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Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

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  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
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    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
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Λ oben

Bella Mia - Ein Roman von Donatella Di Pietrantonio

Im Oktober 2016 bebte auch in den Marken die Erde. Das Beben hatte die Stärke von 5,5, die Bewohner verließen ihre Häuser und liefen auf die Straße, der 2. Erdstoß zwei Stunden später hatte die Stärke 6,5, aber wie durch ein Wunder sind nur wenige Menschen zu Schaden gekommen, da sie ihre Unterkünfte bereits nach dem 1. Erdstoß verlassen hatten. Doch die Schäden an den Häusern waren immens, ca. 2.000 – 3.000 Bewohner verloren in der betroffenen Region ihre Bleibe.

Nach dem Erdbeben in den Marken sah ich in der Sendung „Kulturzeit“ auf 3SAT einen Bericht über die Schriftstellerin Donatella Di Pietrantonio. Sie besuchte den Ort Visso in der Provinz Macerata.

Donatella Di Pietrantonio schrieb den Roman „Bella Mia“, der 2014 in Italienisch erschien. Im Roman schildert sie, wie die Bewohner nach dem Erdbeben 2009 in L’Aquila in den Abruzzen mit ihren Verlusten, ihrer Trauer, ihrer Zerrissenheit fertig werden mussten. Die Hauptfiguren in dem Roman sind Caterina, ihr Neffe Marco und die Mutter Caterinas. Die Zwillingsschwester von Caterina, sie ist die Mutter von Marco, kam bei dem Erdbeben ums Leben, als sie beim Verlassen der Wohnung noch einmal kurz umkehrte, um etwas aus der Wohnung zu holen.

Wie soll das Leben nun weitergehen, in einer Notunterkunft, drei Generationen, darunter ein heranwachsender Jugendlicher, der gerade seine Mutter verloren hat. Wie kann die Zukunft gestaltet werden? Die drei versuchen, sich zurechtzufinden, kommen aber immer wieder an ihre Grenzen, finden nach und nach aber Wege, ihr Leben neu zu gestalten und sich gegenseitig Halt zu geben. Sie nehmen ihr Leben selbst in die Hand und trotzen so der schleppenden Hilfe durch die Behörden. Der Roman ist keine Anklage, sondern zeigt, wie Leben auch nach großen Verlusten und Trauer gelingen kann.

Die Sprache Donatella Di Pietrantonios ist eindring-lich und feinsinnig, manchmal voller Poesie, trotz aller Zerstörung. Sie möchte den Lesern zeigen, dass ein neues Leben gelingen kann, aber es braucht Zeit, vielleicht mehrere Jahre.

Donatella Di Pietrantonio wurde 1963 geboren, sie lebt heute in Pescara. Ihr erster Roman „Meine Mutter ist ein Fluss“, im Original „Mia madre è un fiume“, erschien 2011 und wurde mehrfach ausge-zeichnet.“ „Bella Mia“ war unter anderem Finalist des „Premio Strega“. Der „Premio Strega“ ist ein Literaturpreis, der alljährlich für ein in Italien erschienenes Buch (Zeitraum 1. Mai – 30. April) verliehen wird.

Der Roman „Bella Mia“ ist 2016 auf Deutsch im Verlag Antje Kunstmann erschienen und kostet 18,95€ / 226 Seiten.

Durch den Beitrag in der „Kulturzeit“ bin ich auf den Roman aufmerksam geworden, ich habe „Bella Mia“ gelesen und der Roman hat mir gut gefallen. (Cornelia Graen)

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