Unser Archiv

 
Unsere Vereinszeitschrift

Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

In diesem Archiv können Sie in ausgewählten Artikeln unserer Mitgliederzeitschrift stöbern. Einige sind im pdf-Dateiformat abgespeichert. Um sie lesen zu können, benötigen Sie z.B. einen "Acrobat Reader ©". Falls er auf Ihrem Rechner noch nicht installiert sein sollte, können Sie ihn über diesen Link herunterladen: http://www.adobe.com/de/

 
Leitung der Redaktionen

  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

Λ oben

Il Ponte 16. Jg. Nr. 2: Mai 2011

 

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Logo Jubiläumsausgabe

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20 Jahre Brücken bauen zwischen Deutschland und Italien

Seit 20 Jahren gibt es in Hildesheim die DIG - und seit Januar 1995 unsere Mitgliederzeitung. Sie wurde vom damaligen Vorstandsmitglied Leonardo Civale gegründet und heißt seit der zweiten Ausgabe “Il Ponte”. Das klingt auch wie ein Programm für unsere Gesellschaft insgesamt. Wir wollen eine Brücke bauen zwischen Ländern und Städten, Menschen und Vereinen, Sitten und Kulturen. Aus diesem Grunde ziert diese Collage die Titelseite unserer Festausgabe. Sie zeigt Brücken in Italien. Vielleicht kennen Sie sie ja, die Lösung finden Sie auf S. 5.

Hier nun ein kleiner Rückblick auf die Brücken, die wir gebaut und mitgebaut haben in den letzten 20 Jahren.Collage Brücken

Brücken durch unsere Reisen in die Marken, nach Kalabrien, Sizilien, Ligurien, Apulien, Umbrien.

Brücken durch Weinabende mit Geschichte, Musik und Literatur auf einer Reise durch Italien vom Veneto und Alto Adige bis Sicilia.

Brücken zu anderen DIGs durch die Teilnahme an den Deutsch-Italienischen Kulturbörsen, gemeinsame Reisen mit der DIKG Braunschweig, der Einladung der „Scavalcamontagna“ aus Hamburg mit ihrer Commedia dell’Arte ins Hildesheimer Audi-Max.

Brücken zur italienischen Oper durch regelmäßige Besuche in Braunschweig, Hannover, Schwerin, Dresden und den italienischen Opernabend in Hildesheim gemeinsam mit der Mozart-Gesellschaft im Jahr 2009.

Brücken des Herzens nach Italien durch die Benefiz-Aktionen im Jahr 2009/2010 für die Opfer der Erdbeben in den Abruzzen.

Brücken durch die Städtepartnerschaft mit Pavia, die Schulpartnerschaften zwischen der Friedrich-List-Schule und dem Istituto Bordoni in Pavia sowie der Walter-Gropius-Schule mit der Kochschule in Castelvetrano auf Sizilien.

Brücken zwischen Chören und Vereinen in Hildesheim und Pavia durch Konzerte der Kantoreien St. Michaelis, St. Lamberti, des Domchors und des Internationalen Chors sowie Besuchen von Sportlern und Köchen in Pavia.

Brücken zwischen den Mitgliedern durch Weihnachtsfeiern, Braunkohlwanderungen, Tagesausflüge, Sommerfeste.

Brücken zu anderen Einrichtungen in Hildesheim durch Kooperation mit der VHS und Decius, Besuche in den Hildesheimer Museen.

Brücken zwischen den Partnerstädten Hildesheim, Pavia und Angoulême durch das dreisprachige Reisetagebuch der Schüler aus allen drei Städten, den Besuch der Hildesheimer in Angoulême und Pavia.

Es gibt noch viel zu bauen - Andiamo avanti!

(Text: Heidemarie Zentgraf;
Collage: Cornelia Graen)
 

 

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Grußwort des 1. Vorsitzenden der DIG Hildesheim

in diesem Jahr wird unsere Deutsch-Italienische Gesellschaft in Hildesheim 20 Jahre alt, das ist auch ein Grund zum Feiern. Deshalb laden wir Sie zu unserer Jubiläumsfeier am Samstag, 4. Juni, ins Michaeliskloster ein, wo unsere Vorstandsmitglieder Frau Arndt, Herr Blasig und Herr Iacovozzi sowie Frau Tasiaux ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet haben, das Ihnen schon zugesandt wurde.

Vorsitzender der DIG Hi Dr. Dr. VogelAus einem Italienischkurs der Volkshochschule heraus entstand die Idee, auch in Hildesheim eine Vereinigung zur Pflege der italienischen Kultur, Geschichte und Lebensart zu gründen, wie sie damals schon in 60 deutschen Städten existierte.

Aus einem Provisorium mit ständig wechselnden Veranstaltungsorten und aktiven Vorstandsmitgliedern ist in den vergangenen Jahren eine angesehene Institution geworden, die das kulturelle Leben in unserer Stadt bereichern konnte. Die Zahl unserer Mitglieder hat in den vergangenen Jahren erfreulich zugenommen und beträgt zurzeit über 350, womit wir unter vergleichbaren Städten in der Spitzengruppe liegen.

Neben den Vorträgen sind Städte- und Schulpartnerschaften mit Pavia und weiteren italienischen Orten, Ausstellungs- und Opernbesuche, Reisen nach Italien oder auch in unsere Umgebung, Feiern mit italienischem Flair bis hin zur Braunkohlwanderung und andere gesellige Aktivitäten Schwerpunkte unseres Programms.

Unsere Mitgliederzeitschrift und die Internetpräsentation sind von ihren Redakteuren auf hohem Niveau gestaltet stets aktuell und informieren über diese Aktivitäten.

Neben einem tatkräftigen Vorstand und engagierten Mitgliedern ist diese erfreuliche Entwicklung auch unseren Kooperationspartnern Volkshochschule, Stadt und Landkreis, dem Bundes- und Regionalverband der deutsch-italienischen Gesellschaften und unseren befreundeten Schwestergesellschaften zu verdanken, deren Vertreter wir zur Feier eingeladen haben.

Besonders möchte ich aber Ihnen, liebe Mitglieder, danken, die Sie durch Ihre Teilnahme und Beiträge unsere Gesellschaft mit Leben erfüllen und damit diese Entwicklung erst möglich gemacht haben.

Ich würde mich freuen, Sie auf unserer Jubiläumsfeier begrüßen zu dürfen.

Cordiali saluti
Ihr
Christian Vogel

 

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Farbe in jede(r) Beziehung

Sie haben es ja schon bemerkt: Die Deutsch-Italienische Gesellschaft mit ihrer „Ponte“ kommt Ihnen heute sehr farbenfroh ins Haus. Wir haben sogar eine der wichtigsten Farben mit den Italienern gemeinsam: Rot als Gipfelfarbe der Zuneigung!

Und weil ein Schüleraustausch auch immer sehr farbig abläuft, passt eine kurze Betrachtung darüber bestimmt in unsere Jubiläumsausgabe. Schon bevor die Städtepartnerschaft Hildesheim-Pavia im Expo-Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde, existierte der Schüleraustausch zwischen der Friedrich-List-Schule und der Bordoni-Schule in Pavia. Fast 200 Mitfahrer/innen konnten so bereits unser italienisches Pendant kennen lernen.Flaggen

Sehr bunt sind für uns immer wieder: Hektik auf Bahn- oder Flughäfen, Konzentration bei den Sprachkursen in der Schule, unterschiedliche Aufmerksamkeit bei Stadtführungen, nervige Fragen zum gerade Gesagten, Heimweh, Verblüffung über andere Gewohnheiten im Land des Gastgebers, tolle Abschlussabende in Gaststätten und Trattorien, tränenreiche Abschiedsszenen…

Und jetzt feiert unsere Partnerschule genau wie Italien den 150. Geburtstag. Aber 150 Jahre sind eigentlich gar nicht viel, wenn man bedenkt, dass die DIG Hi auch schon längst erwachsen ist. Wir werden also in diesem Herbst zusätzlich einen Lehreraustausch machen, wie es im Schulpartnerschafts-Vertrag vorgesehen ist. Mal sehen, ob sich diese Gruppe dann auch so wissbegierig und bunt zeigt wie die Schüler. Lehrer sollen ja – zumindest auf Reisen – ganz schön anstrengend sein…

(Gunde Arndt und Hans-Jürgen Blasig)

 

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Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Hildesheim

Ganz herzlich gratuliere ich der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Hildesheim e.V. zu ihrem 20-jährigen Bestehen. Seit bereits zwei Jahrzehnten setzt sich dieser Hildesheimer Verein schon für die deutsch-italienische Freundschaft ein.

Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim Kurt MachensNach einem Italienisch-Sprachkurs an der Volkshochschule entstand einst die Idee, einen Verein zu gründen, um Geschichte, Sprache, Kultur und Lebensart Italiens in Hildesheim erlebbar zu machen. Heute zählen etwa 350 Mitglieder zur Deutsch-Italienischen Gesellschaft. Es freut mich sehr, dass sich unter den Mitgliedern auch in Hildesheim lebende Italiener befinden, die das Vereinsleben aktiv unterstützen.

Die Deutsch-Italienische Gesellschaft hat es in den vergangenen Jahren geschafft, Hildesheim für Italien zu begeistern. Dies ist vor allem durch zahlreiche Vorträge zu italienischen Themen, Ausstellungen, italienischen Kochabenden sowie direkten Kontakten und Begegnungen zwischen Deutschen und Italienern gelungen.

Seit dem Jahr 2000 unterhält die Stadt Hildesheim auch eine offizielle Partnerschaft mit der italienischen Stadt Pavia. Der Erfolg dieser Partnerschaft ist auch auf die Liebe der Hildesheimer zum Land Italien zurückzuführen, die wesentlich durch die aktive Arbeit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Hildesheim begründet ist.

Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Mitgliedern der Deutsch-Italienischen Gesellschaft dafür, dass sie seit zwei Jahrzehnten den Zusammenhalt der Kulturen gefördert und damit dazu beigetragen haben, den Austausch und die Verständigung unserer beiden Länder zu intensivieren. Für die Zukunft hoffe ich, dass die Deutsch-Italienische Gesellschaft auch weiterhin aktiv und präsent im Hildesheimer Vereinsleben wirkt, und wünsche allen Mitgliedern des Vereins dafür ein gutes Gelingen!

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Machens

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Torta Bella Italia

Biskuitteig: 2 Eier; 100 g Zucker; 1 Päckchen Vanillin-Zucker; 100 ml Speiseöl; 50 ml Limoncello; 125 g Weizenmehl; 2 gestrichene Teelöffel Backpulver; 1 Beutel Götterspeise Waldmeister

Belag: 500 g Erdbeeren; 2 Päckchen Dr. Oetker Quarkfein Zitrone; 250 g Mascarpone; 500 g Speisequark (Magerstufe); 50 ml Limoncello

Guss: 1 Päckchen Tortenguss Erdbeergeschmack; 3 gestrichene Esslöffel Zucker, 250 ml Wasser

Boden der Springform (? 26 cm) fetten und mit Backpapier belegen

Zubereitung

Biskuitteig: Eier in einer Rührschüssel mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe 1 Minute schaumig schlagen, Zucker und Vanillin-Zucker unter Rühren in 1 Minute einstreuen und die Masse noch 2 Minuten schlagen, Öl und Limoncello kurz unterrühren, Mehl mit Backpulver und Götterspeisepulver mischen und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Den Teig in der Springform glatt streichen. Form auf dem Rost im unteren Drittel in den Backofen schieben, ca. 25 Minuten backen (Ober-/Unterhitze ca. 170 °C, Heißluft ca. 150 ° C.)

Springformrand lösen und entfernen, Boden auf einen mit Backpapier belegten Kuchenrost stürzen, Springformboden entfernen und Gebäck erkalten lassen.

Backpapier vorsichtig abziehen, Boden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring oder den gesäuberten Springformrand darum stellen.

Belag: Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Quarkfein, Mascarpone, Quark und Limoncello in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät gut verrühren. Die Creme auf dem Boden glatt streichen und die Erdbeeren darauf verteilen.

Guss: Tortenguss nach Packungsanleitung mit Zucker und Wasser zubereiten, vorsichtig über die Erdbeeren geben und den Guss fest werden lassen.

Tortenring vorsichtig lösen und entfernen. Die Torte nach Wunsch mit frischem Waldmeister dekorieren.

Für eine alkoholfreie Variante können Sie den Limoncello durch Zitronenlimonade ersetzen. (zen)

Wenn Sie die Torte anschneiden, sehen Sie die Farben der italienischen Flagge – allora buon appetito

 

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Grußwort des Präsidenten der Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-gesellschaften (VDIG) e.V. zum 20-jährigen Bestehen der DIG Hildesheim

Italien zu besuchen und die Kultur dieses Landes hautnah zu erleben ist auch heute noch für viele Menschen ein Traum, welchen sie immer wieder verwirklichen möchten!

Präsident des VDIG C. A. BoeskenDie deutsch-italienische Gesellschaft Hildesheim hat in 20 erfolgreichen Bestehensjahren immer wieder einen Beitrag geleistet, nicht nur Italien selbst zu „erfahren“, sondern auch die italienische Kunst und Kultur in Deutschland nachhaltig und lebendig zu vermitteln. Ein Blick auf die Veranstaltungsprogramme im Laufe der Jahre zeigt eine erstaunliche Vielfältigkeit und entspricht ganz dem weiten Kulturverständnis, welches auch von dem Dachverband geteilt wird.

Und wer sich näher mit der DIG Hildesheim beschäftigt, wird unschwer feststellen, dass es sich hierbei um eine beständig aktive und engagierte Gesellschaft handelt, die auf ihren zahlreichen Fahrten und in den verschiedenartigen regionalen Veranstaltungen schon lange die europäische Idee im Kleinen umgesetzt hat.

Doch all diese Aktivitäten im regionalen wie im überregionalen Bereich wären nicht denkbar ohne den engagierten Einsatz ehrenamtlich Tätiger. Ich danke daher ganz besonders den Funktionsträgern, deren unermüdliche ehrenamtliche Arbeit das so erfolgreiche Wirken und Erscheinungsbild des Vereins in den letzten 20 Jahren gewährleistet hat, allen voran dem „beständigen“ Präsidenten, Herrn Dr. Dr. Vogel.

Mit den besten Wünschen für ein wirklich verdientes Jubiläumsfest und eine unvergessliche „serata di gala italiana“,

Ihr

Cai Adrian Boesken

 

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Wilhelm Pelizaeus
Kaufmann, Sammler, Museumsgründer

Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Hildesheimer Ägypten-Sammlung gibt es zurzeit eine Sonderausstellung im Stadtmuseum des Knochenhaueramtshauses, die sich einem der Gründer dieses Hauses widmet. Wilhelm Pelizaeus lebte von 1851 bis 1930, seine Sammelleidenschaft und sein Interesse an altägyptischer Kunst und Kultur machte unsere Stadt zu einem Zentrum der Altägypten-Forschung. Noch heute gehört die Hildesheimer Ägypten-Sammlung zu den bekanntesten der Welt – neben Kairo und Turin. Die Ausstellung im Stadtmuseum präsentiert den erfolgreichen Kaufmann, der in Alexandria und Kairo lebte und arbeitete. Anhand von Fotos und Installationen bekommt der Besucher einen Eindruck vom Leben in Ägypten um 1900. Auch Gegenstände aus der Sammlung Pelizaeus sind zu sehen sowie Fotos von den Ausgrabungen. Und ein ägyptischer Basar bringt orientalisches Flair nach Hildesheim.

(H. Zentgraf)

 

 

 

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Die Chronologie der Bilder
Städelwerke vom 14. bis 21. Jahrhundert

Das Städel Museum in Frankfurt besitzt Meisterwerke europäischer Kunst vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart. Da die Galerieräume aufgrund von Sanierungsarbeiten derzeit geschlossen sind, bietet sich die Gelegenheit, die vertrauten Kunstschätze in einem völlig neuen Kontext zu zeigen. Im Ausstellungshaus wird noch bis 26.6.2011 eine temporäre Sonderausstellung gezeigt. Die Bilder werden nicht nach Kunstregionen gehängt, sondern in streng chronologischer und länderübergreifender Reihenfolge. So entsteht ein dichter, historischer Parcours durch sieben Jahrhunderte europäischer Kunstgeschichte, der einen überraschenden Blick auf bekannte und noch zu entdeckende Meisterwerke aus der Sammlung des Städels erlaubt. Die Bilder werden von einem Textband begleitet, auf dem subjektiv ausgewählte Geschehnisse aus Politik, Kultur oder Wissenschaft eine historische Einordnung der Werke ermöglichen.

Gezeigt werden über 300 Gemälde in 12 Räumen, der Bogen erstreckt sich von Jan van Eyck und Andrea Mantegna über Rembrandt, Nicolas Poussin und Giovanni Battista Tiepolo bis hin zu Max Beckmann, Pablo Picasso, Alberto Giacometti und Gerhard Richter. Dazu gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm, und in der Reihe „Der Gastkommentar“ eröffnen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Naturwissenschaften ihre individuelle Sicht auf die vertrauten Werke des Museums.

Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10 bis 21 Uhr, Pfingstmontag und 23.6. (Fronleichnam) von 10 bis 18 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.staedelmuseum.de

(H. Zentgraf)

 

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Auflösung - Das sind die Brücken auf Seite 1:

Collage Brücken 1.Reihe links: Brücke über den Arno in Pisa
1. Reihe rechts: Ponte Rialto in Venedig

2. Reihe links: Ponte dei Sospiri in Venedig
2. Reihe rechts: Ponte Carraia über den Arno in Florenz

3. Reihe links: Ponte Sant’Angelo in Rom
3. Reihe rechts: Ponte Rialto in Venedig

4. Reihe links: Ponte Coperto über den Ticino in Pavia
4. Reihe rechts: Ponte Vecchio in Florenz

 

 

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Gesichter der Renaissance

Vom 25.8. -20.11.11 findet im Bode-Museum in Berlin unter der Schirmherrschaft der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Italien eine außergewöhnliche Ausstellung zur Porträtkunst der italienischen Renaissance statt. Dokumentiert wird die Entwicklung der Porträtmalerei im 15. Jahrhundert, dazu entsenden die großen Museen der Welt wie das New Yorker Metropolitan Museum Meisterwerke von Lippi, Botticelli, Ghirlandaio und Leonardo da Vinci nach Berlin. Der Bau, der 2006 neu eröffnet und einst von Wilhelm Bode als Renaissance-Museum konzipiert wurde, bietet dazu den idealen Rahmen.

Schöne Frauen und reiche Kaufleute entführen die Besucher nach Florenz und Venedig. Intriganten, Höflinge und Heerführer erzählen ihre Geschichten.

In der Renaissance entwickelte sich die Porträt-Kunst in Italien in Auseinandersetzung mit antiken Vorbildern. Sie wird charakterisiert durch einen beginnenden Naturalismus und versucht die psychologische Charakterisierung der abgebildeten Personen. Durch die genaue physische Abbildung werden Familienzusammenhänge sichtbar. Das Porträt spiegelt auch gesellschaftliche Normen und Hierarchien durch die Darstellung von Kleidung, Haltung oder Statussymbolen. Zahlreiche Porträts sind auch poetische und allegorische Idealbilder, was besonders deutlich wird bei der Darstellung weiblicher „Bellezza“.

Die Ausstellung zeigt die ganze thematische Vielfalt, neben den Gemälden auch Skulpturen, Zeichnungen und Medaillen. Dabei werden regionale und funktionale Schwerpunkte gesetzt. Für Florenz stehen Porträts von Donatello bis zu Verocchio und Botticelli. Die höfische Kunst wird vertreten durch Werke von Pisanello bis Mantegna, und für Venedig und Norditalien stehen Porträts von Antonello da Messina bis zu den Bellinis.

Nähere Informationen auch im Internet unter www.smb.museum.de

(H. Zentgraf)

Die DIG Hi hat für ihre Mitglieder ein beschränktes Kartenkontingent für einen Besuch der Ausstellung für Sonntag, 30.10.11, bei Sausewind vorgebucht. Die Kosten für Busfahrt, Eintritt und Führung betragen 49 Euro. Programm: 6.50 Uhr Abfahrt vom P & R Frankenstraße, von 13.15 bis 14.15 Uhr Führung durch die Ausstellung, Abfahrt nach Hildesheim um 17 Uhr. Es wird um verbindliche Anmeldung bis 22.9.11 bei Frau Zentgraf (Tel., E-Mail s. Impressum) gebeten.

 

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Sprachecke Italienisch

 

Achtung! Falsche Freunde!  
deutsch
 
italienisch
dezent   =  discreto, fine
anständig, passend  =  decente
     
Terror  =  terrorismo
Angst, Schrecken    =  terrore
     
     
     
Genere maschile o femminile? Significato diverso!
il razzo: die Rakete   la razza: die Rasse
il collo: der Hals   la colla: der Leim, Klebstoff
il porto: der Hafen   lla porta: die Tür
il costo: die Kosten   lla costa: die Küste; die Rippe
   
     
     
     

Manfred Blank

Il Risorgimento

Quelle: G. Martina, A. Pagliarulo, IN ITALIA, Berlin 1996, p. 16

Risorgimento heißt die Bewegung, die zur Befreiung Italiens von langer Fremdherrschaft und zur Vereinigung des Landes geführt hat. Das Risorgimento begann 1820 in Turin, Mailand, Neapel und Palermo mit Aufständen von Patrioten, die sich gegen die Fremdherrschaft wandten, aber noch nicht gemeinsam agierten. Dann folgten die 3 Unabhängigkeitskriege des Piemont gegen Österreich. Die wichtigsten Vertreter der Bewegung waren Camillo Cavour, Giuseppe Mazzini und Giuseppe Garibaldi. Camillo Cavour war Präsident des sardischen Ministerrates und konnte deshalb viele wichtige europäische Staaten für die Unabhängigkeitsbewegung in Italien sensibilisieren. Durch den Zusammenschluss Cavours mit der Armee Garibaldis in Süditalien wurde die italienische Vereinigung unter Führung des Königs von Savoyen erreicht. Am 17. März 1861 traf sich das erste nationale Parlament in Turin und proklamierte das Vereinigte Königreich von Italien unter König Vittorio Emanuele II. von Savoyen. Rom kam erst 1870 zum italienischen Reich.
(Deutsche Zusammenfassung: Heidemarie Zentgraf)

Anmerkung des Webmaster:
aus Lizenzrechtlichen Gründen dürfen wir dieses Zitat im Internet nicht im Original, sondern nur in der deutschen Zusammenassung veröffentlichen.

 

 

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  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
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    Fabrizio Capilupo
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  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf