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Die Zeitschrift IL PONTE erscheint drei- bis viermal im Jahr. Die Verteilung erfolgt kostenlos an die Mitglieder durch Postversand sowie an die Besucher der Veranstaltungen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

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  • Apr. 1995 - Aug. 1996:
    Leonardo Civale
  • Nov. 1996 - Jan. 1998:
    Dr. Michele Lodeserto
  • Apr. 1998:
    Fabrizio Capilupo
  • Sept. 1998 - Juli 2000:
    Enzo Iacovozzi
  • seit Juni 2002:
    Heidemarie Zentgraf

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Il Ponte 14. Jg. Nr. 3: Oktober 2009

 

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Ein Besuch bei Georgia Augusta

Dieses Jahr führte uns der jährliche Tagesausflug der DIG unter kundiger Führung von Herrn Gerster in die Stadt der „Alma Mater Georgia Augusta“, genannt Göttingen.

Foto der ReisegruppeIn einem gepflegten Zug der blau-gelben „Metronom“ - Gesellschaft (kein Werbe-Zug der FDP!!) näherten wir uns voller Neugier dem Ort, den einer seiner berühmtesten Köpfe mit den Worten beschrieb: „Der Ort sieht nicht aus wie eine Stadt, sondern wie ein Krempelmarkt von abgetragenen Häusern“ (so Georg Christoph Lichtenberg im 18. Jahrhundert). Doch welch eine Überraschung erwartete uns am Bahnhofsplatz: Eine weiße Pergola und Palmen (in Kübeln) erweckten die Illusion eines mediterranen Kurortes! Aber nur für kurze Zeit: Denn der Himmel hielt sich exakt an die Wettervorhersage „immer wieder Schauer…“. Unsere Stadtführerin (in unserem reiferen Alter) hatte auch in Göttingen studiert und „war hier hängen geblieben“.

Auf dem Weg zur alten Universitäts- und Staatsbibliothek mit der Pauliner-Kirche begegneten uns an vielen alten Häusern Marmorplatten mit den Namen berühmter Wissenschaftler der Uni Göttingen und bekannt gewordener Bewohner der Häuser. Vor der alten Uni-Bibliothek konnten wir Georg C. Lichtenberg in Bronze begrüßen und erfuhren, dass die Bibliothek von Georg August, Kurfürst von Hannover und gleichzeitig König Georg II. von England, im Jahre 1734 gegründet worden war und damals 12000 Bände besaß; heute sind es über 3,9 Millionen Medieneinheiten. Dadurch gewann die bis dahin bedeutungslose Stadt an wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung. In unserer Zeit würde man die Gründung der Universität als „Konjunktur-Paket“ bezeichnen.

Die Pauliner-Kirche neben der alten UB wurde 1807 zur Bibliothek erweitert und war für uns leider verschlossen. Unser Weg führte uns an alten Fachwerkhäusern mit schönen Schnitzereien wie der Ratsapotheke und der Junkernschänke vorbei zur St. Johannis-Kirche mit der traditionell von Studenten bewohnten Türmerwohnung hoch oben. Leider wurde dieser Brauch vor kurzem abgeschafft.

Nachdem wir Herrn Georg C. Lichtenberg ein weiteres Mal in voller „Größe“ (d.h. klein, bucklig und rachitisch mit einem „edlen Denker-Antlitz“) vor dem Alten Rathaus begrüßt hatten, flüchteten wir vor dem nächsten Regenschauer in den Rathaussaal - im historischen Stil von 1883 restauriert, nicht ganz so fürchterlich wie in der Goslarer Kaiserpfalz. Für die Ratsherren vergangener Jahrhunderte gab es in der Eingangslaube, genannte Dornse, mit gotischem Rippen- und Maßwerk, durchaus Komfort: Fußbodenheizung, einen „Safe“ für die Stadtkasse und Nischen für „geistige Getränke“ hinter harmlosen, bemalten Schranktüren in der Mauer. Heute dient dieser Raum als Standesamt.

Vor dem Alten Rathaus erwartete uns das Wahrzeichen Göttingens: der filigrane Gänseliesl-Brunnen. Seit 1901 wird die junge Dame von frischgebackenen Doktoren nach der Promotion mit einem Kuss beglückt (trotz zeitweisen Kussverbots) und erhält jeden Tag frische Blumen in den linken Arm.

Nach drei Stunden Stadtführung hatten wir immer noch keine Kirche von innen besichtigt. Das ging an die Ehre der Stadtführerin! Also schleppten wir uns wie müde Krieger zur St. Jacobi-Kirche. Diese Mühe hat sich gelohnt: Ein dreiflügeliger gotischer Altar mit einer gemalten Bilderfolge für die Wochentage, einer für die Sonntage und einer geschnitzten, vergoldeten Folge für hohe, kirchliche Feiertage überraschte uns dort.

In den drei Stunden hatten wir auch den klassizistischen Bau der „Aula“ aus dem 19. Jahrhundert von außen und innen bewundert. Im großen Saal mit schönen Deckenmalereien, Stuckverzierungen und den Gemälden gekrönter Häupter (und hässlicher moderner Bestuhlung!) findet heute noch die Immatrikulation zu Beginn des Semesters statt. Aber bekannter ist ein anderer Raum im Haus: Nach fünf mühevollen Treppen erreicht man unter dem Dach den „Karzer“: Drei spartanisch eingerichtete kleine Räume mit vollgekritzelten Wänden, von Studenten, die hier ihre Vergehen absitzen mussten - von 24 Stunden bis zu 1 Woche. Bei ausreichendem Taschengeld konnten sie sich das Essen aus einem Restaurant vom Pedell holen lassen. Korruption verschönerte schon immer das Leben.

Als Vergehen galten: verbotenes Glücksspiel, Beleidigungen, öffentliche Trunkenheit, ständige Faulheit und zu schnelles Reiten in der Stadt. Einer der bekanntesten Insassen war Otto von Bismarck: Wegen verbotener Duelle „brummte“ er insgesamt 18 Tage hier. Der Karzer wurde 1933 geschlossen (wie so vieles!).

Pünktlich zum Mittagessen, das wir zu Füßen der Gänseliesl einnahmen, öffnete der Himmel mal wieder pflichtbewusst seine Schleusen. Die großen Marktschirme vom Restaurant schützten uns vor dem Gröbsten.

Um 16 Uhr war eine Kaffeepause im „ersten Haus am Platze - Café „Cron und Lanz“ - angesagt. Das gepflegte Ambiente tat Leib und Seele gut, vor allem dem Leib! Nach einer längeren Kuchenschlacht wandten wir uns wieder dem „fast mediterranen“ Bahnhof zu, die Füße lahm, den Kopf voll mit Eindrücken einer lebendigen Studentenstadt mit einer schönen Altstadt, über die ein Herr mit kritischem Geist und spitzer Zunge sagte: „Die Stadt ist schön und gefällt einem am besten, wenn man sie mit dem Rücken ansieht“ (Heinrich Heine).

Diese Stadt hat allerdings auch die „Göttinger Sieben“ (sieben 1837 mit Berufsverbot belegte Professoren, auch die Gebrüder Grimm) des Landes verwiesen. Die Gründer des deutschen Liberalismus waren hier unerwünscht.

Trotz des zuverlässig unzuverlässigen Wetters war es für uns ein abwechslungsreicher Tag voller neuer Eindrücke.

(Text: Maria Carnatz, Foto: Heike Scheit)

 

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Schöne Stimmen und volles Haus bei italienischer Operngala

 

Zum ersten Mal lud das TfN in Verbindung mit der Mozart-Gesellschaft und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft zu einer italienischen Operngala ins Stadttheater Hildesheim ein. Wie groß das Interesse war, zeigt die Tatsache, dass der Abend ausverkauft war.

Manfred Blank, Vorsitzender der Mozart-Gesellschaft und Initiator der Veranstaltung, begrüßte die Gäste auf gewohnt launig-lockere Art und lud zu einem Abend des musikalischen Genusses ein. Dann übernahm Werner Seitzer den Taktstock und die Moderation. Zu jeder Oper hatte er interessante Hintergrundinformationen bereit und brachte den Besuchern so auch den relativ unbekannten Ermanno Wolf-Ferrari näher. Der ist ein echter Deutsch-Italiener und seine Ouvertüre zur Oper „Il segreto di Susanna“ war ein wirklich munterer, italienischer Auftakt des Abends. Hier, wie auch bei den anderen Orchesterstücken, zeigte sich die TfN-Philharmonie in ausgesprochener Spiellaune.

Stephanie Elliott, die erste Solistin, präsentierte die Kavatine der Rosina aus Gioacchino Rossinis„Barbiere di Siviglia“ recht ansprechend. Ihre Interpretation der Szene der Amina aus Vincenzo Bellinis „Sonnambula“ war für mich eine echte Überraschung, da ich dieses Stück nicht kannte, es recht anspruchsvoll ist und hervorragend interpretiert wurde.

Der Tenor Iago Ramos stellte sich mit der Romanze des Nemorino aus Gaetano Donizettis „Liebestrank“ vor. Diese Oper ist vor einigen Jahren mit James D. Frost in dieser Rolle im Stadttheater aufgeführt worden – aber auf Deutsch.

Als männlicher Star des Abends erwies sich der Bassbariton Johannes von Duisburg, der sich bei dieser Gala zum ersten Mal in Hildesheim vorstellte. Zuerst sang er die bewegende Szene des Königs Philipp aus Giuseppe Verdis „Don Carlo“, die mich immer wieder berührt. Sein tiefer, schwarzer Bass und seine Gestaltungskraft waren beeindruckend. Noch stärker wirkte auf mich seine Arie des Fiesco aus Verdis „Simone Boccanegra“, da wir diese Oper erst im April in Braun- schweig erlebt hatten. Hinter dem Sänger des Staatstheaters braucht sich von Duisburg keinesfalls zu verstecken, was er auch in seinem Duett mit Iago Ramos aus Verdis „La forza del Destino“ bewies. Nun bin ich genauso wie der Kritiker der HAZ gespannt auf seine Interpretation des Hans Sachs in Wagners „Meistersingern“. Gespannt war ich auch auf den Auftritt der erst im Sommer zweifach ausgezeichneten Antonia Radneva, die ich schon aus mehreren Inszenierungen des Stadttheaters kannte. Besonders berührt hat mich ihre Szene aus Verdis „Otello“, wo sie als Desdemona in ihrem Lied von der Weide und dem anschließenden „Ave Maria“ ihre Unschuld und zugleich diffuse Angst vor dem Tode durchscheinen ließ. In dem Duett Rodolfo – Mimi aus dem 1. Akt der Oper „La Bohème“ von Giacomo Puccini traf sie mit Iago Ramos zusammen, der sich neben ihr stimmlich stark steigerte. Beide zusammen hinterließen einen tiefen Eindruck.

Das begeisterte Publikum wünschte eine Zugabe, am liebsten ein Quartett. Doch dieser Wunsch wurde nicht erfüllt, nur Iago Ramos legte noch ein Stück nach – „Nessun dorma“ gelang ihm nun auch beeindruckend – trotz des großen Vorbilds Pavarotti.

Alles in allem war es ein gelungener Abend mit großartigen Stimmen. Dr. Vogel und Herr Blank bedankten sich im Namen der beiden Gesellschaften bei den Künstlern mit italienischem Wein und Mozartkugeln. Der einzige Wermutstropfen war das dürftige Antipasti-Büffet in der Pause, das bei weitem nicht ausreichte für den Ansturm der Besucher.

Wer keine Karte mehr bekommen hatte oder nun bedauert, diese Veranstaltung versäumt zu haben, kann sich auf zwei Wiederholungen in Hildesheim freuen. Die „Italienische Operngala“ wird wiederholt: Am Samstag, 7.11. und Freitag, 20.11. jeweils um 19.30 Uhr im Stadttheater Hildesheim. Der Vorverkauf läuft. Bei diesen Veranstaltungen erhalten die Mitglieder der DIGH leider keine Ermäßigung mehr.
Buon divertimento!

(Heidemarie Zentgraf)

 

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Metropolitan Opera live im Kino in der Thega

 

Erleben Sie live die größten Opern-Highlights mit den besten Stars. Sie sitzen mitten in einem der berühmtesten Opernhäuser der Welt und 12 mobile Kameras holen Sie direkt auf die Bühne. In den Pausen blicken Sie hinter die Kulissen der Met und erleben die Stars. Und das alles in perfekter Bild- und Tonqualität im Thega-Filmtheater gleich neben dem Stadttheater jeweils samstags um 19 Uhr! Sie können vier italienische Opern erleben: Den Auftakt bildet Giacomo Puccinis Tosca am 10.10. mit James Levine am Pult in der Regie von Luc Bondy.  Dann folgt Turandot am 7.11. mit Andris Nelsons in der Regie von Franco Zeffirelli. Am 6.2.10 gibt es Giuseppe Verdis Simone Boccanegra mit Placido Domingos Debüt  als Bariton in der Titelrolle unter James Levine in der Regie von Giancarlo del Monaco. Den krönenden Abschluss bildet am 1.5.10 Gioachino Rossinis Armida, eine Opernrarität mit der überragenden Renée Fleming.

(Heidemarie Zentgraf)

 

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Der Albani-Psalter: Gottesfurcht und Leidenschaft

Im Dom-Museum wird zur Zeit ein ganz besonderes Buch ausgestellt, das neben dem Evangeliar Heinrichs des Löwen zu den bedeutendsten Handschriften des Mittelalters zählt. Der Albani-Psalter wurde im 12. Jahrhundert von Geoffrey von Gorham, dem Abt des Benediktinerklosters St. Albans bei London, in Auftrag gegeben. Der Abt war von geistlicher Zuneigung zur Einsiedlerin Christina von Markyate erfasst worden, der er dieses Buch schenkte. Es enthält mehr als 200 goldverzierte Initialbuchstaben, die mit den Psalmen und mehr als 40 ganzseitigen Miniaturen, biblischen Szenen und Bildern aus dem Leben verschiedener Heiliger eine vollkommene Einheit bilden.

Im 16. Jahrhundert, als die englische Staatskirche unter Heinrich VIII. gegründet wurde, wurden die katholischen Orden verfolgt und der Albani-Psalter gelangte auf abenteuerlichen Wegen ins Kloster Lamspringe. Heute ist er Eigentum der Innenstadtpfarrei Heilig Kreuz.

Vor einiger Zeit wurde der Psalter auseinander genommen, um ein Faksimile anzufertigen. Deshalb werden jetzt nacheinander alle Blätter in der Ausstellung gezeigt. Dazu werden Seiten teilweise ausgetauscht, sodass die Besucher drei unterschiedliche Ausstellungen sehen können.

Dies ist eine Ausstellung, die es so nicht wieder geben wird, denn anschließend wird das Buch wieder gebunden und wandert zurück in den Tresor.

(Heidemarie Zentgraf)

 

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Ausstellungshinweis:
Aufbruch in die Gotik: Der Magdeburger Dom und die späte Stauferzeit

 

Vor 800 Jahren wurde der Grundstein für den gotischen Magdeburger Dom gelegt. Hier wurde zum ersten Mal im Heiligen Römischen Reich der gotische Baustil für eine Kathedrale gewählt. Aus Anlass dieses Jubiläums findet im Kulturhistorischen Museum Magdeburg noch bis 6.12.09 eine große Mittelalterausstellung statt, in der die Zeit des beginnenden 13. Jahrhunderts umfassend dargestellt wird. Etwa 400 kostbare Original-Exponate aus Europa und den USA verwandeln das Museum in eine Schatzkammer des Mittelalters. Ausgestellt werden wertvolle Goldschmiedearbeiten, kostbare Handschriften und anmutige Skulpturen aus dieser Aufbruchzeit. Dazu gehört auch der „Sachsenspiegel“ des Eike von Repgow, das berühmteste Rechtshandbuch des Mittelalters. Im gotischen Magdeburger Dom verschmelzen auf einmalige Weise die Erinnerung an Kaiser Otto den Großen, der das Erzbistum gegründet und den ottonisch-romanischen Vorgängerbau  ausgeschmückt hatte, mit der neuen gotischen Architektur. Die antiken Säulen, die Otto aus Italien mitgebracht hatte, sind noch heute im Dom zu sehen. Und sein Grab befindet sich im Zentrum des neuen Chores. Die Ausstellung zeigt auch Grabungsfunde vom Vorgängerdom, der 1207 durch einen Brand zerstört worden war.
Einzelheiten zur Ausstellung finden Sie auch im Internet unter www.gotik2009.de .

(Heidemarie Zentgraf)

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Benefizkonzert mit Gabriele Cervone für die Erdbebenopfer in  den Abruzzen

 

Gabriele CervoneIm April gab es in den Abruzzen ein schweres Erdbeben, von dem  nicht nur die Stadt L’Aquila betroffen war. Auch Chieti, der Geburtsort von Enzo Iacovozzi, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Hildesheim. Der ist seitdem eifrig bemüht, durch kulturelle Aktionen Spenden für die Erdbebenopfer in seiner Heimat zu sammeln. Aus diesem Grunde lud die DIG zusammen mit dem ornithologischen Verein Hildesheim im Juni zu einem ersten Benefizkonzert in die Choralei der Marienschule ein. Bei schönem Sommerwetter wurden die Gäste mit Prosecco begrüßt. Im Mittelpunkt stand jedoch der italienische Pianist Gabriele Cervone, der die Besucher mit der spätbarocken Sonate in C-Dur von Baldassare Galuppi auf sein Heimatland einstimmte.

Dann berichteten Bernd Galland und Dieter Goy über die Exkursionen des ornithologischen Vereins in die Abruzzen. Sie stellten damit die Landschaft vor, in der das Erdbeben im Frühjahr so große Schäden angerichtet hatte. Im Mittelpunkt stand der Nationalpark Majella, zu dessen Einrichtung die Hildesheimer auch beigetragen haben. Mit einigen Bildern, die auch während des Konzerts wiederholt wurden, dokumentierten die Veranstalter auch die Verwüstungen durch das Erdbeben.
Die deutsche Seite dieses Abends wurde von Ludwig van Beethoven vertreten, dessen Sonate B-Dur für ein Hammerklavier erklang.
Am Ende der Veranstaltung konnte sich die DIG und besonders Enzo Iacovozzi über eine Spende von 500 € freuen.

(Text: H. Zentgraf, Foto: E. Iacovozzi)

 

 

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Sprachecke Italienisch

Achtung! Falsche Freunde!  
deutsch
 
italienisch
modisch   =  all’ ultima moda
niedrig (Preis)  =  modico
     
     
groß  =  grande
     
niedrig (Preis)
=
grosso
     
Attenzione! Pericolo!    
il proprio nome   der eigene Name
il nome proprio   der Eigenname
     
     
un uomo gentile   ein liebensürdiger Mann
un gentiluomo   ein Gentleman
     
 
 
Espressioni idiomatiche nell’ italiano contemporaneo
essere in stato interessante (fam, scherz)   in anderen Umständen sein
rimanere / stare lì come un salame   dumm dastehen, dumm aus der Wäsche gucken
essere sano come un pesce                kerngesund sein
     
essere un chiodo   spindeldürr sein
     
Proverbi italiani   Italienische Sprichwörter
Donne e bicchieri sono sempre in pericolo.   Frauen und Gläser sind immer in Gefahr.
Donne e motori – gioie e dolori.    

Frauen und Motoren – Freuden und Schmerzen.

Non c’è rosa senza spine   Keine Rose ohne Dornen.
Chi tace acconsente.   Wer schweigt, stimmt zu.
Altro è dire altro è fare.   Sagen und Tun sind zweierlei.
     

Curiosità

Come il ciliegio, anche il pesco fu importato dall’ Oriente. Il nome italiano pesco (e pesca il frutto) derivano dal latino persica, che voleva dire melo persiano. E ancor oggi il frutto, in alcuni dialetti, si chiama persicu.

Abwrackprämie, besser wohl Umweltprämie oder Verschrottungsprämie, läuft in Italien bereits seit 1997 (Regierung Prodi) zunächst als incentivo alla rottamazione. Es setzt sich aber, wohl auch im Blick auf andere europäische Staaten, der Begriff premio per la  / alla rottamazione durch.

Manfred Blank

 

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