurzen Hagen, größer, moderner, mit offener Küche, vielleicht auch schöner.

Aber das kleine italienische Geschäft in der Burgstraße, das hatte einen besonderen Charme, finde ich jedenfalls.

(Cornelia Graen)

nach oben

In der wundersamsten Gegend der Welt
( Buchvorstellung)

Am 8. März 2012 hielt unser Mitglied Professor Dr. Mathias Döring den Vortrag „Wasser für den Sinus Baianus: Römische Ingenieur- und Wasserbauten der Phlegräischen Felder“ und gab eine Einführung in die römische Wasserbautechnik.

Nun ist dazu sein Buch erschienen:

In der wundersamsten Gegend der Welt. Die Phlegräischen Felder am Golf von Neapel“, ISBN 978-3-9815362-0-1, 300 Seiten, 250 meist farbige Fotos und Reproduktionen von Illustrationen aus sieben Jahrhunderten, 110 Bauwerkszeichnungen, Karten und Skizzen. Parmenios-Verlag, Wilhelm-Busch-Str. 8, 31079 Adenstedt, Tel. 05060-1337. Preis 48 € zzgl. Versand.

Der Autor lehrt Wasserbau an der TU Darmstadt und hat die römischen Ingenieurbauten in den Phlegräischen Feldern in 12 Kampagnen erforscht, wofür er in Neapel mit dem Theodor-Mommsen-Preis ausgezeichnet wurde.

Das umfassende Buch beschreibt in sieben Kapiteln die Geschichte der Römer und Griechen am Golf von Neapel, die geologischen Formationen der Phlegräischen Felder, die bisher kaum bekannten unvorstellba-ren römischen Ingenieurleistungen der Wassergewinnung, Speicherung und des Transports in die damaligen Metropolen, die Schifffahrt und den Handel in den Hafenstädten dieser Gegend, außerdem die Besonderheiten der antiken Küche und das römische Badewesen.

Eine so einmalige Kombination von Geschichte, Kultur, Ingenieurleistungen und Lebensart in einem einzigen Buch mit zahlreichen Bildern, Karten und allgemeinverständlichen technischen Skizzen habe ich bisher nicht gekannt.

(Christian Vogel)

 

nach oben

 

Verdi … Verdi … Verdi

In diesem Jahr feiert die Musikwelt den 200. Geburtstag von Giuseppe Verdi (1813 – 1901). Unsere Gesellschaft hatte aus diesem Grunde am 28.2. Frau Dr. Sabine Sonntag mit einem interessanten und lebhaft präsentierten Vortrag zu Gast. Zusätzlich gibt es auch in unserer Region mehrere musikalische Großereignisse zu diesem Gedenktag, die wir unseren Lesern empfehlen möchten.(H. Zentgraf)

 

nach oben

 

La Notte Italiana
2. Sommer Proms im Schloss Oelber

Am Samstag, 10.8.13, ab 20.30 Uhr, steht das 2. Open-Air Konzert im Schloss Oelber ganz im Zeichen der italienischen Oper. Es erklingen die schönsten Arien und Duette aus der Feder italienischer Komponisten. Im Mittelpunkt stehen herausragende Stücke von Giuseppe Verdi. Die Solisten sind Olena Tokar (Sopran), Lin Shi (Mezzosopran), Oscar de la Torre (Tenor), Matias Tosi-Sokolov (Bariton). Die musikalische Leitung und Moderation übernimmt wieder Stellario Fagone aus Turin. Karten gibt es zum Preis von 33,00, 38,50 oder 42,90 Euro im Internet über www.kulturgipfel.de. (zen)

 

nach oben

 

Viva Verdi!
Klosterkonzert in Marienrode

Es findet statt am Samstag, 17.8. und wird dieses Jahr organisiert von Uwe Brennecke. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus La Traviata, Rigoletto und Il Trovatore. Es musizieren die TfN Philharmonie, Mitglieder des Musikensembles des TfN und Gastsolisten unter Leitung von Maestro Michele Carulli. Die Schirmherrschaft hat der italienische Generalkonsul Dr. Ceprini aus Hannover. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Wie bereits in früheren Jahren werden auf dem Klosterhof Speisen und Getränke zum Verkauf angeboten.

Der Veranstalter bietet den Mitgliedern der DIG Hi Karten zu Sonderkonditionen an, die bis 31.7.13 über Enzo Iacovozzi (Tel. s. Impressum) zu bestellen sind. Die Sonderpreise betragen in Kategorie 1: 46 Euro, Kat. 2: 41 Euro, Kat. 3: 36 Euro und Kat. 4: 29 Euro. Die Karten müssen zwischen 18.30 Uhr und 19.30 Uhr an der Abendkasse abgeholt und bar bezahlt werden. (zen)

 

nach oben

 

La Traviata
Open Air in Braunschweig

Auch in Braunschweig wird Verdi gefeiert. Dafür hat das Staatstheater die beliebte Oper „La Traviata“ ausgesucht. Die Aufführungen in der eigens dafür erbauten Arena auf dem Burgplatz vor dem Dom finden vom 11. bis 25.8. jeweils um 19.30 Uhr statt. Wie jedes Jahr singen Solisten des Staatstheaters, es spielt das Staatsorchester unter Leitung von Generalmusikdirektor Alexander Joel. Das wird bestimmt wieder eine eindrucksvolle Aufführung vor traumhafter Kulisse. Für die DIG Hi wurde ein beschränktes Kartenkontingent für Samstag, 24.8. in der 3. Preisgruppe für 29 Euro reserviert. Bestellungen bitte bis 31.3. bei H. Zentgraf (Tel. s. Impressum). (zen)

 

nach oben

 

Viva la Musica
Interesse an einer Musikgruppe?

Vielleicht gibt es ja unter unseren Mitgliedern Menschen, die gern in Gemeinschaft musizieren wollen. Angesprochen sind sowohl Sänger als auch Leute, die ein Instrument spielen. Unsere stellvertretende Vorsitzende Gunde Arndt möchte gern eine Musikgruppe ins Leben rufen und bittet alle, die Lust zum Mitmachen haben, sich mit ihr in Kontakt zu setzen.(zen)

 

nach oben

 

Verdi beim Magdalenenfest 2013

Im Rahmen des Magdalenenfestes vom 22.-23.6. findet im Rosenmuseum eine Ausstellung über Capri statt. Unter dem Motto „Wenn bei Capri die rote Sonne…“ werden neue archäologische Entdeckungen vorgestellt, dazu erklingt u.a. Musik von Verdi. Das Fest im Magdalenengarten ist am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt: 3 Euro pro Person. (zen)

 

nach oben

Sprachecke Italienisch
Un po‘ di tutto

      
Come si dice "bei" in italiano?  
     
Sono stato dal medico.   beim Arzt
Luigi lavora vicino a / presso Roma.    bei Rom
I bambini abitano dai genitori.     bei den Eltern
Con questo tempo non vado a piedi.     bei diesem Wetter
La battaglia di Maratona.     lbei Marathon
Al mio arrivo pioveva.     bei meiner Ankunft
Leggendo un libro bevo un espresso.   beim Lesen
Di notte la porta è chiusa.    bei Nacht
Ci vedremo a casa mia.    bei mir zu Hause
Nei pressi di Como si trova un lago.    bei Como
      
      

Proverbio

Una mela al giorno toglie il medico di turno.
È meglio essere dotto che essere dottore.
Dove entra il sole, non entra il medico.

Manfred Blank

 

nach oben

 

Weitere Informationen

 
Unsere Vereinszeitschrift

Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

In diesem Archiv können Sie in ausgewählten Artikeln unserer Mitgliederzeitschrift stöbern. Einige sind im pdf-Dateiformat abgespeichert. Um sie lesen zu können, benötigen Sie z.B. einen "Acrobat Reader ©". Falls er auf Ihrem Rechner noch nicht installiert sein sollte, können Sie ihn über diesen Link herunterladen: http://www.adobe.com/de/

 
Leitung der Redaktionen

  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf