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Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

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    Leonardo Civale
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    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

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Il Ponte 17. Jg. Nr. 4: Dezember 2012

 

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500. Geburtstag einer Madonna

Ein Meisterwerk der Staatlichen Kunstsammlung Dresden stammt aus Italien und feierte in diesem Jahr den 500. Jahrestag seiner Entstehung. Es ist die sogenannte „Sixtinische Madonna“ von Raffaello Santi (1483 – 1520), eines der berühmtesten Gemälde der italienischen Renaissance.

Raffaello Santi hat dieses Bild 1512/13 für den Hochaltar der Klosterkirche San Sisto in Piacenza im Auftrag von Papst Julius II. gemalt. Es soll den Sieg des Papstes über die in Italien eingefallenen Franzosen feiern. Anlass für den Auftrag war der Anschluss von Piacenza an den Kirchenstaat. 1753/54 kaufte August III. das Gemälde und brachte es nach Dresden in seine Sammlung. Er wollte es unbedingt haben, um seine Galerie aufzuwerten. In Dresden ist es auch heute wieder zu bewundern, nachdem es während des Krieges (1945 – 1955) als Beutekunst in Moskau gewesen war. Der Mythos der „Sixtinischen Madonna“ begann erst 1855 mit der Öffnung des Sempergebäudes, wo die Madonna einen herausragenden Platz einnahm.

Raffaello schuf mit diesem Gemälde einen neuen Bildtypus. Im Mittelpunkt steht die klassisch in Rot und Blau gekleidete Madonna mit dem Jesuskind. An ihrer Seite stehen Papst Sixtus II. mit den Zügen von Julius II. und die Heilige Barbara, denn die Reliquien der beiden Heiligen wurden in der Kirche San Sisto aufbewahrt.

Die drei Figuren sind im Dreieck angeordnet, Vorhänge in den oberen Bildecken betonen diese Komposition. Der Heilige Sixtus weist aus dem Bild hinaus. Die Madonna und das Kind blicken in diese Richtung, wogegen die Heilige Barbara ihre Augen demütig niederschlägt. Ursprünglich befand sich dem Bild gegenüber ein großes Kruzifix, auf das die Figuren ausgerichtet waren.

Durch die Blickrichtungen und Handbewegungen der Personen im Bild wird der Blick des Betrachters immer wieder gefangen und auf die Madonna gelenkt.

Der Hintergrund birgt eine besondere malerische Meister-leistung. Auf den ersten Blick meint man Wolken zu sehen, doch beim genauen Hinschauen erweisen sie sich als zahlreiche Engelsköpfe. Raffaello hat gekonnt die irdische und die himmlische Sphäre zusammengefügt.

Es kommt selten vor, dass Teilmotive eines Kunstwerkes so berühmt werden wie die beiden Putten am unteren Bildrand. Sie traten vor rund 200 Jahren ihren Siegeszug um die Welt an und heute wissen viele nicht mehr, woher sie stammen. Sie wurden seit dem 19. Jahrhundert häufig kopiert. So zogen sie mit Segenssprüchen in die Wohnzimmer und Poesiealben ein.

Im Sommer feierte Dresden den 500. Geburtstag der Madonna mit einer großen Sonderausstellung, in der auch die Geschichte des Gemäldes aufgezeigt wurde. Außerdem erhielt das Kunstwerk einen neuen Rahmen: er ist die Kopie eines oberitalienischen Tabernakelrahmens. Dieser neue Rahmen greift die Herkunft des Bildes auf. Die Madonna zog auch von ihrem alten Platz im ersten Obergeschoss der Galerie Alter Meister hinab in den Gobelinsaal im Erdgeschoss und fand dort einen neuen Ehrenplatz.

Besuchen Sie die Madonna doch einmal an ihrem neuen Ausstellungsort – nicht nur zur Weihnachtszeit!

(Heidemarie Zentgraf)

 

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I Zampognari - Traditionelle weihnachtliche Musik aus den Abruzzen

"Die Zampognari kommen von den wilden Bergen der Abruzzen hinunter in die Täler, um vor den Abbildern der Madonna auf ihren rustikalen Musikinstrumenten zu spielen. Sie tragen einen weiten Überhang aus dunklem Tuch und einen Spitzhut nach Art der Straßenräuber". So beschrieb der französische Komponist Hector Berlioz im Jahr 1832 diese traditionellen italienischen Musiker.

Zu den Instrumenten dieser Hauptfiguren der italienischen Folklore gehören traditionsgemäß der Zampogna, eine Art Dudelsack, und der Ciaramella, eine Art Schalmei. Diese Dudelsäcke sind seit Jahrhunderten in der traditionellen Musik Italiens verwurzelt und werden heute wieder häufiger gespielt. Ciaramella und Zampogna treten meist zusammen auf, dabei wird auf dem Ciaramella die Melodie gespielt und auf dem Zampogna eine rhythmisierende und harmonisierende Begleitung. Die stimmungsvollen Melodien, die die Zampognari spielen, gehören in Italien so selbstverständlich zum Weihnachtsfest wie die berühmten neapolitanischen Krippen.

In der Advents- und Weihnachtszeit trifft man diese Musiker fast überall in Italien an, in Rom wie in Mailand, in Neapel und auch in unserer Partnerstadt Pavia. Heute sind es keine Schäfer mehr wie in vergangenen Jahrhunderten, sondern Förster, Landwirte und andere, die diese Tradition in entsprechenden Vereinen hochhalten und pflegen. Sie treten gewöhnlich paarweise auf und werden inzwischen für ihre öffentlichen und privaten Darbietungen bezahlt.

Einer Legende nach hat schon Gaius Julius Caesar während seines Britannien-Feldzuges auf die Hilfe der Zampognari zurückgegriffen. Einer seiner Legionäre hatte auf dem Zampogna gespielt und damit die Pferde erschreckt. Daraufhin ließ Caesar Ziegen schlachten und daraus Zampogne anfertigen. Indem mehrere dieser Instrumente während einer Schlacht gleichzeitig gespielt wurden, erschreckte man die Pferde der Gegner, die ihre Reiter abwarfen. Mit denen konnte man dann kurzen Prozess machen. Somit waren die „italienischen Dudelsäcke“ schon zu Zeiten Caesars bekannt und wurden zur militärischen Geheimwaffe.

(Heidemarie Zentgraf)

 

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Besuch der DIG Hi bei Italienern im Landesmuseum Hannover

Es waren Augen-Blicke, die mit einer Überraschung aufwarteten: Die beiden schönsten und erlesensten Rombilder der Landesgalerie waren ursprünglich in Hildesheim beheimatet. Stolzer Besitzer war der Hildesheimer Domherr Fritz Moritz von Brabeck (1742 – 1814) gewesen, ein ausgewiesener Kenner der großen Malerei Europas und ein begeisterter Kunstsammler. Theologie studierte er in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts in Wien und Rom. In Hildesheim wurde er 1770 zum Priester geweiht und machte sehr früh als Domherr geistliche Karriere.

Noch in den 70er Jahren begann er, für seine bedeutende Gemäldesammlung Räume zu suchen, die für eine sichere Hängung und öffentliche Präsentation geeignet wären. Er fand sie in der Burgstraße/Ecke Alter Markt im einzigen Steinhaus des Michaelisviertels, das dem Hofcommissarius Nicolaus Goffaux gehörte. Ab 1779 öffnete dort die heute vergessene, aber einst berühmte Galerie des Freiherrn von Brabeck ihre Tore. Sie erfreute sich eines überaus regen Besuchs von Hildesheimer Bürgern und ausländischen Kunstkennern und Sammlern, die sogar aus London, Rom und Florenz anreisten.

Unter den Italien-Bildern befanden sich auch zwei Rom-Veduten von Giovanni Paolo Pannini (1691 – 1765). Brabeck hatte sie am Ende seines Romaufenthaltes als Romerinnerung vom berühmtesten römischen Vedutisten des 18. Jh. erstanden: „Die Piazza Navona in Rom, unter Wasser gesetzt“ und „Das Innere der Peterskirche in Rom“. Das erste Gemälde zeigt die vom Vier-Ströme-Brunnen Berninis überflutete Piazza als Schauplatz eines alljährlichen Volksvergnügens, bei dem der römische Adel und Klerus in Pferdekutschen das „Seestück“ umrundeten. Das Bild wird eine ganz persönliche Erinnerung Brabecks festgehalten haben, da er selbst als Adliger an diesem Parcour teilgenommen haben dürfte. Auch die zweite Vedute, die das Innere der Peterskirche mit adliger Personenstaffage zeigt, hält Erinnerungen an seine römischen Seherfahrungen fest.

Diesen Rombildern in der Brabeckschen Galerie am Alten Markt Nr. 61 war, wie der gesamten Sammlung, eine teils bedeutsame, teils bewegte Geschichte beschieden. Nach dem frühen Tode seines Bruders schied Moritz von Brabeck mit päpstlicher Dispenz aus dem geistlichen Stande aus, heiratete 1788 die Hildesheimer Freiin Anna Franziska von Weichs zur Wenne und zog sich mit seinen Bildern auf das Familienerbe Schloß Söder zurück. Auch dort stand seine Gemäldesammlung im internationalen Besuchskontext. Ab 1795 dienten diese Gemälde sogar in der von Brabeck gegründeten Chalkographischen Gesellschaft in Dessau als Vorlagen für Kupferstiche, die die große europäische Malerei „unter das deutsche Volk“ bringen sollten.

Doch mit seinem Tode 1814, als sein Schwiegersohn Graf Stolberg das Erbe übernahm, verlor die Sammlung ihre Reputation. Mitte des 19. Jh. wurde sie sogar in einer Kunstauktion in Hannover verkauft und in alle Winde zerstreut. Nur wenige Bilder konnte das hannoversche Königshaus für das hannoversche Museum retten, darunter die beiden Hildesheimer Romveduten.

Die exzellente Führung für die DIG Hildesheim war für alle Teilnehmer eine lebendige Begegnung mit dem „Land der Sehnsucht“, den großen Bildern der italienischen Renaissance und dem Hildesheimer Italienverehrer Fritz Moritz von Brabeck.

(Dr. Nico Strube)

 

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Reise in die Normandie im September

Auch im Jahr 2013 lädt Christel Tasiaux mit Otto-Reisen wieder zu einer Busreise ein. Im September geht es 10 Tage lang in die Normandie. Auf dem Programm stehen u.a. Amiens mit seiner Kathedrale, der Palais Bénédictine mit seiner Destillerie, Etretat, Caen, der kleine Fischerhafen Honfleur, der deutsche Atlantikwall, der bekannte Mont Saint Michel, das Dior-Museum in Granville, Saint Malo, die Ile de Bréhat und Reims. Zusätzlich können ein Ausflug zur Insel Jersey und eine Champagnerprobe gebucht werden. Übernachtungen sind in Dieppe (2x), Caen (3x), Saint Malo (3x) und Reims. (zen)

Nähere Informationen und Anmeldungen zur Reise bei Frau Susanne Harbich von OTTO-Reisen (Tel.: 05527-98180) und Chr. Tasiaux

 

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Was kommt nach dem „Gänsemarsch“?

Braunkohlwanderung 2012Nachdem die Braunkohlwanderung des letzten Jahres eine Wanderung mit bekanntem Ziel und ohne traditionelle Kohlbeilagen war, sollte in diesem Jahr wieder wie gewohnt am Einkaufszentrum Marienburger Höhe gestartet werden. Das herrliche Herbstwetter hat sicherlich seinen Teil dazu beigetragen, dass sich am Einkaufszentrum dieses Mal mit 28 Personen eine recht große Wandertruppe traf. Der Sonnenschein begleitete uns den meisten Teil unserer Wanderung. Zuerst ging es in Richtung Marienburg. Nach einer Rast am Reiterhof, mit schon traditioneller Verpflegung durch Jürgen Blasig und Gunde Arndt, führte der Weg uns weiter über Barienrode zur Kupferschmiede. Mit einsetzender Dämmerung und der Annäherung an die Stadt stieg die Anzahl der Mutmaßungen über das Ziel unserer Wanderung. Mit dem diesjährigen Ziel hatte wohl kaum einer gerechnet. Es erwartete uns das „Gasthaus im Brühl“. Im stilvollen Ambiente des schön renovierten Kellergewölbes war für fast 40 Personen eingedeckt.

Die rege Beteiligung auch derer, die nicht mitwandern konnten, hatte sich gelohnt. Der Braunkohl und die servierten Getränke schmeckten in dieser Umgebung und nach der langen Wanderung besonders gut. Jürgen Blasig hatte mit der Auswahl des Lokals eine sehr gute Wahl getroffen. Wie in jedem Jahr wurde auch ein Braunkohlkönig gekürt. Sehr kreativ war der Gedanke, die schönste selbstgemalte Karte mit einem Adventsmotiv mit weiteren Karten zu einem Adventskalender zusammenzufassen und der Gewinnerin zusammen mit einer Schachtel Lübecker Marzipan als Preis zu überreichen.

Ich hoffe, sicherlich im Namen aller Teilnehmer, dass Jürgen Blasig und Gunde Arndt auch für die nächsten Jahre die Ideen für weitere überraschende Ziele und Spiele nicht ausgehen werden.

(Text und Foto: Martin Kaune)

 

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Palestrina - Fürst der Musik

Giovanni Pierluigi da Palestrina (geboren um 1525 in Palestrina, gestorben 1594 in Rom) repräsentiert zusammen mit Orlando di Lasso (geboren um 1532 in Mons / Hennegau, gestorben 1594 in Rom) den Höhepunkt und den Abschluss der abendländischen Musik des 15. und 16. Jahrhunderts. Ein Videofilm von Georg Brintrup (Münster) schildert anhand von Spielszenen Palestrinas Leben und Wirken. Die sogenannte Filmmusik zitiert aus seinen Werken. Einer der vielen Schauspieler, die in diesem Film mitwirken, ist in die Rolle des Sohnes des Musikers geschlüpft und lässt uns so dem Menschen Palestrina ganz nahe sein.
Die Film- und Tonaufnahmen wurden in Rom und in L'Aquila gemacht. Niemand vom Filmteam konnte 2009 vorhersehen, dass L'Aquila wenige Wochen danach durch das große Erdbeben zerstört werden würde.

Unser Mitglied Winfried Bunsmann zeigt diesen Film, der vom ZDF in Kooperation mit ARTE gedreht wurde und ca. 1 Stunde dauert, am Donnerstag, 7.3.2013, um 19.30 Uhr, im Café com der VHS im Pfaffenstieg 4-6. Herr Bunsmann gibt auch eine Einführung und Kommentare zum Film und zum Komponisten. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. (zen) 

 

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Ausstellungstipp
Alberto Giacometti: „Begegnungen“

Unter diesem Titel präsentiert das Bucerius Kunst Forum in Hamburg vom 26.01. bis 20.5.2013 rund 120 Werke des bedeutenden Malers, Bildhauers und Graphikers, der am 10.10.1901 in Stampa in der italienischen Schweiz geboren wurde und am 11.1.1966 in Chur starb. Erstmals stehen dabei die Porträts im Vordergrund, die einen Schwerpunkt seines Schaffens bildeten. Während seines gesamten Künstlerlebens schuf Giacometti Porträtköpfe und sitzende oder stehende Porträtfiguren in unterschiedli-chen Medien. Dargestellt hat er vor allem ihm nahestehen-de Personen wie seine Familie sowie Schriftsteller und Philosophen aus seinem Freundeskreis im Paris der Nachkriegsjahre. Dabei rang er um die Erfassung der existenziellen Gegenwart des Menschen und übertrug dies auch in seine Bildnisse ohne Titel. Seine überlangen schlanken Figuren sind frei von Zuordnung zu konkreten Personen und stellen die Essenz seiner „Suche nach dem Absoluten“ dar, wie es Jean Paul Sartre 1948 ausdrückte. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet, am Donnerstag sogar bis 21 Uhr. Nähere Informationen zur Ausstellung finden Sie auch auf der Homepage des Museums: www.buceriuskunstforum.de (zen)

 

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I primi Italiani: Italienische Premieren - Wolfsburger Porträts

Heute noch gilt Wolfsburg als die "italienischste Stadt" Norddeutschlands. In diesem Jahr jährt sich zum 50. Mal die Ankunft italienischer Arbeiter in Wolfsburg. Sie wurden im Rahmen des seit 1955 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien geschlossenen Anwerbeabkommens auch im VW-Werk beschäftigt. Zu diesem wichtigen stadtgeschichtlichen Thema gibt es seit Oktober (bis 1.4.2013) eine Sonderausstellung im Stadtmuseum im Schloss Wolfsburg. Anhand von Erinnerungsstücken, Fotos und biographischen Interviews werden die Lebensgeschichten und Leistungen von 17 Bürgern der VW-Stadt erzählt, die zu den ersten gehörten, die 1962 nach Wolfsburg kamen. Auch werden Menschen vorgestellt, die in ihren Berufen, ihrem gesellschaftlichen Engagement, im Sport oder in den Vereinen "italienische Premieren" feierten. Da ist z.B. die frühe Italien-Urlauberin, der Fußball-Club Lupo, der VW-Werker auf dem Dorf, auch Granato Rambocco, die Bühnenfigur, ein italienischer Ratsherr und eine deutsche Pane-Bäckerin. Mit Vanessa Bencivenga ist eine der ersten 45 Schülerinnen der 1993 begründeten deutsch-italienischen Schule vertreten. Sie machte 2006 als eine der ersten Absolventinnen dieser Schule und des deutsch-italienischen Oberstufenprofils am Gymnasium Kreuzheide in Wolfsburg Abitur.

Öffnungszeiten des Museums: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag 13 bis 18 Uhr und Sonntag 11 bis 18 Uhr.

Die DIG Hi bietet ihren Mitgliedern und Freunden einen Besuch dieser Ausstellung mit Führung durch die Kuratorin Frau Meyer an. Termin ist Samstag, 9.2.2013 mit dem Niedersachsenticket der Bahn. Treffpunkt Eingangshalle Hildesheimer Hauptbahnhof bis 9.30 Uhr, Abfahrt Hildesheim 9.45 Uhr, Ankunft Wolfsburg 10.48 Uhr, Führungsbeginn 11.30 Uhr. Kosten für Fahrt und Führung: 12 Euro für Mitglieder, 15 Euro für Gäste. Rückfahrt ab Wolfsburg Hbf 15.10 Uhr, Ankunft in Hildesheim 16.15 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung bis 1.2.2013 bei Dr. Vogel (zen)

 

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Kinotipp
Habemus Papam - Ein Papst büxt aus

Dieser sehenswerte Film von Nanni Moretti wird im Rah-men der Reihe KirchenKino im Kellerkino der VHS in der Thega gezeigt am Dienstag, 11.12., um 17.45 Uhr und um 20.30 Uhr mit Einführung durch Dechant Wolfgang Voges.

Wie kann ein Papst seiner Verantwortung gerecht werden? Nanni Moretti inszeniert die menschlichen Selbstzweifel des höchsten kirchlichen Würdenträgers mit zartem Witz. Moretti zeigt einen Papst, der die enorme Verantwortung seines Amtes und die damit verbundene Isolation nicht erträgt. Er schafft es nach der Wahl nicht, seine Rolle als oberster Kirchenführer anzunehmen. Für eine solche Situation gibt es kein Zeremoniell und die Kurie ist hilflos. Man ruft einen Psychoanalytiker, der den Heiligen Vater aus seiner Verzweiflung retten soll. Doch der Papst flieht einfach aus dem Vatikan, will sich einer Schauspielertruppe anschließen und verzichtet letztendlich wie Coelestin V. auf sein Amt. Moretti zeigt in dem Film, dass auch in den höchsten Ämtern nur Menschen mit Unzulänglichkeiten sitzen.

Es wirken u.a. mit Michel Piccoli in der Titelrolle, Nanni Moretti als Psychotherapeut und Margherita Buy als seine Exfrau und Kollegin. (zen)

 

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Kinotipp
6 x Venedig – Sei Venezia

Das Kellerkino der VHS zeigt diesen italienischen Dokumentarfilm im Zusammenhang mit der Strauß-Operette „Eine Nacht in Venedig“, die am 9.2.13 Premiere im TfN hat. Der Regisseur Carlo Mazzacurati zeigt in seinem Film „die Lagunenstadt im Spiegel ihrer Bewohner“. 6 „Veneziani“ erzählen von ihrem Alltag: ein Archivar, ein Zimmermädchen, ein Archäologe, ein Künstler, ein ehemaliger Dieb und ein Junge von der künstlich geschaffenen Insel Sacca Fisola. Fast immer ist das Leben dieser Personen auch direkt mit Venedig verbunden. Um die Einzelportraits herum hat Mazzacurati wunderschön gefilmte Venedig-Bilder gebaut, mal melancholisch, mal fast komödiantisch.

Der Film wird am Dienstag, 22.2.13, um 17.45 und 20.30 Uhr (mit einer Einführung) im Thega am Theater gezeigt. (zen)

 

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Wolfs „Italienisches Liederbuch“
Ein Konzerttipp für Italienfreunde

Hugo Wolf, dessen Todestag sich im Jahre 2013 zum 110. Mal jährt, war ein großer Bewunderer von Richard Wagner. Er war zeitlebens „zwischen Nähe und Distanz zum Meister“ hingerissen, der vor 200 Jahren geboren wurde. Wolfs Musikdramen spielen sich aber im Gegensatz zu Wagners „großen“ Opern eher in der kleinen Form ab. Er wählte mit Vorliebe die Miniatur-Form des Kunstliedes und verband diese Lieder zu größeren Zyklen. Das popu-lärste Werk dieser Art ist das „Italienische Liederbuch“. In diesem Zyklus vertonte der Komponist 46 volkstümliche italienische Liebesgedichte in der Übertragung von Paul Heyse. Die Themen der in zwei Büchern zusammengefassten Lieder umfassen alle Facetten des Liebens: vom Lobpreis der Verliebtheit oder der Schönheit des oder der Angebeteten über Spott- und Streitgesänge bis zum Liebeskummer und den Klagen der Verlassenen. Insgesamt ist die Stimmung eher melancholisch bis schmerzlich, sowohl in den Texten als auch in der Vertonung.

Aus Anlass des 110. Todestages von Hugo Wolf präsentiert das TfN nun nach dem „Spanischen Liederbuch“ zum 150. Geburtstag des Komponisten im nächsten Jahr das „Italienische Liederbuch“ in einem Liederabend. Er findet statt am Sonntag, 24.2.13, um 19 Uhr, im Großen Haus des Stadttheaters. Die Ausführenden sind: Antonia Radneva (Sopran), Timothy Sharp (Bariton), begleitet am Klavier von Friedemann Seitzer.

Karten gibt es im Servicecenter des TfN und im Internet über www.tfn-online.de. (zen)

 

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Sprachecke Italienisch: un po' di tutto

Besonderheiten der Grammatik und Lexik

Es gibt Verben, die mit avere und / oder essere verbunden werden. Je nachdem, ob es sich um transitive oder intransitive Verben handelt, ändert sich ihre Bedeutung.

avere essere
Il datore del lavoro ha aumentato lo stipendio.   Il lavoro è aumentato.
   Der Arbeitgeber hat das Gehalt erhöht.      Die Arbeit hat zugenommen.
Lui ha cominciato il nuovo libro giallo.   La rappresentazione è cominciata alle otto.
   Er hat den neuen Krimi angefangen.      Die Vorstellung hat um acht begonnen.
Il Santo ha vissuto una vita ritirata.   Il giornalista è / ha vissuto in Italia per tre anni.
   Der Heilige hat ein zurückgezogenes Leben geführt.      Der Journalist hat drei Jahre in Italien gelebt.
Ho finito!   Siamo (s) finiti.
   Ich bin fertig. (Ich habe fertig!!)      Wir sind erledigt.

(Manfred Blank)

 

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