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Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

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  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
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    Fabrizio Capilupo
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  • seit Juni 2002:
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Λ oben

Amatrice - ein Jahr nach dem Erdbeben

Vor genau einem Jahr, am 24.8.2016, gab es heftige Erdbeben in Mittelitalien. In Amatrice fanden 235 Einwohner den Tod.

Wie sieht es heute in Amatrice aus, ein Jahr nach dem schweren Erdbeben? Viele Menschen leben weiterhin in Notunterkünften, Wohnwagen und Containern. Aktuelle Bilder erwecken den Eindruck, es hat sich wenig getan, die Trümmer sind noch da und warten auf den Abtransport. Es fehlen Plätze, wohin der Schutt abtransportiert werden kann. Und die Trümmer müssen vorher sortiert werden, zuerst wird nach Asbest gesucht, der separat entsorgt werden muss. Persönliche Habe von Opfern und Angehörigen wird geborgen und Trümmer von kunsthistorischem Wert, diese werden vom Kulturministerium begutachtet. Der Faktor Zeit spielt bei alledem eine wesentliche Rolle und verzögert den Wiederaufbau. Auch die komplizierte Bürokratie hat ihren Anteil daran. Nachdem es bei zurückliegenden Naturkatastrophen immer wieder Firmen und Politikern durch Korruption gelungen ist, sich am Aufbau zu bereichern, will die Politik nun genauer hinschauen. Es braucht neue Regeln, diese zu beschließen benötigt Zeit.

Aber auch die Natur selbst macht den Aufbauarbeiten einen Strich durch die Rechnung, so gab es viele Nachbeben und ein heftiger Winter verzögerte die Arbeiten.

Der Bürgermeister von Amatrice, Sergio Pirozzi, hat seit dem Beben die Zona Rossa, die rote Zone, nicht mehr betreten, der Anblick der Zerstörung schmerzt ihn sehr. So begleitet er auch prominente Besucher, wie z.B. den Papst, nicht in dieses Gebiet.

Auch das Krankenhaus in Amatrice wurde zerstört. Mit Hilfe der Bundesrepublik Deutschland soll es an gleicher Stelle wieder aufgebaut werden. Die Gesamtkosten sollen 13 Mio. betragen, Deutschland beteiligt sich mit 6 Mio. Euro am Wiederaufbau eines erdbebensicheren Krankenhauses. Es ist ein Lichtblick, ein Stück Normalität, das entsteht, und ein Zeichen der Freundschaft zwischen Italien und Deutschland.

Sergio Pirozzi wird im September Berlin besuchen, auf Einladung von Angela Merkel, er wird im Bundeskanzleramt über die Aufbauarbeiten und die Gesamtsituation in Amatrice berichten und sich für die Spende zum Aufbau des Krankenhauses bedanken. (Cornelia Graen)

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