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Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

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Leitung der Redaktionen

  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

Λ oben

Il Ponte 16. Jg. Nr. 3: September 2011

 

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20 Jahre Deutsch-Italienische Gesellschaft Hildesheim
Una Festa Speciale in San Michele - Sole - Musica - e Buon Divertimento

Im Jahr 1991 beschlossen einige Teilnehmer eines Italienisch-Kurses an der VHS die Gründung der DIG Hi. Aus der anfangs kleinen Schar Italien-Begeisterter ist nun nach 20 Jahren eine DIG mit ca. 350 Mitgliedern geworden. Dies ist sicher ein guter Grund um ein schönes Fest zu feiern. Der Festausschuss (Gunde Arndt, Christel Tasiaux, Jürgen Blasig und Enzo Iacovozzi) traf die Vorbereitungen und suchte einen sehr schönen Veranstaltungsort aus: Das Michaeliskloster in Hildesheim. Der einzig freie Termin im Micheliskloster war der 4. Juni 2011. Das Kloster mit dem Kreuzgang, dem schönen Innenhof, das perfekte Festtags-Wetter sowie ein abwechslungsreiches Programm ließen keine Wünsche offen. Die Michaeliskirche spiegelte sich im verglasten Kreuzgang, eine ganz wunderbare Kulisse.

Collage: 20-Jahr-FeierBegonnen wurde mit Kaffee und einem Kuchenbuffet im Kreuzgang. Die 90 Mitglieder der DIG und die Ehrengäste fanden sich zu ersten Begegnungen und Gesprächen zusammen. Frau Werner sorgte für den sommerlich arrangierten Blumenschmuck. Zu Beginn des offiziellen Teiles um 16.00 Uhr im Auditorium sollte es noch eine musikalische Überraschung geben. Drei kleine Flöten-Schülerinnen von Gunde Arndt hatten italienische Stücke eingeübt und waren sicher sehr aufgeregt, diese nun von der Empore aus vorzutragen. Annika, Mattea und Natalie spielten Tiritomba und Bella Bimba, beides wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.

Herr Dr. Dr. Christian Vogel, der Vorsitzende der DIG Hi, (seit 1991 dabei, also Gründungsmitglied), begrüßte die Gäste mit einem kleinen Rückblick auf 20 Jahre Deutsch-Italienische Gesellschaft in Hildesheim.

Anschließend folgten Grußworte von Herrn Cai Adrian Boesken von der VDIG, dem Dachverband aller DIGs in Deutschland, sowie von Landrat Herrn Reiner Wegner.

Für den Fest-Vortrag konnte Frau Dr. Chiara Santucci Ganzert, die Vorsitzende der DIK Hannover, gewonnen werden. Sie sprach zum Thema "Reiseland Italien - eine deutsche Perspektive". Mir hat der Vortrag sehr gut gefallen.

Zwischen den Wortbeiträgen sang Iris Marlin die bekannte Arie "Oh mio babbino caro" aus „Gianni Schicchi“ von G. Puccini. Nach Ende des offiziellen Teiles führten uns unsere beiden Mitglieder Christel Tasiaux und Bärbel Streckert, beide aus der Stadt-Führer-Gilde, kompetent und kurzweilig durch die immer wieder sehenswerte und sehr schöne Michaeliskirche.

Anschließend begann der Deutsch-Italienische Abend mit "Pane, Vino e Musici". Für das leibliche Wohl sorgte das Ristorante La Gondola mit "Fingerfood", Bruschette mit verschiedenen Köstlichkeiten, begleitet von italienischen Weinen, die Gunde Arndt und Jürgen Blasig gut ausgewählt hatten.

Musikalisch wurde der Abend vom Steinberg-Trio gestaltet, es spielte Jazz-Musik. Iris Marlin gab dazu spontan eine Gesangseinlage, eine Art "cross over",

Erwähnen möchte ich noch die interessanten Kunstobjekte von Gino Pinto, die im Auditorium und Kreuzgang platziert waren.

Ich denke, das Fest bleibt in sehr guter Erinnerung, es war einfach wunderschön und vom Festausschuss sehr gut vorbereitet. Die Zeit des Beisammenseins verging schnell, für mich immer ein gutes Zeichen. Dann bis zum nächsten Jubiläum, es ist ja nicht mehr lange hin, nur 5 Jahre. Bis dahin, wir sehen uns!

(Text und Fotocollage: Cornelia Graen)

 

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Auf der Via Flaminia die Marken kennen lernen

Die geschichtsträchtigen Marken, eine mittelitalienische Region zwischen dem Apennin und dem adriatischen Meer, zu erkunden, war Ziel unserer Busreise.

Schon auf der Anreise zum Zielort Fano machten wir im Schloss in Gradara Bekanntschaft mit dem tragischen Liebespaar Francesca und Paolo, das Dante in seiner „Göttlichen Komödie“ berühmt machte. Verse aus dieser Komödie trugen Frau Olsen und Herr Meinhard in Fano auf einem seit dem Mittelalter als kulturelles Zentrum dienenden Platz vor, um dessen Akustik zu demonstrieren.

Im historischen Zentrum Fanos besichtigten wir Reste einer um 27 v. Chr. erbauten Stadtmauer mit einem Stadttor sowie mittelalterliche Kirchen. In einer von ihnen treten jeden Sommer für Konzertserien Gast-Organisten auf. Diesen Umstand nutzte Herr Nitsche und brachte uns mehrere Orgelstücke – wie auch später in Osimo noch einmal – zu Gehör. In das Stadttor Fanos mündet eine alte Etrusker- und Römerstraße, die um 220 v. Chr. angelegte Via Flaminia. Sie sollte nicht nur Rom mit der adriatischen Küste verbinden, sondern den Herrschern in Rom auch die Kontrolle der Region ermöglichen.

Exkursion in die MarkenWir nutzten diese Straße nun in Richtung Landesinnere, um die Marken in der Fläche kennen zu lernen. Im wegen seiner Renaissance-Kultur berühmten Urbino beeindruckte uns im Herzogspalast das gänzlich mit Intarsien ausgekleidete Arbeitszimmer aus dem 15. Jahrhundert.

Einen schon um 76 v. Chr. für die Via Flaminia durchs Gebirge geschlagenen 38 m langen Tunnel durchfuhren wir mit angstvollen Blicken zum Busdach. Doch unser Fahrer chauffierte den Bus ohne Kratzer und Beulen mutig hindurch. Danach tat sich die Furlo-Schlucht mit Berghängen von bis zu 500 m Höhe rechts und links auf. Am Ende der Schlucht steht die romanische Abtei San Vincenzo aus dem 6. Jahrhundert. 1271 in gotischem Stil umgebaut, ist das Innere jetzt einschiffig mit stark erhöhtem Presbyterium. Darunter eine durch Säulen gestützte Krypta. In diesem dunklen Bereich erklangen plötzlich beherzte Männerstimmen, denen sich weitere zugesellten: „Dona nobis pacem“ klang in dem Gewölbe.

Auf der Flaminia ging es zwischen sanftgeschwungenen, sonnenbeschienenen Hügeln und ginster-gelben Straßenrändern nach Assisi. In einer Führung durch die Basilika des 13. Jahrhunderts erläuterte man uns die vom Heiligen Franziskus gepredigten Ideale und deren architektonische Umsetzung in einer Unter- und Oberkirche. Im zugehörigen Kloster leben zurzeit 70 Brüder aus 18 Nationen.

Mit Weinreben und Jagdszenen verzierte Sarkophage des 4.-5. Jahrhunderts standen in der Kathedrale Osimos auf dem Programm und auch die Basilika im Marienwallfahrtsort Loreto. Das darin enthaltene Haus der Gottesmutter aus Nazareth erhielt 1507 eine äußere Marmorverkleidung, an der 30 Künstler 70 Jahre arbeiteten.

Die Stadtführerin in Gubbio verwies nicht nur auf Besonderheiten an den Häusern (2 Haustüren und hervorstehende „Toilettenerker“), sondern auch darauf, dass die Bürger im 13. Jahrhundert als „verrückt“ galten. In einer Zeit des Friedens und Wohlstands errichteten sie in den Augen der Nachbarkommunen so „unnötige“ Dinge wie Kindergärten und Heime für betagte Bürger. Die Bitte beim Papst, ein Irrenhaus (Haus für Irre) bauen zu dürfen, soll so beschieden worden sein: „Macht doch euer Stadttor zu, dann habt ihr eins!“ Um den von den „Verrückten“ auf Stelzen gebauten Marktplatz gruppieren sich die damals gebauten kommunalen Gebäude – heute die Sehenswürdigkeiten Gubbios.

Um die Mitte des 15. Jahrhunderts gefundene Bronzetafeln mit liturgischen Texten und Angaben zur Gesellschaftsordnung des eugubinischen Stadtstaates (Gubbio) betrachteten wir im Stadtmuseum.

Wenn es auch bei der Weinprobe am letzten Abend im Verkaufsraum mehr Weinsorten als Sitzplätze für uns Kunden gab, war es doch eine Reise, die uns zahlreiche Kenntnisse und Erfahrungen über die Region „die Marken“ vermittelte. Dafür sei dem Organisator „Giovanni“ Meinhard herzlich gedankt.

(Text: Nils Oelhoff, Foto: Klaus Lietz)

 

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„Oh, wie schön ist Lüneburg!“

Samstag, der 20. August, was für ein schöner Tag! Eine gut gelaunte 18-köpfige Gruppe traf sich zu früher Stunde am Bahnhof, um in die alte Hansestadt Lüneburg zu fahren. Die Sonne strahlte und versprach einen sommerlichen Tag.

Die 2 ½-stündige Zugfahrt nahm man gern in Kauf, zumal man beim Umsteigen auch noch Gelegenheit hatte, den Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen wieder oder sogar zum ersten Mal zu bestaunen.

Ausflug nach LüneburgUnsere sehr kompetente und überaus nette örtliche Fremdenführerin begrüßte uns mit der Frage, was wir mit Lüneburg verbinden. Als erstes wurde Salz genannt, und in der Tat war es das Salz, das den Reichtum der Hansestadt Lüneburg begründete, allerdings auch ihre Probleme, die sich daraus ergaben, dass durch die Hohlräume, die durch den Salzabbau entstanden, immer wieder Gebäude absackten und die größte Kirche der Stadt, die Lambertikirche, die Kirche der Sülf- (Salz-) meister, sogar abgerissen werden musste, da sie im Laufe der Zeit irreparable Schäden erlitten hatte. An St. Michaelis, die auch im Senkgebiet steht, konnten wir solche Senkschäden erkennen sowohl am Turm als auch an den Pfeilern im Inneren, die deutlich von der gedachten Senkrechten abwichen.

Die Saline war mehr als 1000 Jahre in Betrieb, der Salzabbau wurde 1976 eingestellt. Heute ist Lüneburg ein Moor- und Solebad und informiert Interessierte im Salzmuseum.

Die zweite gedankliche Verbindung mit Lüneburg war Backstein. Und tatsächlich ist es das vorherrschende Baumaterial sowohl bei den großen Kirchen und dem Rathaus als auch bei den Bürgerhäusern mit ihren eindrucksvollen Stufengiebeln.

Viele schön gelegene kleine Restaurants luden dazu ein, den Hunger zu stillen, die ausgedehnte Fußgängerzone verführte eventuell zu kleinen Einkäufen, und wer wollte, konnte sich das Rathaus auch von innen ansehen, was sich lohnte. Denn es atmete jahrhundertealte Geschichte. Die barocke Schaufassade konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass seit ca. 1230 durch ständige Anbauten dieses völlig verschachtelte Bauwerk entstand, das noch heute als Rathaus dient.

Wer noch genügend Kondition hatte (oder auch nicht, denn es gab einen Aufzug), konnte Lüneburg vom schönen Wasserturm aus von oben betrachten. Für einige war die Johanniskirche der krönende Abschluss der Besichtigungen. Ein Eis oder ein Cappuccino in einem der kleinen Cafés „Am Sande“ beendete für viele den Lüneburger Aufenthalt. Die Rückfahrt verlief wieder in großer Ausgelassenheit, ein Witz jagte den anderen, und im Nu waren wir wieder in Hildesheim.

Einen herzlichen Dank an Herrn Gerster für die Organisation der Fahrt, und wir freuen uns schon auf die nächste Stadtbesichtigung.

(Text: Inge Plaumann; Foto: Heike Scheit)

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Italien im Wandel

Diese Ausstellung findet vom 14. – 17.11.11 in der Rathaushalle statt. Sie gibt einen Einblick in 150 Jahre italienische Geschichte auf einer Reise durch Vergangenheit und Gegenwart. Auf sechs Plakaten und mit Hilfe eines Koffers mit Gegenständen können Interessierte die wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Ereignisse verfolgen. Auch Bildung, Medien und Sport werden beleuchtet. Die Eröffnung am 14.11. erfolgt durch Bürgermeister Kurt Machens am späten Nachmittag, auch der italienische Konsul aus Hannover wird anwesend sein. Im Anschluss gibt es einen kleinen Imbiss. Die DIG Hi beteiligt sich am Rahmenprogramm, es wird in dieser Woche gastronomische Abende geben, voraussichtlich mit Köchen aus Italien. Das ausführliche Programm entnehmen Sie bitte der Tagespresse.
(zen)

 

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Lesung mit Petra Reski bei Decius

Am Donnerstag, 17.11., um 20 Uhr laden die Buchhandlung Decius und die DIG Hi zu einer Lesung mit Petra Reski ein. Sie wird ihr Buch „Von Kamen nach Corleone – Die Mafia in Deutschland“ vorstellen. Petra Reski war 2006 bereits mit ihrem Buch „Der Italiener an meiner Seite“ bei uns zu Gast. Als Mafia-Expertin berichtet sie schon seit Jahrzehnten über die Verbrecherorganisation und ihre politischen Helfershelfer in Italien. Seit dem Mafiamord in Duisburg vor drei Jahren ist klar geworden, wie brutal die italienische Mafia auch in Deutschland agiert. In einem kurzen Einführungsvortrag wird die Journalistin auch auf die Geburt des italienischen Staates vor 150 Jahren eingehen und wie die Entwicklung der Mafia damit zusammenhängt.

Karten ab 17.10. für 7,50 Euro, (Mitglieder der DIGHi 5,00 Euro) in den Decius-Buchhandlungen.
(zen)

 

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Die Erfindung des Bildes
Frühe italienische Meister bis Botticelli

Unter diesem Titel bietet das Bucerius Kunst Forum in Hamburg vom 1.10.2011 bis 8.1.2012 eine interessante Ausstellung. Sie zeigt, wie sich die italienische Malerei von 1300 bis ins späte 15. Jahrhundert deutlich wandelte. Am Beginn dieser Epoche stand die feierliche Präsentation von Heiligen auf Goldgrund. Später waren zwar auch noch Heilige und Legenden Thema der Kunst, doch die lebensnahe Darstellung von Mensch und Natur wurde in der Renaissance wichtiger. Die Freude am Erzählen, die Darstellung schmückender Details und die Entdeckung von Raum und Landschaft wurden neue Stilmittel.

Die Ausstellung dokumentiert die Entstehung der neuzeitlichen Malerei mit Hilfe charakteristischer Werke aus den Schulen von Florenz und Siena. Ausgangspunkt sind die spätmittelalterlichen Tafelbilder des Guido da Siena (ca. 1270/1280) und den Abschluss der Zeitreise bilden Gemälde von Sandro Botticelli und Luca Signorelli aus dem späten 15. Jahrhundert. In dem vorgestellten Zeitraum rückt die Malerei vom Altarbild oder Freskenzyklus ab und die Gemälde werden autonom. Es werden zwar noch oft Heilige dargestellt, aber die Maler verabschieden sich aus den himmlischen Sphären und stellen reale Menschen dar. Die rund 40 Exponate der Ausstellung stammen aus der Sammlung des Gelehrten Bernhard August von Lindenau (1779-1854) und bilden das Herzstück des Altenburger Lindenau-Museums.

Einzelheiten zur Ausstellung finden Sie auch im Internet unter www.buceriuskunstforum.de

(H. Zentgraf)

 

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Italienischer Nachmittag

Dazu laden der „Runde Tisch Internationales Café Algermissen“ und die DIG Hi am Samstag, 24.9. ab 16 Uhr in das Veranstaltungszentrum Groß Lobker Hof in Algermissen, OT Groß Lobke, ein. Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Mariella Costa hält einen Vortrag zum Thema „150 Jahre Italien“. Außerdem gibt es italienische Lieder mit „Pippo“, Falk Maske zeigt Kostüme aus dem Venezianischen Karneval und italienische Fahnenschwinger haben ihren Auftritt. Daneben gibt es natürlich italienische Spezialitäten und erfrischende Getränke. Alle Kinder können sich auf einer Hüpfburg vergnügen. Der Eintritt ist frei und alle Freunde Italiens sind herzlich eingeladen.
(zen)

 

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Marco Polo
Von Venedig nach China

Diese Ausstellung findet im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover vom 23.9.11 bis 26.2.11 statt. Im Jahr 1271 reist der junge Marco Polo mit seinem Vater und seinem Onkel zum ersten Mal nach Asien. Nach vier Jahren treffen die Venezianer am Hofe des mächtigen Kublai Khans in China ein. Der junge Marco beeindruckt den Großkhan so, dass er ihn in seine Dienste nimmt. Die internationale Ausstellung stellt den wagemutigen Kaufmann und unerschrockenen Reisenden im Dienste Kublai Khans vor. Ein weiteres wichtiges Thema ist das Leben in Venedig zur Zeit des Marco Polo. Außerdem wird die Rolle der Lagunenstadt als Dreh- und Angelpunkt der damaligen Ost-West-Beziehungen präsentiert. Die Ausstellung, die von Prof. Giandomenico Romanelli, Direktor der Stiftung der Museen in Venedig, konzipiert wurde, feiert in Hannover ihre Premiere. Kostbare Leihgaben aus italienischen Museen und manche Schätze aus deutschen Sammlungen geben Einblicke in fremde Wirklichkeiten ferner Regionen und Zeiten.

(H. Zentgraf)

 

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Wie wird man Mitglied in der ACSI?
(ASSOCIAZIONE CENTRI SPORTIVI ITALIANI)

Angeregt durch den Besuch einer Weinprobe im “La Gondola” mit Marisa und Franco Oberto im Dezember 2010 und dem Bericht von Herrn und Frau Kaether in der Dezemberausgabe des Ponte 2010, sind auch wir im August ins Piemont gefahren. Aus Südtirol kommend hatten wir leider nur eine Woche Zeit, um uns einen Eindruck von der Langhe und den Dörfern des Barolo zu verschaffen. Auf dem Weingut von Marisa und Franco in La Morra angekommen, wurden wir gleich mit einem Sassi-Wein begrüßt. Vielleicht aus den von Kaethers im vorigen Jahr gepflückten Arneis-Trauben gekeltert. Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse des Agriturismo “Il Gels“ haben wir die Tage entweder für ausgedehnte Ausflüge nach Turin und Aosta genutzt oder sind mit dem Auto die Orte der Umgebung von La Morra angefahren. So konnten wir uns einen Eindruck von den Städten Saluzzo, Cherasco, Bra, Alba, Barolo, Monforte D`Alba, Serralunga D`Alba und Grinzane Cavour verschaffen. Die Abende genossen wir immer in einem uns von Marisa empfohlenen Lokal in der näheren oder weiteren Umgebung von La Morra. Im Gegensatz zu Kaethers sind wir mit nur geringen Kenntnissen der Landessprache gut durch alle uns empfohlenen Ristoranti mit ihren Speisekarten gekommen. In Barolo gab es im Ristorante “La Cantinetta” sogar einen deutschsprachigen Kellner, der in den 90er Jahren in Leipzig gearbeitet hatte. In einigen Lokalen wurde sogar recht gut Englisch gesprochen, was uns schon etwas wunderte. In den Fällen, wo es etwas schwieriger wurde, gab es immer andere deutsche Gäste, die des Italienischen mächtiger waren als wir.

So gelangten wir an einem Abend ins “Il Laghetto” am Ortsrand von La Morra. Es ist das Vereinshaus des “Circolo Pesca Sportiva Lamorrese”, also des örtlichen Sportfischer-Vereins. Das Gebäude war nicht ganz so ansprechend, dafür waren sowohl das Essen wie auch die Bedienung und erst recht die Weinkarte ganz hervorragend. Der günstige Preis für die hier gebotene Qualität des Essens und der Weine erklärte sich dann auch bald. Hier aßen nämlich nur die Mitglieder des Fischervereins und so wurde man aufgefordert diesem beizutreten. So hielten wir am Ende des Abends, den wir vor dem Vereinshaus an einem kleinen See sitzend verbrachten, nicht nur die Rechnung, sondern auch die Mitgliedskarte der übergeordneten Vereinigung der oben erwähnten “ASSOCIAZIONE CENTRI SPORTIVI ITALIANI“ in den Händen. Selten in unserem Leben haben wir eine Woche durchgehend so gut gegessen und Wein getrunken wie im Piemonte. Um uns selbst und vielleicht auch andere zu einem Besuch bzw. Wiederbesuch des Barolo anzuregen, ist für die kommenden Ausgaben des “Il Ponte” eine Rubrik mit Rezepten der piemontesischen Küche geplant.

(Text und Foto: Martin und Claudia Kaune)

 

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Weihnachtlicher Jahresausklang mit der DIG Hi

Auch in diesem Jahr bietet die DIG Hi ihren Mitgliedern und Freunden einen Abend mit kulturellen und lukullischen Genüssen in der Vorweihnachtszeit. Geplant ist das Fest für Samstag, 17.12., ab 18 Uhr, Beginn ist voraussichtlich in der Volkshochschule. Den kulturellen Teil gestaltet dieses Jahr Valter Rado, ein Meister des feinsinnigen Humors. Seine neue Show „Solo Solissimo Sulla Laguna“ ist eine kabarettistische Reise durch Venedig. Er erzählt außergewöhnliche Geschichten um Gondeln, Karneval, Touristen, Casanova und das alljährliche Hochwasser. Der Künstler ist in Venedig geboren und verbringt die Hälfte des Jahres dort. Er führt uns die Stadt in der Lagune mit hinterlistigem Witz und weitab der üblichen Klischees vor.

Ab 20 Uhr gibt es dann wieder ein mehrgängiges italienisches Menü im Ristorante La Gondola im Ostertor.

Der genaue Programmablauf und die Preise stehen noch nicht fest. Die Organisation liegt wieder in den bewährten Händen von Enzo Iacovozzi, bei dem man nähere Informationen bekommen und sich auch schon vormerken lassen kann.

(Heidemarie Zentgraf)

 

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Kohlwanderung im Gänsemarsch
Zum Jubiläum einmal etwas Besonderes und Anderes!

am Samstag, 12. November 2011, ab 14:30 Uhr

Treffpunkt: Haltestelle Ehrlicherstraße der Buslinie 1

Zielpunkt: Gasthaus Weiterer, Marktstr. 13 in 31191 Algermissen um 18.30 Uhr (für alle, die nicht wandern können)

Kleidung: wetterfest, da bei jeder Witterung gewandert wird

Strecke: 10-12 km mit Überraschungen

Kosten: 25,00 Euro/Person für dreigängiges Gänsemenü mit verschiedenen Kohlsorten

Anmeldung: bis 1. November 2011 (Teilnehmerzahl begrenzt) durch Überweisung des Betrages auf das Konto Nr. 26840, BLZ 25950130, Sparkasse Hildesheim

Rückfahrt: Und für alle Wanderer gibt es jede Stunde eine Rückfahrmöglichkeit mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof Hildesheim.

Auf viele Teilnehmer freut sich das diesjährige Organisationsteam Martin Kaune und Jürgen Blasig!!!
(zen)

 

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Sprachecke Italienisch

Achtung! Falsche Freunde!  
deutsch
 
italienisch
nobel   =  generoso
adlig  =  nobile
     
Karte  =  cartolina, biglietto, carta
Papier    =  carta
     
     
     
Genere maschile o femminile? Significato diverso!
il banco: die Sitzbank   la banca: die Bank (Geldinstitut)
il cappello: der Hut   lla cappella: die Kapelle
il mazzo: der Bund / Strauß   la mazza: die Keule, Knüppel
il mostro: das Monster, Ungeheuer   la mostra: die Ausstellung
il visto: das Visum   la vista: die Sicht
     
     
     

Proverbio con due sensi

Vedi Napoli e poi Mori! Mori è un piccolo paese vicino a Napoli. Il proverbio ha due sensi, perchè "mori" o "muori" in tedesco vuol dire "stirb!" I Napolitani hanno fatto un gioco di parole con il doppio senso del vocabolo.

Manfred Blank

 

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Weitere Informationen

 
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    Leonardo Civale
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  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf