Unser Archiv

 
Unsere Vereinszeitschrift

Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

In diesem Archiv können Sie in ausgewählten Artikeln unserer Mitgliederzeitschrift stöbern. Einige sind im pdf-Dateiformat abgespeichert. Um sie lesen zu können, benötigen Sie z.B. einen "Acrobat Reader ©". Falls er auf Ihrem Rechner noch nicht installiert sein sollte, können Sie ihn über diesen Link herunterladen: http://www.adobe.com/de/

 
Leitung der Redaktionen

  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

Λ oben

Il Ponte 17. Jg. Nr. 3: Oktober 2012

 

Logo der Zeitschrift "Il Ponte"

 

 

 

 

nach oben

Provence-Fahrt
vom 2.9. – 11.9.2012

Hin und wieder ist es wichtig,
und das scheint uns auch ganz richtig,
dass man Hildesheim verlässt –
diesmal Richtung West – Süd – West -
in das Nachbarland La France,
Hauptziel hier war die Provence.

Ja, für sonst Italophile
bietet Frankreich schöne Ziele.
Auch der Präsident der DIG
fand die Reise hierher chic.
Selbst aus Gommern in der Ferne
bucht man solche Fahrt sehr gerne.

Gruppe pünktlich, nett und heiter,
keiner braucht 'nen Blitzableiter.
Nach und nach lernt man sich kennen,
kann dann auch die Namen nennen,
keine festgelegten Grüppchen,
niemand kocht sein eignes Süppchen.

Reiseleitung Frau Tasiaux –
das heißt: Reisen mit Niveau.
Überall gibt's viel Kultur,
Landschaft, Bauten, Bräuche pur,
nicht zuletzt das leck're Essen –
dass wir das nur nicht vergessen!
Meist entlang des Flusses Rhone,
dass der Ausflug sich auch lohne.

Rudi meistert seinen Bus,
sorgt für leiblichen Genuss;
mit den Würstchen und Getränken
kann er vielen Freude schenken.
Immer freundlich und gelassen
steuert er durch engste Gassen.
Städte können wir gut seh'n,
ohne allzu viel zu geh'n.

Pont du GardTagelang führt uns Susan
kompetent an Kunst heran,
bei den Römern, Griechen, Kelten
zeigt sie uns ganz neue Welten,

Straßenbau und Stadtverwaltung –
alles römische Gestaltung.
In Theatern und Arenen
stillt man der Bevölk'rung Sehnen,
die bei Brot und Spielen tobt
und dafür den Caesar lobt.

Doch auch Landschaft, Ackerbau
präsentiert uns diese Frau:
alte Städte, junge Weine –
beides fuhr uns in die Beine.

Lichtdurchflutet die Provence
von der Rhône bis zur Durance.
Roussillon, das Dorf, das schöne,
fasziniert durch Ockertöne.
Alles duftet nach Lavendel –
ob in Seife, Öl und candle;
köstlich würzt das Fleur de sel –
einige fahr'n Karussell.

Erster Zwischenstopp Dijon,
auf Orange folgt Avignon
mit dem Papstpalast und Brücke,
- letztere hat jetzt 'ne Lücke! -
früher tanzte man hier Reigen,
heute die Zikaden geigen.

Arles ist unser Standquartier,
also starten wir von hier.
Meistens doch recht früh am Morgen
da beginnen schon die Sorgen,
doch Susan, die blonde, nette,
weist den Weg uns zur Toilette.

Pont du Gard und Nîmes, Les Baux,
solcher Anblick stimmt uns froh.
In Marseille der alte Hafen,
wo auf Griechen Punier trafen.
Weiter an der Küste dort
nach Cassis, dem Fischerort.
Von Calanque zu Calanque
fahr'n wir mit dem Boot entlang.

In Vaucluse an tiefer Stelle
strömt viel Wasser aus der Quelle
unterhalb des Mont Ventoux -
dieser Berg gehört dazu.
Hoch ins schöne Bergdorf Gordes,
einmal durch, gleich wieder fort.

Provence 2Arles, das alte Römerstädtchen,
ist bekannt für schöne Mädchen;
trotz Arena, St-Trophime
zieht es uns nach Süden hin
ins ummauerte Aigues Mortes,
weiter geht es dann von dort.
Rosa Vögel, weiße Pferde
schwarze Stiere in der Herde
sehen wir in der Camargue,
flache Landschaft, öd und karg,
sumpf'ger Grund bedeckt mit Queller.
Rudi fährt uns immer schneller
Richtung Meer zu den Marien,
wo die Sinti/ Roma knien.

Bootsfahrt auf Kanal Midi,
traumhaft schöne Kahnpartie
Schleusenabgang dann zum Ende
acht der Stufen, Tore, Wände
bringt uns siebzehn Meter 'runter,
ja, das macht die Gruppe munter.

Abschluss am Bassin de Thau,
bummeln, baden sowieso,
Austernmuscheln weit und breit
sind in Netzen aufgereiht.

Dann Grenoble, letzter Halt,
noch recht warm und gar nicht kalt;
rauf zum tollen Panorama –
mit der Seilbahn war's kein Drama.
Hier ist also Endstation,
einige packt's Heimweh schon;
kommt die Heimfahrt dann, die lange,
wird's so manchem angst und bange,
doch ist das erst überstanden,
schnell sind wir in Heimatlanden.

Tolle Fahrt, Frau Tasiaux!
Machen Sie doch weiter so!
Uns'retwegen auch mit Otto
nächstens unter andrem Motto.
Und so heißt es jetzt zum Schluss,
weil man Abschied nehmen muss:
Herzlichst sagen Ihnen Dank
Mitfahr-Eheleute Blank
Fotos: Klaus Lietz

 

 

nach oben

Begegnungen in … ROM

Begegnung in RomGenauer gesagt, haben wir Chiara Santucci-Ganzert schon im Flugzeug getroffen. Denn sie wollte im Juni in ihre Heimatstadt reisen und wir mit einer Schülergruppe eine Studienfahrt in die Ewige Stadt machen. Auf dem Flughafen in Rom haben wir die Wartezeit am Gepäckband genutzt, Tipps für unseren Aufenthalt von einer echten Römerin zu erhalten. Das passte gut!

Wer sie noch nicht kennt: Frau Santucci ist die Vorsitzende der DIK Hannover, hat im letzten Jahr bei unserem 20jährigen Jubiläum den Festvortrag gehalten und uns am 14. September einen interessanten Einblick in Leben und Werk des "Italo Svevo" gegeben. Ich finde, dass sie hervorragend deutsche Gründlichkeit mit charmanter italienischer Lebensart verbindet!

Text und Foto: Hans-Jürgen Blasig

 

 

 

nach oben

Begegnungen in… KASSEL

Begegnung in KasselDort haben wir den Himmelsstürmer getroffen. Er stürmt zwar schon seit der documenta IX (1992) in den Kasseler Kunsthimmel, ist aber immer noch ein Hingucker vor dem Eingang des Kulturbahnhofs. Der Amerikaner Jonathan Borofsky hat hier ein Kunstwerk geschaffen, das die Kasseler Bürger unbedingt behalten wollten und deshalb für rund 600.000 DM(!) gekauft haben. Ehrlich: Wenn sich die Hildesheimer Kunstszene für das Objekt interessieren sollte, würde ich auch ein paar Euro(!) spenden…
Wir haben im Sommer die äußerst sehenswerte dOCUMENTA (13) besucht, und die stets sehr rührige DIG Kassel ermöglichte unserer Kleingruppe eine tolle Führung durch die Hallen sowie das Außengelände an der Fulda. Wir sind mit unserem Guide einen ganzen Tag lang durch Kassel gestreift, nur dem "Man walking to the sky" trauten wir uns nicht zu folgen… Verständlich, oder?

Text und Foto: Hans-Jürgen Blasig

 

 

nach oben

Neuer Arbeitskreis für Städtepartnerschaft Hildesheim-Pavia
sucht weitere Mitstreiter

In Zukunft werden die Hildesheimer Städtepartnerschaften von der Stadt und der Volkshochschule gemeinsam betreut. Die Arbeit der bisherigen Kuratorien wird von Arbeitskreisen fortgesetzt, die Vertreter in eine Lenkungsgruppe entsenden. Dort werden die Ideen der Arbeitskreise koordiniert und die Möglichkeit zur Realisierung geprüft. Inzwischen fand, wie die HAZ berichtete, bereits ein Treffen statt, bei dem sich Arbeitskreise formiert haben. Diese Gruppen treffen sich ca. alle 3 Monate und sollen neue Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung der Partnerschaft sammeln. Der Arbeitskreis Pavia besteht bisher aus einigen Vorstandsmitgliedern der DIG Hi. Es wäre aber schön, wenn noch weitere Mitglieder unserer Gesellschaft hier mitarbeiten möchten. Interessierte sind herzlich eingeladen zum ersten Treffen des Arbeitskreises Pavia, es findet statt am Montag, 8.10.12, um 18 Uhr, im Mehrgenerationenhaus an der Steingrube 19A, im Raum 3.12. (zen)

 

 

nach oben

Regionalkonferenz Nord der Deutsch-Italienischen Gesellschaften
tagt am 10./11.11.2012 in Hildesheim

Die Deutsch-Italienischen Gesellschaften aus Norddeutschland treffen sich ca. 2 Mal pro Jahr zum Gedankenaustausch in einer der beteiligten Städte. Nach Kassel und Göttingen hat sich nun unsere DIG angeboten, die Herbsttagung hier in Hildesheim auszurichten. Sie findet statt am Wochenende des 10./11.11.12. in der Friedrich-List-Schule. Neben dem Rückblick auf die Deutsch-Italienische Kulturbörse in Kassel im Mai wird es die Möglichkeit zum Gedankenaustausch mit Vertretern aus anderen DIGs geben und ein kleines Rahmenprogramm. Am Sonntagvormittag wird z.B. ein Stadtrundgang durch die Neustadt und Dammstadt angeboten. Nähere Informationen gibt es bei den Mitgliedern des Vorstands (Kontaktdaten s. Impressum). (zen)

 

 

nach oben

Don Pasquale zu Gast im TfN

Gaetano Donizetti, geboren am 29.11.1797 in Bergamo, zählt zu den wichtigsten Opernkomponisten des Belcanto und ist auch auf der Bühne des Hildesheimer Stadttheaters kein Unbekannter mehr.

Zu Beginn seiner Laufbahn schuf er nach seinem Studium in Bergamo und Bologna vor allem strenge Kirchenmusik. Ab 1814 war er als Bassist und Archivar an der Kirche Santa Maria Maggiore in Bergamo angestellt. Zu der Zeit begann er, Opern zu komponieren, doch in den ersten Jahren blieb er eher erfolglos. Erst mit "Esule di Roma", die 1828 in Neapel uraufgeführt wurde, erlangte er eine gewisse Bekanntheit. Im Anschluss entstanden in rascher Folge Opern, die heute wieder vom Spielplan verschwunden sind. "Anna Bolena" kennzeichnete 1838 eine neue Schaffensperiode. Von 1834 bis 1838 war Donizetti in verschiedenen Positionen am Konservatorium von Neapel tätig. 1840 ging der Komponist nach Paris, wo er sowohl in der Grande Opéra mit "La Favorite" als auch in der Opéra Comique mit "La fille du Régiment" erfolgreich war. 1842 wurde er nach Erscheinen der Oper "Linda di Chamounix" zum österreichischen Hofkapellmeister ernannt. Anschließend ging er noch einmal nach Paris.

Doch bereits 1843 zeigten sich bei Donizetti erste Symp-tome von Neurosyphilis, sein Gesundheitszustand verschlechterte sich rasch und er kam ins Irrenhaus in Ivry-sur-Seine bei Paris. Schließlich wurde er nach Bergamo zurückgebracht, wo er am 8.4.1848 starb.
Regelmäßig aufgeführt werden bis heute die Opern "L'Elisir d'amore" (1832), "Lucia di Lammermoor" (1835), "La fille du Régiment" (1840) und "Don Pasquale" (1843). Im Zuge der Belcanto-Renaissance im 20. Jahrhundert erschienen auch "Anna Bolena", "Maria Stuarda" und "Lucrezia Borgia" wieder auf den Bühnen der Opernhäuser.

Nach "L'Elisir d'amore" und "Lucia di Lammermoor" mit der großartigen Alexandra Lubchansky vor einigen Jahren steht in dieser Spielzeit seine komische Oper "Don Pasquale" auf dem Spielplan des TfN. Es ist wirklich eine gelungene Aufführung, die den Zuschauer schon für sich einnimmt, ehe der Vorhang aufgeht. Denn die Mitglieder des Chores sind als Pulcinella verkleidet und empfangen die Besucher schon vor dem Theater. Sie tauchen auch in den Rängen auf und einer greift sogar zum Dirigentenstab, den er nur unwillig an Leif Klinkhardt abgibt. Auch während der ganzen Aufführung sind die Pulcinellas auf der Bühne aktiv: als aufmerksame Zuschauer oder als Diener, die den Vorhang vor der extra aufgebauten Bretterbühne auf der Bühne auf- und zuziehen. Oder sie bringen Requisiten herbei oder nehmen an Stelle der Protagonisten den Applaus entgegen. Singen ist für sie nur in einer Szene angesagt. Dennoch prägen sie das Stück mit, das ganz im Stil der Commedia dell'Arte inszeniert ist und mit bunten Kostümen erfreut. Nur die laubgrüne Steppjacke des Liebhabers fand ich wenig überzeugend.

Die Geschichte vom alten Don Pasquale, der sich die junge Witwe Norina zur Frau nimmt, um seinen Neffen um sein Erbe zu bringen, ist alt und das Ende vorhersehbar. Doch wie sie gespielt wird, zeugt von Einfallsreichtum und psychologischem Feingefühl. Dem Regisseur Axel Heil ist es gelungen, den Stoff munter, leicht und auch vergnüglich zu inszenieren. Auch wenn Don Pasquale am Ende übertölpelt wird, wird er nicht albern dargestellt. Uwe-Tobias Hieronimi zeigt ihn als einen Menschen, mit dem man sogar Mitleid hat, als seine Frau ihn ohrfeigt. Regine Sturm als Norina ist sowohl stimmlich als auch schauspielerisch der Rolle voll gewachsen und spielt alle Facetten des Weiblichen aus. Marco Antonio Lozano, ihr Geliebter Ernesto und Neffe des Don Pasquale in der Premiere, ist ein jugendlicher Heißsporn, der Freude an den hohen Tönen hat. Dafür wird er am Ende auch mit Norinas Hand belohnt. Auch der intrigante Dottore Malatesta des Kazuhisa Kurumada ist recht sympathisch dargestellt. Ein Kabinettstückchen bietet wieder einmal Jan Kristof Schliep als Notar und Gitarre spielender Pulcinella.

Kurzum: eine spritzige Aufführung, die wahrlich einen Besuch lohnt, auch wenn – oder gerade weil - auf Deutsch und gut verständlich gesungen wird!

Die nächsten Vorstellungen sind am 24.10., 3.11., 8.12. und 15.12. jeweils 19.30 Uhr im TfN. Tickets kosten zwischen 10 und 34 Euro.

(Heidemarie Zentgraf)

 

 

nach oben

Aida in Braunschweig

Im Braunschweiger Staatstheater wird wieder einmal Giuseppe Verdis "Aida" in italienischer Sprache aufgeführt. Für die Vorstellung am Sonntag, 21.10., ab 14.30 Uhr wurde ein kleines Kartenkontingent reserviert. Die Karten der Preisgruppe 3 kosten 33 Euro. Um 14 Uhr gibt es eine Einführung in das Stück und die Inszenierung. Der Transfer nach Braunschweig erfolgt per Zug mit dem Niedersachsenticket oder mit Privatwagen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis 7.10.12 telefonisch oder per E-Mail bei Heidemarie Zentgraf . (zen)

 

 

nach oben

Cucina piemontese
Garitole e faseuj – Pilzsuppe mit Bohnen

Zutaten für 6 Personen:
1 kg Pfifferlinge, 3 Kartoffeln, 3 Knoblauchzehen, 150 g durchwachsener Bauchspeck, 2 Lorbeerblätter, 3 Hand voll frische Bohnen, Fleischbrühe, Öl, Butter, geriebener Parmesankäse

Zubereitung:
Grob geschnittene Pfifferlinge in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten.
Klein geschnittene Kartoffeln, Knoblauchzehen, grob geschnittener Bauchspeck, Lorbeerblätter und die frischen Bohnen in einem Topf in Öl und Butter andünsten.
Pilze hinzufügen und alles einige Minuten schmoren lassen. Dabei hin und wieder umrühren.
Mit heißer Brühe aufgießen und alles etwa 2 Stunden köcheln lassen.
Gegen Ende der Kochzeit etwa die Hälfte der Bohnen und die Kartoffeln, falls diese noch nicht zerkocht sind, unter Zuhilfenahme von 2 Gabeln direkt im Topf zerdrücken. Die Suppe gut umrühren und mit Parmesankäse bestreut servieren. Dazu geröstete Brotscheiben reichen.

Buon appetito!
(Empfehlung von Martin Kaune)

 

 

nach oben

Cohors Prima Germanorum

Frank Wiedemann und Werner Pollack werden auf Einladung des Heimat- und Geschichtsvereins am Mittwoch, dem 14.11.12, um 19 Uhr, im Riedel-Saal der VHS in die Römerzeit entführen. Sie führen praktisch und gleichsam hautnah vor, wie die Legionäre Roms gekleidet, bewaffnet und ausgerüstet waren. Die "Cohors Prima Germanorum" ist eine Interessengemeinschaft von ca. 30 Männern, Frauen und Kindern, die sich in ihrer Freizeit mit dem Leben der frühen römischen Kaiserzeit beschäftigen. Im Zentrum stehen dabei die Ereignisse aus dem 1. Jahrhundert nach Christus und die Ereignisse rund um die Varusschlacht im Jahre 9 n.Chr. Diese Gruppe präsentiert sich auch auf Festen in Kostümen und stellt das Leben aus jener Epoche nach. Einzelheiten und Bilder gibt es auch auf der Website www.germanorum.de. (zen)

 

 

nach oben

Otto der Große und das Römische Reich

Diese Ausstellung aus Anlass des 1100. Geburtstags von Otto dem Großen und des 1050. Jahrestages seiner Kaiserkrönung findet noch bis 9.12.12 im Kulturhistorischen Museum in Magdeburg statt. Da sich kaum Interessenten gemeldet haben, werden wir keinen gemeinsamen Besuch der Ausstellung anbieten und verweisen nochmals auf die Tagestouren der Busunternehmen SAUSEWIND am Mittwoch, 10.10. bzw. Freitag, 30.11. und PÜLM am Donnerstag, 11.10. bzw. Samstag, 10.11. Im Preis von jeweils 39 Euro sind Busfahrt, Eintritt und Führung (90 Minuten) enthalten.


Bis 2.2.2013 findet außerdem noch die ergänzende Ausstellung "Otto und die Liebe" in Quedlinburg statt.
(H. Zentgraf)

 

 

nach oben

Weihnachtlicher Jahresausklang

Dazu lädt die DIG Hi auch dieses Jahr alle Mitglieder und Italienfreunde ein. Enzo Iacovozzi ist wieder für die Gestaltung des Abends verantwortlich. Die Feier soll am Samstag, 15.12.2012 stattfinden. Das Programm und alle weiteren Einzelheiten lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Wer teilnehmen möchte, möge sich mit Herrn Iacovozzi in Verbindung setzen, Tel. und E-Mail s. Impressum. (zen)

 

 

nach oben

Architektur lesen:
Vokabeln und Grammatik der Sprache Architektur.
Einführung und kleine Einübung zum Beschreiben und Bestimmen von Architektur

Dieses kurze Seminar bietet Dr. Matthias Quast am Samstag, 24.11.12, von 10 bis 12.30 Uhr, im Mehrgenerationenhaus an. Der aus Heidelberg stammende Dr. Quast studierte Kunstgeschichte, Italienisch und Städtebau in München, Bonn und Paris und promovierte 1988 mit einer Arbeit über die "Villa Montalto in Rom". Später verlagerte Quast seinen Forschungsschwerpunkt in die Toskana und ist seitdem mit dem Florentiner Kunsthistorischen Institut verbunden. Seit 1990 lehrt er Architektur- und Kunstgeschichte an verschiedenen deutschen Hochschulen. Im Rahmen des Kulturprojekts amphitheatrum organisiert er Aus- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Studienreisen zur Kunst- und Architekturgeschichte, oft auch in Verbindung mit Sprachkursen.

Das Seminar knüpft thematisch an den Vortrag vom 22.11. an, es kann aber auch unabhängig davon besucht werden und richtet sich an interessierte Laien. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Raumsituation auf 22 beschränkt. In den 2,5 Stunden soll der Versuch unternommen werden, den Blick auf Architektur durch eine Einführung in die Architekturterminologie zu schulen. Daran schließen sich unmittelbar kleine Übungen an. Schon die Sehübung mit wenigen, aber prägnanten Beispielen erweitert die Fähigkeit der Teilnehmer, Architekturmotive aus dem Alltag zu erkennen und trägt somit zur Bereicherung des Seherlebens bei. Verbindliche Anmeldung bei Dr. Vogel per Telefon, Fax oder E-Mail (s. Impressum). Für Mitglieder der DIG Hi ist die Teilnahme frei, Nichtmitglieder zahlen 5,00 Euro, Schüler und Studenten 2,00 Euro.(zen)

 

 

nach oben

Sprachecke Italienisch: Un po' di tutto

Besonderheiten der Grammatik
Im Gegensatz zum Deutschen werden einige italienische Verben in der Vergangenheit mit "avere" verbunden.
Die häufigsten sind: camminare, deragliare, girare, marciare, nuotare, passeggiare, viaggiare.

Ho camminato sotto la pioggia
 
Ich bin im Regen gewandert.
Molti vagoni hanno deragliato.   Viele Wagen sind entgleist.
Marco Polo ha girato (per) il mondo.   Marco Polo ist in der Welt herumgekommen.
Abbiamo marciato / nuotato per due ore.   Wir sind zwei Stunden marschiert / geschwommen.
Lui ha passeggiato per la città.   Er ist in der Stadt spazieren gegangen.
I genitori hanno viaggiato molto.   Die Eltern sind viel gereist.

 

Storia: Madre spartana
A Sparta anche le donne ricevevano un'educazione severa e virile. Una madre, armando dello scudo colle sue mani il figlio che partiva in battaglia, gli raccomanda: "Se vincerai torna collo scudo, se perderai non fuggire, dopo aver gettate via le armi, ma combatti fino alla morte e torna sullo scudo."
I corpi infatti degli Spartani caduti in battaglia venivano deposti sugli scudi e portati in solenne processione alle case dei loro congiunti.

Manfred Blank

 

 

nach oben

 

 

Weitere Informationen

 
Unsere Vereinszeitschrift

Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

In diesem Archiv können Sie in ausgewählten Artikeln unserer Mitgliederzeitschrift stöbern. Einige sind im pdf-Dateiformat abgespeichert. Um sie lesen zu können, benötigen Sie z.B. einen "Acrobat Reader ©". Falls er auf Ihrem Rechner noch nicht installiert sein sollte, können Sie ihn über diesen Link herunterladen: http://www.adobe.com/de/

 
Leitung der Redaktionen

  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf