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Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

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    Leonardo Civale
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    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

Λ oben

Il Ponte 17 Jg. Nr. 1: März 2012

 

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Lucio Dalla
Un cantore e grande artista

CIAO MAESTRO, so stand es in einem Artikel einer italienischen Zeitung anlässlich des plötzlichen Todes von Lucio Dalla. Er starb am 1. März, drei Tage vor seinem 69. Geburtstag, an einem Herzinfarkt während seiner Tournee in Montreux.Dalla

Für viele Italiener war er "die Tonspur ihres Lebens" (Artikel in der FAZ), und der italienische Staatspräsident beschrieb ihn als einen Künstler, den Generationen von Italienern liebten.

Sein Markenzeichen waren seine raue Stimme sowie seine Kopfbedeckungen, manchmal Hut, oft aber Strickmützen.

Lucio Dalla wurde am 4. 3. 1943 in Bologna geboren, er blieb seiner Heimatstadt treu und bewohnte ein Haus in der Altstadt. Sein Geburtsdatum 4.3.43 wurde zu einem gleichnamigen Song, Inhalt ist das Ende des Faschismus in Italien 1943. Mit diesem Titel wurde Lucio Dalla einem breiteren Publikum bekannt.

Als Kind lernte er Klarinette, später war er Mitglied einer Jazz-Band in Rom. Entdeckt wurde Dalla von Gino Paoli, einem italienischen Künstlerkollegen. Das erste Album wurde 1966 veröffentlicht. Beim Grand-Prix d'Eurovision 1970 in Amsterdam sang Gianni Morandi den Song "Occhi di Ragazza", komponiert und getextet von Lucio Dalla. Der Beitrag erreichte eine gute Platzierung.

Wie Adriano Celentano oder Paolo Conte hatte er seine Wurzeln im Jazz. Später passte er sich jedoch den jeweiligen Stilrichtungen an wie Beat, Rock oder dem typischen Stil italienischer Musik. Fast 50 Jahre war er präsent in der Musik Italiens.

Der Journalist Dirk Schümer von der FAZ bezeichnet den Stil Dallas als Kolossal-Stil, angesiedelt zwischen Problem-Song und Orchesterschnulze. Letzterer Vergleich fällt eventuell etwas zu heftig aus.

Die Texte Dallas sind oft kritisch, aber auch sehr poetisch. In den 70er Jahren, die ja doch geprägt waren von politischen Unruhen, haben seine Lieder eher allgemeingültige Themen zum Inhalt.

Mir gefällt besonders der Text "Ein Abend für Wunder", er beschreibt das Leben in Rom, abends auf den Plätzen der Stadt.

Sein wohl größter Erfolg war "Caruso" von 1986, der dem Tenor Enrico Caruso gewidmet ist. Vor allem Luciano Pavarotti machte den Song bekannt, er verkaufte ihn Millionen Mal.

Für mich steht Lucio Dalla zuerst mit dem Song "Canzone" von 1996 in Verbindung. Ich habe ihn viele, viele Male auf meiner Reise damals durch die Toskana und Umbrien gehört, während der Fahrt im Bus, oder mit dem Walkman. "Canzone" in Perugia, daran erinnere ich mich gern zurück.

Ganz Italien trauert nun um Lucio Dalla, vor allem aber Bologna. Am 4. 3. 2012, seinem 69. Geburtstag, fand im Dom St. Petronio eine große Trauerfeier statt. 5000 Menschen nahmen Abschied von diesem großen italienischen Künstler.

Ciao Lucio Dalla, Ciao Maestro. E mille grazie per la musica e la poesia!

(Text: Cornelia Graen, Foto: Lucarelli - veröffentlicht auf Wikimedia Commons)

 

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La Patria dei Cuochi
Zwei abruzzesische Meisterköche in Hildesheim

An die 120 Hildesheimer kamen in der letzten Novemberwoche in den Genuss der Kochkünste von zwei Meisterköchen, die aus den Abruzzen hergekommen waren, genauer gesagt aus der „Heimat der Köche“ Villa Santa Maria. Die Initiative war von Enzo Iacovozzi ausgegangen, und die beiden italienischen Restaurants „Alte Münze“, d.h. Mario und sein Team, sowie „La Gondola“ mit Minuccio und seinen Mitarbeitern hatten ihre Küchen geöffnet, auf dass die Gäste aus den Abruzzen schalten und walten konnten, um zwei verschiedene Benefiz-Gala-Diners auf die Tische zu bringen. Selbstredend waren auch die Weine aus den Abruzzen, aus Popoli vom Weingut Valle Reale. Der Erlös der Aktion dient einem guten Zweck: eine weitere Unterstützung zur Behebung der Erdbebenschäden aus dem Jahre 2009 in den Abruzzen. Schon früher hatten die Hildesheimer zur Instandsetzung der Kirche in der kleinen Ortschaft Camarda, 12 km nordöstlich von L’Áquila, beigetragen, jetzt geht es um die Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses, eines „Centro polivalente“. Ein Dankesschreiben des Bürgermeisters und des Wiederaufbaukomitees ließ erkennen, wie wertvoll diese unmittelbar vor Ort wirksame Spendenaktion ist.

Rocco Di Nucci, 58, stammt direkt aus Villa Santa Maria, diesem wirklich kleinen Städtchen in den Bergen südlich des Maiella-Massifs. Mit zwölf Jahren – damals gab es in Italien nur eine 6-jährige Schulpflicht – gab ihn sein Vater in ein nahe gelegenes Hotel, und hier begann seine jetzt 46-jährige Berufslaufbahn ganz unten. Von der Pike auf, im Hotel, im Restaurant, in der Küche. Geld gab es da keines, der Junge sollte froh sein, dass er dort schlafen konnte, zu essen bekam und auch noch was lernen konnte. Nach einigen Jahren aber wollte der junge Mann nun doch auch etwas verdienen, das ging aber nur in der Fremde. Doch der Vater war dagegen, nach München zu emigrieren – wer weiß, was dort auf den Jungen zukommen könnte, er war doch noch nicht volljährig. So ging er nur in die Emilia-Romagna, eine Region Italiens, die seit langem, und bis heute, für ihre exzellente Küche berühmt ist. In dem kleinen Ort Bazzano, gelegen zwischen Modena und Bologna, heuerte er in einem Edelrestaurant an und erklomm die ersten Sprossen der Karriereleiter, vom Küchenjungen zum Commis. Das war in den 1970er Jahren, als in dieser Gegend der große Aufschwung der Industrie begann, als hier vor allem Hunderte von Fliesenfabriken entstanden und das Geld bei vielen locker saß. Aber die abruzzesische Heimat war weit, und dort war inzwischen eine junge Familie gegründet worden. Da lag es nahe, nach Rom zu wechseln, hier gab es auch Edelrestaurants, nicht nur an der Via Veneto, auch ins Hilton Hotel hat er sich verdingt, inzwischen in der Hierarchie der Küche zum Chef aufgestiegen. Die vielen Jahre in Rom wurden unterbrochen von Arbeit in Abbano Terme, wo vor allem für deutsches Publikum gekocht werden musste. Aber inzwischen hat es Rocco in seinem etwas vorgerückten Alter in seine Heimat zurückgezogen, und hier wird jetzt vor allem bei großen Festen und für große Gesellschaften gekocht.

Valentino Di Renzo, 40, machte eine andere Laufbahn: Er ist Absolvent der Kochschule in Villa Santa Maria. In dieser staatlichen Schule, Istituto Professionale di Stato per i Servizi Alberghieri e della Ristorazione, gegründet 1939, werden etwa 500 Schüler und Schülerinnen im Alter von 14 bis 20 Jahren im 5 Jahre dauernden Unterricht zu professionellen Köchen, Kellnern und Hotelfachkräften ausgebildet. Nur ein Teil dieser Eleven kommt aus Villa Santa Maria, die meisten leben bei Familien dort oder in einem Schülerheim oder Konvikt, anfänglich in einem ehemaligen Gefängnis mit 12 bis 14 Jungen in einer ehemaligen Zelle. Also auch sicher kein Zuckerschlecken für diese Heranwachsenden. Aber die Ausbildung ist so gut und berühmt, dass ihnen danach die Türen offen stehen, nicht nur in Italien, in der ganzen Welt gilt das Zertifikat von Villa Santa Maria. Stolz ist man dort, dass sogar die Köche in der Casa Bianca (das Weiße Haus in Washington) oder beim G 8 – Gipfel hier gelernt haben. Davon künden die zahllosen Fotos, Diplome und Dankschreiben, die im einzigartigen Koch-Museum in Villa Santa Maria zu sehen sind. Erstaunlich, dass Valentino Di Renzo sogar nach Kasachstan eingeladen wurde, um dort sein professionelles Können an heimische Köche weiterzugeben. Auf unsere verdutzte Frage, wie man sich denn dabei verständige, nur die lapidare Antwort: Man muss eben zuschauen, aber das richtig.

Rocco Di Nucci und Valentino Di Renzo in HildesheimBesondere Verehrung bringen die Köche ihrem Schutzheiligen, dem heiligen Francesco Carraciolo, dar. Ein Spross der Adelsfamilie Caracciolo, der früheren Lehnsherren von Villa Santa Maria, mit Namen Ascanio, geboren 1563, fühlte sich vom Leben und Wirken des Heiligen Franz von Assisi dazu aufgerufen, ihm durch barmherziges und mildtätiges Leben nachzueifern. Er nahm den Namen Franceso an und wurde 1807 heiliggesprochen. Auch darüber wurde bei den beiden Gala-Diners erzählt, und wie schon seit alter Zeit am Adelshof derer Caracciolo die jungen Dorfbewohner in Küche und Keller, bei der Bedienung der adligen Gäste bei ihren Festmahlen eingesetzt und angelernt wurden. So errangen sie schon früh den Ruf besonderer Professionalität, so dass viele von ihnen Anstellungen am Königshof zu Neapel fanden. Seit Jahren wird der Namenstag des heiligen Francesco Caracciolo mit einem Festessen zelebriert, zu dem Köche von Villa Santa Maria aus ganz Italien und dem Ausland in ihrer Heimat zusammenkommen. Rocco Di Nucci spielt bei der Organisation dieser „Rassegna dei Cuochi“ eine herausragende Rolle. Und von einem anderen Festessen war auch die Rede: Rocco Di Nucci hatte in Toronto für 850 Italiener gekocht, die früher aus den Abruzzen nach Canada ausgewandert waren, und denen die Tränen in die Augen traten, als sie Geruch und Geschmack der einst vertrauten Gerichte ihrer Eltern oder Großeltern wieder spüren konnten.

Der Hildesheim-Aufenthalt der beiden Köche schloss eine Begegnung mit dem italienischen Generalkonsul in Hannover ein, der sich verständlicherweise freute, dass seine Landsleute auch Leute hier im Norden Deutschlands an ihrem Können teilhaben lassen. Auch gab es einen kleinen Empfang bei unserem Oberbürgermeister, der die abruzzesischen Gäste reichlich mit Informationsmaterial über Hildesheim versorgte. Revanchiert für die italienischen Mahlzeiten hat sich der Chef des Dorfkrugs von Bavenstedt, Michael Wille, mit einem typisch deutschen Abendessen: er kredenzte gebratene Gans, und die Italiener äußerten sich mit großer Anerkennung über dieses Essen und die Professionalität des Restaurants.

In kleinem Kreise bedankten sich die beiden Köche für die ereignisreiche Woche in Hildesheim und die umfassende Betreuung durch Familie Iacovozzi mit „Cac’ è ova“ und „palotte“, unübersetzbaren Gerichten, einfach und unglaublich schmackhaft, zurückgehend auf die Traditionen der Hirten, die ihre Herden über hunderte Kilometern von den Sommerweiden in den Abruzzen über den Winter in die apulischen Ebenen trieben.

Wie Dr. Vogel bei seinem Grußwort in La Gondola richtig sagte: wir konnten wieder einmal ein Zeichen italienischer Lebensart erleben und genießen, und dafür gebührt den Initiatoren und Mitwirkenden der Aktion großer Dank, vor allem aber Rocco Di Nucci und Valentino Di Renzo. 

(Text: Hans Ullrich Kaether, Foto: Iacovozzi)

 

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Italienische Filme im Kellerkino

10. April 2012: Tutta la vita davanti (Das ganze Leben liegt vor dir)

17. April 2012: Si può fare (Wir schaffen das schon)

 

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Reisen mit der DIG Hi

Restplätze vorhanden

Bei den beiden Busreisen mit unserem Vorstandsmitglied Christel Tasiaux in Zusammenarbeit mit OTTO-Reisen gibt es noch einige Restplätze zu vergeben.

  1. Die erste Reise geht über Pfingsten nach Belgien und dauert vom 25.5. bis 29.5.2012. Auf dem Programm stehen Brüssel, Brügge, Gent und Antwerpen.
  2. Die zweite Reise geht nach Südfrankreich in die Provence, wo es noch heute viele Zeugnisse aus der römischen Zeit gibt. Sie dauert vom 2. bis 11.9.2012. Auf dem Programm stehen u.a. Orange, Avignon, Nîmes, der Pont du Gard, Aix-en-Provence, Marseille, Arles, die Camargue mit Aigues Mortes und die Universitätsstadt Montpellier. Außerdem gibt es einen freien Tag am Meer in der Nähe von Sète.

Interessenten werden gebeten, sich umgehend bei Frau Tasiaux zu melden (Tel. s. Impressum)

 

Studienreise abgesagt

Wie manche von Ihnen vielleicht schon wissen, musste die Studienreise nach Sardinien, die für die zweite Septemberhälfte unter der Leitung von „Giovanni“ Meinhard geplant war, aus Kostengründen leider abgesagt werden. Herr Meinhard wird aber für das Jahr 2013 eine neue Reise anbieten. 

(H. Zentgraf)

 

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Besondere Vorträge

Montag, 14.5.12, 18.15 Uhr: Der Verlust an Glaubwürdigkeit und Vertrauen - Die EU-Politik Berlusconis seit 1994 (Prof. Dr. Günter Pallaver Innsbruck)

Dienstag, 15.5.12, 19 Uhr: Morire a Hildesheim: La storia degli internati militari trentini e italiani nella seconda guerra mondiale - In Hildesheim sterben: Die Geschichte der Trentiner und italienischen Militärinternierten im Zweiten Weltkrieg (Dr. Diego Leoni, Laboratorio di storia di Rovereto - Vortrag in italienischer Sprache mit Übersetzung von Prof. Pallaver)

Dieser Vortrag knüpft an den Besuch der überlebenden Zwangsarbeiter in unserer Stadt an. Sie nahmen damals auch an den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Zerstörung Hildesheims auf dem Marktplatz am 22.3.1995 teil.

 

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Ausflüge mit der DIG Hi

Samstag, 21.4.2012: Franziskus – Licht aus Assisi (Paderborn)

Samstag, 2.6.2012: Pompeji-Nola-Herculaneum und Katastrophen am Vesuv (Halle)

 

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Buchbesprechung

Gianni Sparapan, Jahrgang 1944, hat über 30 Erzählungen, Theaterstücke und Lyrik verfasst.

Sein auf Fakten beruhender Roman „Eolo“ entstand nach langjähriger Forschung und brachte ihm Lob und Kritik ein sowohl von denjenigen, die die Partisanen in den letzten Kriegsjahren verherrlichen, wie auch von ihren rechten Gegnern.

Der Roman schildert das Leben des Anarchisten Eolo Boccato, der aus einem anarchistischen Elternhaus stammt. Der Name Eolo kommt vom Gott der Winde, der frei und in anarchistischen Kreisen ein beliebter Vorname ist. Ihr Credo ist: „Wir verkaufen unsere Seele weder Gott noch Regierungen und Parteien“.

Dies muss zu Spannungen mit den regierenden Faschisten Mussolinis führen, doch arrangiert man sich zunächst. Er hofft im Gegensatz zu seinen Gesinnungsgenossen auf den Krieg, da er darin die einzige Chance sieht, sich vom Faschismus zu befreien. Den zweiten Weltkrieg erlebt Eolo zunächst als Soldat, wird aber nach kurzer Zeit krankheitsbedingt entlassen. Er schließt sich dem Widerstand im Podelta an und steigt rasch in die Führung auf. Nach der Ermordung seines Bruders wird sein Hass auf die Anhänger des Regimes immer größer, er mordet deren Frauen und Kinder und steht in seiner Grausamkeit seinen Verfolgern nicht nach, weshalb ihn auch fast alle seiner Anhänger verlassen.

Das Buch ist eine Anklage gegen jedes politische System, das sich auf Gewalt, Unterdrückung und Intoleranz gründet.

(Christian Vogel)

Roman, 180 Seiten, 12,80€ Donat Verlag I978-3-938275-80-1SBN

 

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Sprachecke Italienisch Un po‘ di tutto

 

Achtung! Falsche Freunde!  
deutsch
 
italienisch
     
luxuriös  =  lussuoso, di lusso
ausschweifend    =  lussurioso
     
morbid  = morboso, malaticcio
weich  = morbido
     
     
 
     
     

Ein deutsches Wort und viele italienische

Fehler: errore, sbaglio, difetto, vizio, colpa

  • Ho fatto molti errori / sbagli nel mio componimento.
  • Nessuno è senza difetti.
  • È colpa mia.
  • Questa macchina ha qualche difetto
  • Hai fatto uno sbaglio, perchè non potevi più concentrarti.
  • Lui è un uomo di tanti vizi.

 

FAVOLE

Favole (lat. fabulae) o favolette (lat. fabellae) si chiamavano alcune brevi narrazioni di cui i protagonisti sono quasi sempre animali, che agiscono e si comportano come uomini.
Ecco una favola del poeta latino Fedro (Phaedrus) nella quale sotto la veste degli animali si nascondono, con i loro difetti, gli uomini prepotenti, astuti e vanitosi.

La vacca, la capretta, la pecora e il leone

Una vacca, una capretta e una pecora abituata a tollerare le offese fecero alleanza col leone nei boschi. Poiché questi ebbero preso un cervo di gran corpo, fatte le parti, il leone così disse: “Io prendo la prima, poiché mi chiamo leone; mi darete la seconda, perché sono forte; mi seguirà poi la terza, perché sono più robusto; da male sarà colpito chi toccherà la quarta.”
Così da solo, il malvagio si prese tutta la preda.
Una cosa molto attuale!! Morale: I deboli, alleati dei forti, rimangono deboli.

Manfred Blank

 

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