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Unsere Vereinszeitschrift

Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

In diesem Archiv können Sie in ausgewählten Artikeln unserer Mitgliederzeitschrift stöbern. Einige sind im pdf-Dateiformat abgespeichert. Um sie lesen zu können, benötigen Sie z.B. einen "Acrobat Reader ©". Falls er auf Ihrem Rechner noch nicht installiert sein sollte, können Sie ihn über diesen Link herunterladen: http://www.adobe.com/de/

 
Leitung der Redaktionen

  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

Λ oben

Enzo Iacovozzi zum "Cavaliere" ernannt

Am 2.6., dem italienischen Nationalfeiertag, wurden dem stellvertretenden Vorsitzenden unserer Gesellschaft, Herrn Enzo Iacovozzi, im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus die Ordenszeichen seines neuen Ehrentitels vom italienischen Generalkonsul Dr. Flavio Rodilosso überreicht. In Anbetracht seiner besonderen Verdienste um die deutsch-italienische Freundschaft wurde ihm dieser Ehrentitel auf Vorschlag des Präsidenten des Ministerrats am 13.1.17 verliehen. Während der Feierstunde betonten die Redner wie Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Schatzmeister Hans-Jürgen Blasig und Manfred Blank von der DIGHi, Bernd Galland vom Ornithologischen Verein Hildesheim und Hartmut Häger von der Zeitung „Auf der Höhe“ die Verdienste, die sich der Geehrte erworben hat. Durch seine Mitarbeit in verschiedensten Vereinen und Organisationen habe er Italien nach Hildesheim gebracht und könne als Beispiel für gelungene Integration gelten. Doch auch in Italien, das er auf seinen Reisen mit dem Ornithologischen Verein neu kennengelernt hat, habe er vor allem durch seine Hilfsaktionen für Erdbebenopfer Spuren hinterlassen. Durch seine Aktivitäten reiße er immer wieder Mauern ein und fände Zugang zu den verschiedensten Menschen sowohl in Deutschland als auch in Italien. So verbinde er italienische Lebensart mit deutscher Ausbildung. Durch sein energiegeladenes Engagement habe er die DIGHi nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell mitgeprägt. Manfred Blank bezeichnete ihn als unseren „Pontifex minimus“ und „Supercavaliere“.

Cavaliere Enzo Iacovozzi

Vor 50 Jahren ist Enzo Iacovozzi aus Chieti in den Abruzzen nach Hildesheim gekommen. Doch er wollte nicht nur einfach arbeiten, sondern einen richtigen Beruf erlernen. Seine Lehrstelle fand Enzo bei Bormann und Dageförde, weil diese Firma einen Lehrling mit Führerschein suchte, der zu den Kunden fahren konnte. Dort hat er seine Lehre als Rundfunk- und Fernsehtechniker absolviert und war dann 5 Jahre lang dort noch Geselle. Da Fortbildungen damals vom Arbeitsamt gefördert wurden, bildete sich Enzo an der Werner-von-Siemens-Schule zum „staatlich geprüften Elektrotechniker“ fort. Als man ihm vorschlug, bei Bosch-Blaupunkt in die Forschung zu gehen, schlug er dieses Angebot aus, denn er wollte lieber mit Menschen arbeiten. So ging er zurück in seine Ausbildungsfirma. Er besuchte die Meisterschule und machte die Meisterprüfung. 1973 heiratete Enzo seine Frau Renate, die als Sekretärin arbeitete, und 1978 eröffnete er sein Geschäft auf der Marienburger Höhe, das er 25 Jahre lang führte.

Auf der Marienburger Höhe lernte er auch Hartmut Häger kennen, der ihn mit seinem sozialen Engagement stark beeinflusst hat. Durch ihre Zusammenarbeit entstanden die Flohmärkte auf der Höhe sowie die Stadtteilzeitung, für die Enzo die Anzeigen besorgte. Als dann 1991 die DIGHi gegründet worden war, fragte Heinz Lamprecht ihn, ob er nicht mitarbeiten wollte. Damit begannen seine Netzwerkaktivitäten. Er holte italienische Musiker nach Hildesheim, organisierte Hilfsaktionen nach den Erdbeben in Assisi (1998), L'Aquila (2008) und in den Abruzzen (2016). Außerdem regte er zusammen mit der Walter-Gropius-Schule Benefiz-Aktionen zugunsten der Anti-Mafia-Bewegung auf Sizilien an.

Auch beim Aufbau der Städtepartnerschaft mit Pavia war Enzo aktiv und organisierte immer wieder Besuche aus Italien in Hildesheim.

Für den Ornithologischen Verein plant er seit 2007 Reisen in die Abruzzen und hat so seine Heimat neu kennengelernt und Hildesheimer Bürger nach Italien gebracht. In diesem Jahr fand die 10. Reise der Ornithologen in die Abruzzen statt.

Enzo Iacovozzi sagt, dass er immer die Türen in die Heimat offen gelassen hat. Doch er lebt gern hier und fühlt sich in Hildesheim wohl, die Stadt ist ihm zur Heimat geworden. Seine Frau Renate unterstützt ihn in seinen Aktivitäten, sie hat Italienisch und die italienische Küche gelernt und das auch in vielen Kochkursen an Interessierte weitergegeben. Und auch die Tochter Nina und die Schwiegermutter haben ihm oft den Rücken freigehalten.

Caro cavaliere Enzo, ancora una volta tanti auguri a te!

(Text: Heidemarie Zentgraf)

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